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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 25. Oktober 2010

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Familienoffensive: Kinderbetreuung auf einen Blick – Online-Portal und Info-Broschüre

Heidelbergs Familienoffensive wartet mit zwei neuen Angeboten auf: einer umfassenden Broschüre zu allen Kindertageseinrichtungen in Heidelberg sowie einem neuen Elterninformationsportal „Mein Kind“.  Auf einer Pressekonferenz im Rathaus am 25. Oktober präsentierten Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und der Heidelberger Günter Reimann-Dubbers für seine gleichnamige Stiftung diese Projekte. Damit Eltern sich schnell und umfassend informieren können, hat die Stadt Heidelberg jetzt erstmals eine umfassende Broschüre zu allen Heidelberger Kindertageseinrichtungen herausgegeben. Heidelberg bietet in seinen 104 Kindertagestätten knapp 5000 Betreuungsplätze für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren.

Startseite der Kita-Suchmaschine

Zeitgleich geht die private Günter Reimann-Dubbers-Stiftung zunächst mit dem Herzstück des neuen Informationsportals, der Kindertagesstätten-Suchmaschine, online. Die Suchmaschine basiert auf den Daten der städtischen Informationsbroschüre. Mittelfristig wird das Angebot um eine zentrale Bewerbungs- und Anmeldestelle für alle Kita-Plätze in Heidelberg und weitere Informationen erweitert.

„Wir sind sehr glücklich über diese Zusammenarbeit mit der Günter Reimann-Dubbers-Stiftung. Nur so können wir endlich dem vielfach geäußerten Wunsch nachkommen, eine zentrale Anmeldestelle für Kita-Plätze in Heidelberg einzurichten“, so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Alle Infos über die Kitas sowie die Suchmaschine findet man im Internet direkt unter http://kita-hd.meinkind.de/ sowie auf der städtischen Homepage www.heidelberg.de/familie unter dem Stichwort „Kinder-Betreuungsangebote“.

Neue Broschüre „Kindertageseinrichtungen in Heidelberg“

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner machte deutlich, dass Familienfreundlichkeit für ihn auch ein entscheidender Standortfaktor ist: „Die Stadt Heidelberg setzt sich in vielfältiger Weise für ein kinder- und familienfreundliches Heidelberg ein. Dazu gehört auch, dass wir gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein stadtteilnahes, bedarfsorientiertes und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot für Kinder bereitstellen. Damit wollen wir Eltern unterstützen, Familie und Beruf noch besser miteinander zu verbinden.“

In diesem Sinne hat das Kinder- und Jugendamt die 160 Seiten starke Broschüre mit einer ausführlichen Beschreibung aller 104 Heidelberger Kindertageseinrichtungen nutzerorientiert angelegt: nach Stadtteilen geordnet, mit dem jeweiligen Betreuungsangebot und einer Beschreibung des Profils sowie Informationen über Träger, Öffnungszeiten, Kosten und vieles mehr.

„Wir wollen den Eltern mit dieser Broschüre eine Orientierungshilfe für die reiche Kinderbetreuungslandschaft in Heidelberg an die Hand geben. Suchen Sie für ihr Kind eine Einrichtung vor allem wohnortnah oder eher eine Einrichtung mit spezieller pädagogischer Ausrichtung, die vereinzelt über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind? Heidelberg hat wirklich für (fast) alle Bedürfnisse etwas Passendes zu bieten. Das ist der unglaublichen Vielseitigkeit und Kreativität unserer Partner und Träger zu verdanken, mit denen wir ganz eng zusammenarbeiten“, so Myriam Feldhaus, Leiterin des Kinder- und Jugendamtes.

Elterninformationsportal „Mein Kind“

Das neue Informationsportal „Mein Kind“ startet zunächst mit der Einrichtung der Suchmaschine für Kindertagesstätten. In einem weiteren Schritt sollen über ein integriertes Bewerbungs- und Anmeldeportal zentrale Voranmeldungen möglich werden. „Die Einrichtung der Kita-Suchmaschine und des zentralen Anmeldeportals stellen wir der Stadt selbstverständlich kostenfrei zur Verfügung. Wir freuen uns, das Kinder- und Jugendamt – mit dem uns bereits eine lange vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen unseres Sprachförderprogramms ‚Deutsch für den Schulstart‘ verbindet – bei diesem für viele Eltern wichtigen Angebot erneut unterstützen zu können“, erläutert Günter Reimann-Dubbers sein Engagement.

