Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 16. Juli 2010
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Verkehrserschließung der neuen Stadthalle Heidelberg
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Durch die Erweiterung der Stadthalle wird sich auch die verkehrliche Erschließung des Kongress- und Kulturzentrums verbessern. Zentrale Vorteile des zukünftigen Konzepts sind, dass der Lieferverkehr größtenteils unterirdisch bzw. über einen im Gebäude liegenden Ladebereich erfolgt, der Parkverkehr rund um die Stadthalle größtenteils entfällt und der Verkehrsknoten an der Stadthalle leistungsfähiger wird.
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Erster Bürgermeister Bernd Stadel betont: „Die Erweiterung der Stadthalle eröffnet die Möglichkeit, Verkehrsprobleme, die wir heute rund um die Stadthalle haben, zu lösen. Sowohl der Liefer- als auch der Parkverkehr können zum großen Teil von der Oberfläche verschwinden. Davon profitieren Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kongressgäste und -veranstalter gleichermaßen. Zugleich werden wir die Kreuzung an der Stadthalle ausbauen, so dass sich Rückstaus verringern.“
Weniger Verkehr in Unterer Neckarstraße
Die Verkehrserschließung zur Stadthalle sieht vor, dass nahezu alle Transportfahrzeuge im Tiefgeschoss be- und entladen werden können. Dafür werden zwei Ladebereiche vorgesehen – je einer unter dem Alt- und dem Neubau. Für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet dies deutlich weniger Lärm durch Be- und Entladen, das oftmals in den Abend- und Nachtstunden erfolgen muss.
Ebenfalls komfortabler wird der Parkverkehr gesteuert. Die Einfahrt zur Tiefgarage ist bereits am Jubiläumsplatz vorgesehen, so dass das „Umrunden“ der Stadthalle zur Einfahrt in die Tiefgarage P 8 zukünftig entfällt. Auch die neue Tiefgarage, die unter dem Erweiterungsbau entstehen soll, wird über den Jubiläumsplatz unterirdisch angebunden. Die Untere Neckarstraße wird im Bereich der Stadthalle dadurch deutlich vom Verkehr entlastet.
Auch für eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen wird gesorgt. In den beiden Tiefgaragen werden insgesamt 570 Parkplätze zur Verfügung stehen, davon können rund 100 Parkplätze an Dauerparker vermietet werden. 50 dieser Dauerparkplätze entstehen in der neuen Tiefgarage, wodurch sich dieses Angebot für die Anwohnerinnen und Anwohner verbessert. Die Erfahrungen des Stadthallenbetreibers Heidelberg Marketing zeigen, dass bei der Stadthalle rund 25 Prozent der Gäste mit dem PKW anreisen, viele davon sind mit mehr als einer Person besetzt. Insofern reichen im Regelfall die rund 470 zur Verfügung stehenden Stellplätze vollkommen aus. Die Tiefgarageneinfahrt wird zudem so gestaltet und technisch ausgestattet, dass zahlreiche PKW in kurzer Zeit einfahren können. Sollten die Kapazitäten dennoch einmal nicht ausreichen, sorgt das Parkleitsystem dafür, dass die Parkplatzsuchenden bereits frühzeitig in die richtige Richtung gelenkt werden. Rückstaus werden damit vermieden und der Verkehrsfluss erhöht.
Weniger Staus dank besserer Verkehrsführung
Eine wichtige Komponente für einen optimalen Verkehrsfluss ist auch, wie leistungsfähig der Verkehrsknoten an der Stadthalle ist. Während der heutige Verkehrsknoten am Stadthalleneingang in Zukunft entfällt, wird die Kreuzung am Neckarstaden in Höhe des Vincentius-Krankenhauses ausgebaut und mit Ampeln ausgestattet. Bei den zugrunde liegenden Verkehrsberechnungen wurden Höchstwerte angesetzt, so dass die Kreuzung ausreichend dimensioniert sein wird und Rückstaus minimiert werden können, gerade zu Beginn und Ende von Veranstaltungen und im täglichen Berufsverkehr.
weitere Informationen zur neuen Stadthalle unter: www.heidelberg.de/stadthalle
International und informativ
Interkulturelles Fest des Ausländerrates/Migrationsrates am Samstag, 24. Juli, von 11.30 bis 22 Uhr auf dem Universitätsplatz
Der Ausländerrat/Migrationsrat der Stadt Heidelberg veranstaltet das Interkulturelle Fest in diesem Jahr am Samstag, 24. Juli 2010, von 11.30 Uhr bis 22 Uhr auf dem Heidelberger Universitätsplatz. Gleichzeitig feiert der Ausländerrat/Migrationsrat sein 20jähriges Bestehen.
