Wildvögel am Heidelberger Neckarufer sind gesund
Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Heidelberg hat in den vergangenen Wochen durch den Amtsveterinär Proben der am Neckarufer wild lebenden Vögel genommen. Die Untersuchungsergebnisse des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Karlsruhe – Außenstelle Heidelberg – liegen nunmehr vor. Alle beprobten Tiere waren gesund und wiesen keine Geflügelpesterreger auf. Damit hat sich die bisherige Einschätzung bestätigt, dass von den Wildvögeln am Neckar keine Gefahr ausgeht.
Die Heidelberger Bevölkerung kann das Neckarvorland damit nach wie vor unbedenklich nutzen. Eine Ansteckungsgefahr durch die dort lebenden Wildvögel besteht nach derzeitiger Erkenntnis nicht und ist auch nicht zu erwarten.
Es ist nochmals darauf hinzuweisen, dass das Füttern der am Neckarufer lebenden Wildvögel generell verboten ist. Füttern von Wildtieren greift in deren natürliche Lebenssituation ein und ist damit nicht tierschutzgerecht. Die Stadt Heidelberg bittet um Beachtung des Fütterungsverbots.
Zum Hintergrund: Das Land Baden-Württemberg hatte seit den bundesweiten Schutzmaßnahmen vor der Geflügelpest in verschiedenen Bereichen des Landes angeordnet, bei Wildvögeln Probenahmen vorzunehmen. Heidelberg war von diesen Maßnahmen nicht betroffen, weil sich in der Region kaum Zugvögel aufhalten. Dennoch hat die Stadt Heidelberg nunmehr freiwillig Proben genommen, um einen Schutz der Bevölkerung sicherzustellen und jegliches Restrisiko nach Möglichkeit auszuschließen. Wie zu erwarten erwiesen sich alle genommenen Proben als negativ – die Wildvögel sind gesund.