Das Portal wird sukzessive erweitert um Informationen zu Veranstaltungen, Ernährung, Erziehung, Bildung und Gesundheit, Spielplätzen, Kinderärzten, sozialen Projekten und vielem mehr.

Aktuelle Zahlen zur Kinderbetreuung in Heidelberg


37 verschiedene Träger von Kindertageseinrichtungen stellen über 1.000 Plätze für
0- bis 3-Jährige und über 3.800 Plätze für Kinder im Kindergartenalter von 3 bis 6 Jahren bereit. Mit einem Versorgungsgrad von etwa 37,5 Prozent für die 0- bis 3-jährigen Kinder nimmt Heidelberg bundesweit einen absoluten Spitzenplatz ein. Da der Bedarf weiter wächst, ist es erklärtes Ziel der Stadt Heidelberg, bis zum Jahr 2013 für jedes zweite Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz bereitzustellen. Ergänzend zu den Plätzen in den Betreuungseinrichtungen vermittelt das Kinder- und Jugendamt über 240 Betreuungsplätze bei Tagespflegepersonen. Im Rahmen der Betreuungsangebote für Grundschulkinder stehen insgesamt 2.110 Plätze zur Verfügung. Dies entspricht einem Versorgungsgrad von 50 Prozent.

Günter Reimann-Dubbers-Stiftung

Die Günter Reimann-Dubbers Stiftung mit Sitz in Heidelberg wurde im Jahr 2002 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnützige Projekte, besonders in den Bereichen Bildung und Gesundheit von Kindern und jungen Erwachsenen ins Leben zu rufen und zu unterstützen. Die Stiftung möchte damit neue Impulse geben, um zukunftsweisende Initiativen zielgerecht zu fördern und umzusetzen.
Das wichtigste Projekt der Stiftung ist „Deutsch für den Schulstart“, gefördert seit Januar 2004. „Deutsch für den Schulstart“ wurde in der Universität Heidelberg entwickelt, in Heidelberger Kitas erprobt und wird inzwischen weit über die Grenzen Heidelbergs hinaus eingesetzt. Dieses Sprachförderprojekt wird derzeit zu einem Konzept der Sprachförderung von der frühen Kindheit bis in die Schulzeit weiterentwickelt.


CO2-Spiegel der Stadt Heidelberg online

Persönliche Kohlendioxid-Bilanz errechnen / Einsparziele setzen

Jeder produziert Kohlendioxid, der eine mehr, der andere weniger. Mit dem Heidelberger CO2-Spiegel der Stadt Heidelberg können Bürger/-innen ab sofort online ihre ganz persönliche Kohlendioxid-Bilanz berechnen und über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ihre Einsparziele vorausplanen. „Der CO2-Spiegel ist ein wunderbares Instrument, um auf einfache und spielerische Weise, Bürger/-innen für den Klimaschutz zu sensibilisieren und zum Einsparen von CO2 anzuregen“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei der Präsentation des CO2-Rechners. Mitmachen kann jeder unter http://heidelberger.co2spiegel.de/ und in wenigen Minuten seine persönlichen CO2-Emissionen analysieren und erfahren, wann, wo und wie viel Treibhausgas er im Alltag produziert.

Welche Ernährungsweise haben Sie? Essen Sie viel oder wenig Fleisch? Ist Ihr Konsumverhalten eher sparsam oder verschwenderisch? Welchen Kraftstoff nutzen Sie? – Der CO2-Rechner fragt die Nutzer/-innen nach ihrem Verhalten in den Lebensbereichen Ernährung, Konsum, Mobilität und Wohnen. Sobald die eigene CO2-Bilanz erstellt ist, kann jeder mit Hilfe des Online-Rechners mit ein paar Mausklicks herausfinden, wo er noch Einsparpotenziale hat und sich Ziele für die kommenden Jahr setzen.

