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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 14. März 2008

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Friedrich-Ebert-Platz: Randstraßen ab Dienstag, 18. März 2008 gesperrt

Am Dienstag, 18. März 2008, wird mit den Arbeiten für den Bau der Tiefgarage auf der Nordseite des Friedrich-Ebert-Platzes (Plöck) begonnen. Dort werden Bohrpfähle für die Baugrubenumschließung gesetzt. Die westliche und die östliche Randstraße des Platzes müssen gesperrt werden. Der Verkehr aus der westlichen Plöck (Parkhaus P 7 „Kaufhof“) wird über die Märzgasse zur Friedrich-Ebert-Anlage umgeleitet.

Die Plöck ist im Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes für etwa zwei Wochen eingeengt. Die Durchfahrt – auch für LKWs – bleibt möglich. Radfahrer in Richtung Bismarckplatz müssen im Bereich der Baustelle absteigen oder über Märzgasse / Friedrich-Ebert-Anlage fahren.


Impulse für den Stadtteil der Zukunft

Interkulturelle Zukunftswerkstatt für Rohrbach bringt neue Ideen und viele Kontakte

Miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsame Probleme im Stadtteil erkennen, nach Lösungen suchen – beim zweiten Treffen der Interkulturellen Zukunftswerkstatt am Dienstag, 11. März 2008, versammelten sich im Spiegelsaal des Prinz Carl rund 40 Menschen, die sich im Stadtteil Rohrbach auf vielfältige Weise engagieren. Teilnehmerinnen der Interkulturellen Zukunftswerkstatt, Vertreterinnen und Vertreter der Lokalpolitik und der Institutionen und Vereine Rohrbachs sowie Vertreterinnen und Vertreter des Nachbarstadtteils Emmertsgrund waren der Einladung des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg gefolgt. Ziel des Treffens war es, sich über die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Bevölkerungsgruppen auszutauschen und diese weiter zu vernetzen: „Zukunftswerkstätten sind eine wunderbare Methode, um gemeinsam mit anderen in angeleiteten Gruppen neue Ideen zu entwickeln und sie auch umzusetzen“, betonte Dörthe Domzig, Leiterin des Amts für Chancengleichheit.

Grundlage für weitere Aktivitäten und Kooperationen ist eine Dokumentation der Auftaktveranstaltung, die im Spiegelsaal an die Teilnehmerinnen und die Öffentlichkeit übergeben wurde. Bei einem ersten Treffen im Dezember 2007 in Rohrbach hatte eine Gruppe von Frauen viele interessante Ideen und Anregungen zusammengetragen. Sie hatten sich insbesondere über die Frage ausgetauscht, wie sich Frauen ihren Stadtteil in zehn Jahren wünschen. Vor allem die interkulturelle Arbeit soll einer der Schwerpunkte des künftigen Austauschs bleiben. „Diese Werkstatt hat eine besondere Bedeutung für die Zukunft und neue Perspektiven. Ich wünsche mir sehr, dass die Initiative weitergeht“, sagte Yeo-Kyu Kang, Vorsitzende des Ausländer-/Migrationsrates der Stadt Heidelberg. Die Chancen dafür stehen gut: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer signalisierten ihre Bereitschaft, auch weiterhin daran mitzuwirken, den Stadtteil in Zukunft lebendig, tolerant und nachbarschaftlich zu gestalten.

Informationen für Interessierte, die sich an der Interkulturellen Zukunftswerkstatt beteiligen wollen, gibt es im Amt für Chancengleichheit bei Dörthe Domzig unter Telefon 06221 58-15540 oder per E-Mail unter chancengleichheit@heidelberg.de , beim Ausländer-/Migrationsrat unter Telefon 06221 58-10360 oder per E-Mail unter auslaenderrat@heidelberg.de  sowie bei Saadet Kirici von der Frauengruppe im Türkisch-Islamischen Kulturverein unter Telefon 06221 301694 oder per E-Mail unter saadet.kirici@ditib-hd.de . Die Dokumentation der Interkulturellen Zukunftswerkstatt gibt es als PDF-Datei im Internet unter www.heidelberg.de >Menschen >Frauen und Männer >Publikationen.


"Ein wichtiger Tag für den Forstbetrieb"

Erster Spatenstich für den neuen Betriebshof des Forstreviers Süd

Das Forstrevier Süd (Rohrbach) bekommt einen neuen Betriebshof. Dr. Ernst Baader, Leiter des Landschafts- und Forstamtes der Stadt Heidelberg, gab am Freitag, 14. März, den Startschuss für den Neubau: „Heute ist ein wichtiger Tag für den Forstbetrieb, und ich freue mich, dass es nun los geht“. Gemeinsam mit Mitarbeitern seines Amtes sowie Vertreterinnen und Vertretern des Architekturbüros Reichel+Benkeser und der Gebrüder Schindler Hochbau GmbH nahm er am Oberen Neuen Weg im Heidelberger Stadtteil Boxberg den ersten Spatenstich vor.

Den sechs Mitarbeitern des Forstbetriebshofs Süd werden in dem eingeschossigen Neubau Aufenthalts-, Büro- und Umkleideräume, Sanitärbereiche, Gerätelager, ein Magazin und ein überdachter Stellplatz zur Verfügung stehen. Der begehbare Speicherraum ist über eine Holztreppe zu erreichen und kann als Lagerraum genutzt werden. Das rund 240.000 Euro teure Gebäude wird in Massivbauweise mit einem Satteldach errichtet, die Bauarbeiten dauern etwa sechs Monate.

Der Neubau ersetzt eine rund 100 Jahre alte Blockhütte mit Anbauten, die bis vor wenigen Wochen zur Aufbewahrung von Geräten und Werkzeug sowie als Aufenthaltsort für die Mitarbeiter genutzt wurde. Der bauliche Zustand und die unzureichenden sanitären Anlagen dieser Gebäude machten die Planung eines Neubaus erforderlich. Das alte Blockhaus hat zwischenzeitlich im Heidelberger Zoo Verwendung gefunden.

Am ersten Spatenstich beteiligt

  • Dr. Ernst Baader, Leiter des Landschafts- und Forstamtes der Stadt Heidelberg
  • Friedrich Kilian, Abteilungsleiter Forst des Landschafts- und Forstamtes
  • Bruno Gabel, Forstrevierleiter Rohrbach des Landschafts- und Forstamtes 
  • Heinz Brenner, Forstwirt und Personalrat des Landschafts- und Forstamtes
  • Maren Reichel, Architekturbüro Reichel+Benkeser, Heidelberg
  • Michael Schindler, Gebrüder Schindler Hochbau GmbH, Wiesloch


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