Initialzündung für Campus II in der Bahnstadt
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Die Stadt Heidelberg, die gemeinnützige Max-Jarecki-Stiftung und die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) gaben heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt, dass die Stiftung Teile des Bahnstadt-Geländes erwerben wird, um dort einen Campus für Forschung und Innovation zu errichten. Der neue Campus wird hervorragende Möglichkeiten für Unternehmen bieten, die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Lebenswissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Energie- und Umwelttechnologien betreiben. Der Campus will, dem „open space“-Modell folgend, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Wissenstransfer fördern.
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Die Geschichte der Stadt Heidelberg ist eng verbunden mit Wissenschaft und Forschung. Wenn wir die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern wollen, müssen wir Heidelberg als Stadt der Wissenschaft weiterentwickeln. Der neue Campus II in der Bahnstadt ist ein großer Schritt in die Zukunft. Ich freue mich deshalb sehr über das Engagement der Max-Jarecki-Stiftung.“ |

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Dr. Henry Jarecki, Erster Bürgermeister Bernd Stadel und EGH-Geschäftsführer Peter Dohmeier vor dem künftigen Campus-II-Gelände (Foto: Rothe) |
Der Stiftungsrepräsentant Dr. Henry Jarecki sagte: „Die Max-Jarecki-Stiftung wurde mit dem Ziel gegründet, Exzellenz in der Forschung zum Nutzen der Menschen in aller Welt zu fördern. Der neue Campus in Heidelberg wird führenden Köpfen in den Bereichen Wirtschaft, Geistes- und Naturwissenschaften aus der ganzen Welt die Zusammenarbeit ermöglichen, um die drängendsten Herausforderungen der Menschheit in Angriff zu nehmen.“
EGH-Geschäftsführer Peter Dohmeier ergänzte: „Große Innovationen sind immer dort entstanden, wo Denker die Möglichkeit hatten, in einer inspirierenden Umgebung zusammenzukommen. Mit dem Campus II schaffen wir das optimale Umfeld für kreatives Denken.“
Der Campus II wird Raum bieten für innovationsorientierte Betriebe, wissenschaftliche Institute, Laboratorien und die akademische Lehre. Durch das gemeinsame Arbeiten der unterschiedlichen Institutionen auf dem Campus wird die Transformation von Ergebnissen der Grundlagenforschung in innovative Produkte und neue Geschäftsideen gefördert.
Darüber hinaus wird der Campus Freiräume für Begegnungen schaffen, für Erholung und Freizeitaktivitäten. Für die Forscher mit ihren Familien und andere, die mit dem Campus verbunden sind, entsteht dort attraktiver Wohnraum.
Die Max-Jarecki-Stiftung will als Erstes 20 Millionen Euro in Gebäude investieren. Mit dem Bau auf einer Fläche von zunächst etwa einem Hektar soll im kommenden Jahr begonnen werden.
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Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ aktualisiert
Die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ ist aktualisiert worden. Die vom Niedrig-Energie-Institut aus Detmold verfasste und von der Stadt Heidelberg, der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden und den Heidelberger Stadtwerken herausgegebene Broschüre informiert Verbraucher darüber, welche Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen besonders wenig Energie und Wasser verbrauchen. Außerdem wird die Leistung und Größe der Geräte genannt.
Obwohl in der Anschaffung teurer, sparen die empfohlenen Geräte im Vergleich zu herkömmlichen Geräten im Laufe der Jahre deutlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein. Außerdem wird mit dem Kauf eines wasser- und energiesparenden Geräts ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Die Broschüre liegt ab sofort in allen städtischen Bürgerämtern, in der Stadtbücherei, bei der KliBA und den Heidelberger Stadtwerken aus.
Broschüre zum Downloard (PDF-Datei, 320KB)
Gefunden: Heidelbergs älteste Kühlschränke!
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Die ältesten Kühlschränke Heidelbergs sind gefunden! Es handelt sich um zwei Bosch-Geräte aus einer Baureihe der 1930er Jahre, die erstmals 1933 auf einer Messe vorgestellt worden waren. Damit ist die Gewinnaktion „Gesucht: Heidelbergs ältester Kühlschrank“, die die Klimaschutz – und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden (KliBA) in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Heidelberg im Rahmen der „Heidelberger Woche der Energie“ durchgeführt hat, beendet. Und zwei „Stromfresser“ aus dem Privathaushalt gezogen.