Das Online-Portal wurde von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg - Nachbargemeinden gGmbH, kurz KliBA, im Auftrag des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie entwickelt und will jeden zum Mitmachen und Handeln animieren: einzelne Bürger/-innen, Familien, Schulklassen, Vereine und Firmen. Mit durchschnittlich knapp 11 Tonnen jährlicher CO2-Emissionen liegen die Bürger/-innen in Deutschland weit über dem weltweiten Durchschnitt von rund 3,8 Tonnen und dem angestrebten globalen Zielwert von maximal 2 Tonnen pro Weltbürger und Jahr.

Informationen finden interessierte Bürger/-innen neben dem Online-Portal unter http://heidelberger.co2spiegel.de auch in der Broschüre zum CO2-Spiegel. Diese liegt ab Anfang November in allen Bürgerämtern aus.

Broschüre Co2-Spiegel zum Download (PDF-Datei, 5,7 MB)


Neuauflage erscheint: Richtlinien für Energiespar-Förderprogramm aktualisiert

Pünktlich zur Umwelterlebnismesse „TREND“ vom 30. Oktober bis 1. November 2010 erscheint das neue Förderprogramm „Rationelle Energieverwendung“ in gedruckter Form. Grund für die geänderten Richtlinien ist die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Oktober 2009 in Kraft getreten ist. So wurde die Anpassung des Förderprogramms an die neuen energetischen Anforderungen der EnEV und die Förderkriterien der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Sanierungen im Bestand erforderlich.

Das Förderprogramm ist Teil der Heidelberger Klimaschutzkampagne „Klima sucht Schutz – auch bei Dir“ und bei immer mehr Bürger/-innen beliebt. Bis heute sind seit Förderbeginn 1993 rund 2.600 Förderanträge bei der Stadt eingegangen. Zwischen 1993 und Ende 2009 bezuschusste die Stadt Sanierungsprojekte mit einer Fördersumme von rund 5,5 Millionen Euro.

Ziel des städtischen Förderprogramms ist es, energiesparende Sanierungsmaßnahmen auszulösen und CO2-Emissionen von Gebäuden zu reduzieren. Heidelberg hat dabei strengere Richtlinien festgelegt als von Bund und Land vorgegeben. Durch die Förderung werden Anreize geschaffen, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus stärker zu dämmen, innovative Komponenten wie Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung einzusetzen und im Neubau den zukunftsweisenden Passivhaus-Standard zu realisieren. Neben den Umweltzielen hat das Förderprogramm auch einen positiven Einfluss auf die Nachfrage und Beschäftigung im lokalen Handwerk. Nach Informationen des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie werden mit jedem Euro Förderung im Mittel sechs Euro Auftragsvolumen für das lokale Handwerk ausgelöst.

Nähere Informationen zur Fortschreibung des Förderprogramms erhalten Interessierte bei der Energieberatungs-Hotline des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg unter Telefon 06221 58-18141 oder per E-Mail unter umweltamt@heidelberg.de.  Das Förderprogramm ist in Druckform ab Mitte November in allen Bürgerämter zu erhalten und kann ab sofort unter www.heidelberg.de/foerderprogramm heruntergeladen werden.


1. Heidelberger Ausbildungs- und Berufsorientierungstage waren ein voller Erfolg

Angebot und Ort haben gestimmt: Mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher zählten die Veranstalter der ersten Heidelberger Ausbildungs-und Berufsorientierungstage am 21. und 22. Oktober 2010 in der Halle 02. Erstmals stellten mehr als 50 Unternehmen aus Heidelberg und der Region, Kammern, Innungen und Verbände 189 Ausbildungsberufe vor.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Ihren Erfolg verdankt die Veranstaltung dem großen gemeinsamen Engagement der Beteiligten. Auch die Halle 02 hat sich als absolut richtiger Ort für die Ausbildungstage erwiesen. Die Halle ist bei Jugendlichen beliebt und bekannt, entsprechend groß war der Zulauf.“ Veranstalter waren das Regionale Bildungsbüro Heidelberg, das gemeinsam von der Stadt Heidelberg, dem Staatlichen Schulamt Mannheim und dem Regierungspräsidium Karlsruhe getragen wird, in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft, der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Heidelberger Banken, der IHK Heidelberg, den Stadtwerken Heidelberg sowie dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt.

