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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 24. November 2010

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Jugendgemeinderat mit neuem Vorstand

Zum 1. Januar 2011 tritt der Jugendgemeinderat mit neuem Vorstand an. Auf der Sitzung am 23. November 2010 wählten die Jugendvertreter Lasse Rad zum neuen Vorsitzenden. Der 17-jährige Schüler des Hölderlin-Gymnasiums löst die bisherige Vorsitzende Laura Thimm-Braun ab.

Der Jugendgemeinderat hat einen neuen Vorsitz: Vincent Fischer (Mitte) ist der Vorsitzende, Lisa Odeleye und Lasse Rad sind die Stellvertreter. (Foto: Rothe)

Erster stellvertretender Vorsitzender ist künftig der 15-jährige Vincent Fischer, ebenfalls Schüler des Hölderlin-Gymnasiums. Als zweite stellvertretende Vorsitzende wurde die 17-jährige Lisa Odeleye vom Willy-Hellpach-Wirtschaftsgymnasium gewählt. Der neue Vorstand möchte sich auch künftig verstärkt dem Thema Freiraum für junge Kultur widmen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Laura Thimm-Braun, Eva Langowski und Jonas Kloos hatten wegen der Abiturvorbereitungen ihren Rücktritt beantragt. Sie bleiben weiterhin Mitglieder des Gremiums.

weitere Informationen unter www.jugendgemeinderat.heidelberg.de


hte AG als eines von drei Teams bundesweit für den Deutschen Zukunftspreis 2010 nominiert

Wie können wir ressourcen- und umweltschonender leben? Wie können neue Wege der Zusammenarbeit von Mensch und Technik einer immer älter werdenden Gesellschaft helfen? Die Heidelberger hte AG hat mit ihrem Projekt „Chemische Beschleuniger im Turbotest – neue Katalysatoren eröffnen Energieoptionen“ eine Antwort hierauf gefunden und ist deshalb für den Deutschen Zukunftspreis 2010 nominiert. Die hte AG ist führender Anbieter von Technologielösungen und Dienstleistungen für Kunden im Energie-, Raffinerie-, Chemie- und Umweltsektor.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat sich am Mittwoch, 23. November 2010, bei einem Besuch vor Ort von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugen können: „Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zur Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis. Allein schon die Nominierung für einen der drei ersten Plätze ist eine tolle Botschaft für Ihr ganzes Team und auch für Heidelberg.“

Durch Erfindungsreichtum, Kreativität und Entwicklung eines innovativen Verfahrens ist es der hte AG gelungen, die Suche nach wirkungsvollen chemischen Katalysatoren um das zehn- bis hundertfache zu beschleunigen. Für diese herausragenden Leistungen sind der Vorstandsvorsitzende der hte AG Dr. Dirk Demuth, Vorstandsmitglied Dr. Wolfram Stichert und Aufsichtsratsmitglied Prof. Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung, stellvertretend für die hte AG als eines von drei Teams für die Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2010 nominiert.

Am Mittwoch, 1. Dezember 2010, entscheidet die Jury über die endgültige Preisvergabe. Dann verleiht Bundespräsident Christian Wulff den mit 250.000 Euro dotierten Preis im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung in Berlin. Mit dem deutschen Zukunftspreis werden Forscher und Entwickler gewürdigt, die ausgehend von exzellenter Forschung, neue Produkte erfolgreich in den Markt bringen.

Nominiertes Zukunftsprojekt: „Chemische Beschleuniger im Turbotest“

Herzstück der neu entwickelten Technologie der hte AG ist die so genannte „Hochdurchsatztechnik“. Sie bündelt mehrere Dutzend einzelne Rohre, in denen das Reaktionsmedium gleichzeitig über unterschiedliche Katalysator-Kandidaten hinweg strömt. Für die Auswertung der Experimente entwickelten die Forscher eigens neuartige und schnelle Analysetechniken sowie eine speziell angepasste Software.

Das neu entwickelte Verfahren beschleunigt die Katalysatorentwicklung erheblich.
Es trägt maßgeblich dazu bei, sparsam mit Energie und wertvollen Ressourcen umzugehen. Das Verfahren ist bereits sehr erfolgreich im Markt etabliert und wird von vielen Unternehmen aus dem Umfeld der chemischen, petrochemischen und Öl-Industrie routinemäßig eingesetzt.

Das Projekt der hte AG wurde von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften und dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen.



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