Die Veranstaltung unter dem Motto „20 Jahre Ausländerrat/Migrationsrat – 20 Jahre politische Partizipation“ will über die Arbeit des Gremiums in den vergangenen zwei Jahrzehnten informieren sowie die kulturelle Vielfalt in Heidelberg sichtbar und erlebbar machen.
Das Interkulturelle Fest wird um 11.30 Uhr durch Bürgermeister Wolfgang Erichson und den Vorsitzenden des Ausländerrates/Migrationsrates Michael Mwa Allimadi eröffnet. Ein abwechslungsreiches Programm mit internationalem Flair schließt sich an.
Am Stand des Ausländerrates/Migrationsrates stehen die Mitglieder den ganzen Tag über zum Gespräch zur Verfügung. Zahlreiche Migrantenselbstorganisationen werden wieder Infostände aufbauen und landestypische Speisen und Getränke anbieten. Auf der Bühne gibt es Folkloretanz und -musik sowie Auftritte verschiedener Gruppen mit internationaler Musik bis 22 Uhr.
„Grup Alyuvar“
Gegen 17.15 Uhr tritt die junge „Grup Alyuvar“ auf. Sie beschreibt sich so: „Ein tanzbarer Kulturschock. Ein Crossover aus Riotjazz, türkischer und spanischer Folklore, Balkanbeats, Hiphop, Ska, Straßenmusik zieht von Mannheim aus in die Welt hinaus. Auf der Suche nach einem Horizont aus Milch, Honig, Freiheit. Alyuvar, das türkische Wort für Hämoglobin...“
„Une touche d’optimisme“
Musikalischer Höhepunkt ist ab 20 Uhr der Auftritt einer Band, die traditionell Heidelbergs Partnerstadt Montpellier in Zusammenarbeit mit dem Montpellier-Haus an den Neckar holt – in diesem Jahr „Une touche d’optimisme“ (www.unetouchedoptimisme.com ). Die seit 2000 bestehende mittlerweile achtköpfige Band ist inzwischen in ganz Frankreich bekannt. In Paris sagt man über „Une touche d’optimisme“, dass sie einen „festlichen Swing“, eine „kommunikative Energie“ hätten. Inspirieren lassen sie sich unter anderem von Mano Solo und Jacques Brel. Mit ihrem ersten Album „Quelques grammes de Bonheur“ (2007) war die Gruppe durch Frankreich auf Tour. Jetzt sind Sie mit dem zweiten Album „En avant pour demain“ (2010) unterwegs, das sie auch auf dem Heidelberger Universitätsplatz vorstellen werden.
Weitere Informationen zum Ausländerrat/Migrationsrat gibt es unter www.auslaenderrat.heidelberg.de ; Infos zum Interkulturellen Fest sind unter http://interkulturellesfest2010.blogspot.com sowie unter www.heidelberg.de zu finden.
Tanzkooperation Freiburg – Heidelberg
Neue Perspektive für den Tanz in Freiburg und Heidelberg
Im Herbst 2003 vereinbarten der Eigenbetrieb Theater Freiburg und das Theater & Orchester Heidelberg die Gründung einer gemeinsamen Tanzsparte für beide Theater, um diese Sparte trotz der bestehenden Finanznöte an beiden Theatern mit hoher Qualität dauerhaft zu sichern.
In der Zwischenzeit haben sich beide Theater, aber auch die Tanzszene in Baden-Württemberg, weiterentwickelt. Die heutige Situation und die derzeitigen Rahmenbedingungen sind nicht mehr mit denen des Jahres 2003 vergleichbar.
Um beiden Theatern neue Handlungsspielräume für eine zukunftsfähige Gestaltung der Sparte Tanz zu erschließen, die auch den künstlerischen Interessen und Vorstellungen der beiden Intendanten Rechnung tragen, haben sich der Eigenbetrieb Theater Freiburg und das Theater & Orchester Heidelberg sowie deren Rechtsträger einmütig darauf verständigt, ab der Spielzeit 2011/2012 die bisherigen vertraglichen Regelungen für drei Spielzeiten ruhen zulassen.
Beide Theater erhalten somit die Möglichkeit, innerhalb der nächsten drei Jahre neue künstlerische und organisatorische Ansätze in der Sparte Tanz erproben zu können. Danach soll abschließend über die Kooperation zwischen den beiden Theatern Freiburg und Heidelberg entschieden werden.
Für Heidelberg wird der neue Intendant Holger Schultze im Januar 2011 seine Pläne bezüglich des Tanzes bekanntgeben.
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