Flyer 1. Ausbildungs- und Berufsorientierungstage am 21. und 22. Oktober 2010

Die Heidelberger Ausbildungs-und Berufsorientierungstage waren die erste Ausbildungsveranstaltung dieser Größenordnung und Qualität in Heidelberg. Ein breites Spektrum von 52 Ausstellern, größtenteils Unternehmen aus Heidelberg und Umgebung, hatten die Veranstalter gewinnen können. Auch das Handwerk war mit zehn Innungen gut vertreten und mit seinen praktischen Angeboten besonders nachgefragt. Stefan Brühl, Leiter des Regionalen Bildungsbüros Heidelberg: „Die Aussteller haben aufgrund der positiven Resonanz signalisiert, dass sie im kommenden Jahr gerne wieder kommen wollen. Bereits in diesem Jahr waren mehr Messestände nachgefragt als Platz vorhanden war.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler aus 20 Heidelberger Schulen und zehn Schulen des Rhein-Neckar Kreises waren bereits im Vorfeld zu den Ausbildungstagen angemeldet. Zahlreiche Eltern und Lehrer nutzten ebenfalls die Chance, sich persönlich über das Angebot an Ausbildungs- und Praktikumsplätzen zu informieren. Großen Anklang fand auch das Beratungs-, Film- und Vortragsangebot der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Jugendagentur.

Brühl: „Von den Lehrkräften kam die Rückmeldung, dass das Angebot viele Möglichkeiten und Perspektiven für ihre Schülerinnen und Schüler eröffnet hat und eine gute Grundlage dafür bieten, sich in der Schule vertieft damit zu beschäftigen.“


Mobilitätsbefragung – Fragebögen bitte abgeben!

Vor einigen Tagen haben 4.000 Heidelberger Haushalte einen Fragebogen über das persönliche Mobilitätsverhalten bekommen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihren Fragebogen bereits ausgefüllt zurückgegeben, dafür bedanken sich die Stadtverwaltung und das mit der Untersuchung beauftragte Ingenieurbüro ganz herzlich.

Wer seinen Fragebogen noch nicht zurückgegeben hat, wird in den nächsten Tagen nochmals von einem der fleißigen Helfer aufgesucht werden. Wer nicht zu Hause ist, wird gebeten, eine Nachricht zu hinterlassen, wo der Fragebogen gegebenenfalls abgeholt werden kann. Ausgefüllte Fragebögen können auch bei jedem Bürgeramt abgegeben oder in den Rathausbriefkasten eingeworfen werden.

Wer noch Fragen zum Ausfüllen hat, kann sich gern an die Hotline 06221 58-30456 wenden.


Verkehrskonzept Rohrbach im Bezirksbeirat

Das vom Heidelberger Gemeinderat im November 2009 beschlossene Sanierungskonzept für Rohrbach enthält den Auftrag an die Verwaltung, nach Lösungen zu suchen, die die Verkehrssituation in Alt-Rohrbach verbessern, und das Ergebnis dem Gemeinderat vorzulegen. Daraufhin hat der Sanierungsträger GGH das Büro StetePlanung (Darmstadt) mit der Entwicklung eines Verkehrskonzepts beauftragt. Der „Runde Tisch Sanierungsgebiet Heidelberg-Rohrbach“ hat sich im Frühjahr 2010 in drei Sitzungen intensiv mit dem Thema Verkehr in Alt-Rohrbach befasst. Die Empfehlungen des Büros, die Ergebnisse der Beratungen des Runden Tisches und die darauf aufbauenden Empfehlungen der Verwaltung liegen nun vor. Sie werden auf der öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirats Rohrbach am Mittwoch, 27. Oktober 2010, im Kultursaal der Seniorenwohnanlage Bethanien-Lindenhof, Franz-Kruckenberg-Straße 2, Heidelberg-Rohrbach, um 18 Uhr erstmals öffentlich beraten. Es folgen weitere Beratungen in gemeinderätlichen Ausschüssen und sowie abschließend im Gemeinderat am 2. Dezember 2010. Die Ergebnisse und Empfehlungen können unter www.heidelberg.de/gemeinderat eingesehen werden.


Domin-Preisträger liest

Oleg Jurjew hat den mit 15.000 Euro dotierten Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil der Stadt Heidelberg erhalten. Der Preisträger liest am Mittwoch, 27. Oktober 2010, um 19.30 Uhr, in der Stadtbücherei, Poststraße 15, aus seinen Werken. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.heidelberg.de/stadtbuecherei .



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