Denn mit dem Gewinn verbunden war die Auflage, sein altes Gerät gegen einen neuen A++-Kühlschrank einzutauschen – womit die beiden ersten Sieger, Peter Leinberger und Jürgen Löfke aus Heidelberg, absolut einverstanden waren.
Gesponsert wurden die neuen Geräte vom MediaMarkt und der Elektroinnung Heidelberg. Bei der Gewinnübergabe im MediaMarkt in der Hebelstraße wurden die Gewinner, aber auch alle Besucherinnen und Besucher von der KliBA darüber informiert, wie groß die Unterschiede im Energieverbrauch zwischen den alten und den modernen Geräten tatsächlich sind. Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KliBA: „Die Energieeinsparung zwischen den alten Geräten und einem A++-Gerät liegt bei rund 700 Kilowattstunden pro Jahr. Im Laufe einer üblichen Lebensdauer von 15 Jahren bei einem Kühlschrank bedeutet das eine CO2-Einsparung von über sechs Tonnen!“
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Die beiden Gewinner der Aktion 'Heidelbergs älteste Kühlschränke', Jürgen Löfke (li.außen) und Peter Leinberger (re. außen), mit den Organisatoren und Sponsoren der Aktion (v. l.) Dr. Keßler (Geschäftsführer KliBA), Dr. Zirkwitz (Leiter Umweltamt), Rainer Hannemann (Geschäftsführer MediaMarkt Hebelstraße) und Jürgen Scheuerer (Elektroinnung Heidelberg); (Foto: Rothe)
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Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Energie der Stadt Heidelberg, zeigte sich erfreut über die große Resonanz auf die Aktion und die auf diesem Weg gefundenen „Schätzchen“: „Es ist faszinierend, das diese Geräte nach über 70 Jahren immer noch funktionieren und gleichzeitig erfreulich, welche Klimaschutzpotenziale die sparsamsten modernen Geräte bieten.“
An der Gewinnaktion hatten sich mehr als fünfzig Teilnehmer beteiligt. Das jüngste Gerät ist von 1996. Die meisten Geräte stammen aus den 1950er Jahren. Eingereicht werden konnten Fotos, Angaben zu Hersteller, Typ, Baujahr und Größe des Kühlschrankes, außerdem alte Quittungen, Betriebsanleitungen oder die Angaben auf dem Typenschild. Bei der Auswertung der eingereichten „Bewerbungen“ hatte sich die KliBA Unterstützung durch zwei Restauratoren aus Nordrhein-Westfalen geholt, die Experten bei der Datierung von Elektrogeräten sind.
Neben den beiden ersten Gewinnern können sich zehn weitere Einsender über einen Gutschein in Höhe von jeweils 100 Euro freuen, den das Umweltamt zur Verfügung gestellt hat. Die Gutscheine sind beim Kauf eines neuen A++-Kühlschranks bei den Fachbetrieben der Innung für Informations- und Elektrotechnik Richard Müller GmbH, Rohrbacher Straße 162, Elektro Scheuerer, Peterstaler Straße 40, Elektro Wernz & Co GmbH, Dossenheimer Landstraße 28 sowie beim MediaMarkt in der Hebelstraße einzulösen.
Dass es selbst bei den modernen Kühlgeräten große Unterschiede im Stromverbrauch gibt, darüber informierte vor Ort auch das Amt für Umweltschutz der Stadt Heidelberg. Zwar sind die Anschaffungskosten höher, im Lauf der Betriebsdauer sparen die empfohlenen Geräte aber im Vergleich zu anderen Geräten deutlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein. Daher empfiehlt das Umweltamt, nur Geräte mit der Energieeffizienzklasse A++ zu kaufen.
Weitere Informationen zu den sparsamsten Haushaltsgeräten enthält die aktualisierte und jüngst erschienene Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2008/2009“, die bei allen städtischen Bürgerämtern, der KliBa, den Heidelberger Stadtwerken und der Stadtbücherei erhältlich ist.
Broschüre zum Downloard (PDF-Datei, 320KB)
weitere Informationen zur Klimaschutzkampagne der Stadt Heidelberg