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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 14. April 2009

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Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan „Östliche Altstadt“

Der Gemeinderat hat am 19. März 2009 dem Entwurf des Bebauungsplans „Östliche Altstadt“ zugestimmt und die öffentliche Auslegung beschlossen. Der Bebauungsplan ist in der Zeit vom 15. April bis zum 18. Mai 2009 im Technischen Bürgeramt, Prinz Carl, Kornmarkt 1, einzusehen. Das Technische Bürgeramt ist Montag und Freitag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Am Mittwoch, 22. April 2009, um 19 Uhr findet im Neuen Sitzungsaal des Heidelberger Rathauses, Marktplatz 10, eine Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan „Östliche Altstadt“ statt. Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes stehen für Fragen zum Bebauungsplan zur Verfügung. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Der Bebauungsplan „Östliche Altstadt“ ist im oben genannten Zeitraum auch im Internet unter www.heidelberg.de/bekanntmachungen  einzusehen. Stellungnahmen zur Planung können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift im Technischen Bürgeramt sowie im Internet vorgebracht werden.


Ausländerrat/Migrationsrat: Jetzt kandidieren und mitbestimmen

Kandidatinnen und Kandidaten gesucht: Am 7. Juni 2009 wird der Ausländerrat/Migrationsrat der Stadt Heidelberg für die nächsten fünf Jahre neu gewählt. Eine gute Gelegenheit für alle, die mithelfen möchten, Heidelberg als Stadt der Toleranz und der Integration aktiv zu gestalten! Bis zum 23. April 2009, 12 Uhr, können noch Wahlvorschläge eingereicht werden. In den monatlichen Gremiums- und Kommissionssitzungen beschäftigen sich die Mitglieder des Ausländerrats/Migrationsrats mit vielen unterschiedlichen Themen. Eine der Hauptaufgaben des Ausländerrates/Migrationsrates ist es, den Gemeinderat in allen Fragen zu beraten, die Migrantinnen und Migranten in Heidelberg betreffen.

Sprachrohr für Migrantinnen und Migranten

Engagiert und motiviert setzen sich die Mitglieder des Ausländerrates/Migrationsrates deshalb dafür ein, die Interessen und Bedürfnisse der ausländischen Bürgerinnen und Bürger kennenzulernen, diese zu artikulieren und in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen. So macht sich der Ausländerrat/Migrationsrat beispielsweise seit Jahren dafür stark, dass Nicht-EU-Bürger/innen das kommunale Wahlrecht erhalten. Der Ausländerrat/Migrationsrat  engagiert sich auch dafür, dass in Heidelberg ein interkulturelles Zentrum eingerichtet wird; zum einen als Ort für interkulturelle Begegnungen, zum anderen soll es dort Beratungs- und Bildungsangebote für Migrant/innen geben. Mit regelmäßigen Veranstaltungen sucht der Ausländerrat/Migrationsrat Kontakt zu den Heidelbergerinnen und Heidelbergern, sei es mit dem alljährlichen „Interkulturellen Fest“ im Sommer auf dem Universitätsplatz, dem „Internationalen Gedichtabend“ im November oder den jährlichen Veranstaltungen zum Weltfrauentag.

Der Ausländerrat/Migrationsrat ist in viele Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung eingebunden – er ist in verschiedenen Ausschüssen und Arbeitsgruppen vertreten, empfiehlt die Förderung von Projekten für ausländische Kinder und Jugendliche, ist bei der Erstellung des kommunalen Integrationsplans beteiligt und ist im ständigen Gespräch mit dem Amt für Soziales und Senioren, wenn es um die Versorgung der Asylbewerber/innen und geduldeten Menschen in Heidelberg geht. Auch nach außen pflegt der AMR vielfältige Kontakte, etwa zu ausländischen Vereinen, den Schulen, der Freiwilligenbörse, dem Jobcenter, dem BUND, dem Asylarbeitskreis und vielen anderen Akteuren, die in der Migrationsarbeit in Heidelberg tätig sind. Gemeinsam mit ausländischen Vereinen veranstaltet der Ausländerrat/Migrationsrat regelmäßig Informations- und Aufklärungsveranstaltungen mit dem Ziel, Ängste und Vorbehalte abzubauen.

Bewerbungen bis 23. April möglich

Die Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis Donnerstag, 23. April 2009, 12 Uhr, vollständig vorliegen. Wählbar ist jede/r wahlberechtigte Ausländer/in, die/der nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt, am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat, sich seit mindestens drei Jahren ununterbrochen und legal in der Bundesrepublik Deutschland aufhält und seit mindestens drei Monaten ununterbrochen die alleinige oder Hauptwohnung in Heidelberg hat. Für die gültige Einreichung sind unbedingt erforderlich:

  1. Formblatt „Wahlvorschlag“
  2. Formblatt „Niederschrift über die Aufstellung der Bewerber/innen“
  3. Formblatt „Zustimmungserklärung“ für jede/n einzelne/n Bewerber/in.

Nach Einreichung der Unterlagen beim Bürgeramt, Wahldienststelle, Bergheimer Straße 69, 69115 Heidelberg, werden die Formblätter für Unterstützungsunterschriften ausgehändigt. Je Wahlvorschlag werden 50 Unterschriften benötigt. Ausführliche Informationen gibt es bei den Mitarbeiter/innen der Wahldienststelle unter Telefon 06221 58-13550, -13580, -13540, -13570, per E-Mail an Wahldienststelle@Heidelberg.de  oder online unter www.heidelberg.de/wahlen .


Tipps zum Pflanzenschutz

Das Frühjahr kommt – und damit auch die Hauptsaison für alle Hobbygärtner. Denen gibt die Obst- und Gartenbauberatung im Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg auf Wunsch gern Tipps zum Pflanzenschutz. Krankheiten und Schädlinge an Obst, Gemüse und Zierpflanzen stellen Gartenbesitzer immer wieder vor Probleme. Beim Thema Pflanzenschutz können vorbeugende pflanzenbauliche und hygienische Maßnahmen helfen, die Pflanzen gesund zu halten. Dazu gehören beispielsweise neben der Standortwahl, dem Pflanzenabstand und der bedarfsgerechten Düngung die optimierte Bodenpflege und die Sortenwahl. Von Schädlingen befallene und kranke Pflanzen müssen gerodet werden und anschließend entsorgt werden, keinesfalls kompostiert! Nur so kann eine Verbreitung der Erreger auf benachbarte Pflanzen verhindert werden. Wichtige Helfer im Garten sind Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen, aber auch Igel oder Vögel. Die Experten der Gartenbauberatung helfen, die nützlichen Arten zu erkennen, zu schonen und zu fördern. Sie beraten auch bei Pflanzenschutzmitteln, insbesondere in Hinblick auf die Anwendungsgebiete, biologische Präparate, die Anwendung sowie die Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit dem jeweiligen Mittel.

Aktuelle Informationen über das Auftreten von Schaderregern und ihre gezielte Bekämpfung bietet der telefonische Warndienst. Er gibt unter 01805-19719746 aktuelle Hinweise zu Mittelwahl und Einsatzzeitpunkt, aber auch zu unterstützenden vorbeugenden und pflanzenhygienischen Maßnahmen. Die Informationen können auch im Internet unter www.ltz-bw.de eingesehen werden. Unter www.landwirtschaft-bw.de gibt es zusätzlich Broschüren zum Herunterladen. Andere informative Internetseiten zum Thema Pflanzenschutz sind: www.beerendoktor.de , www.obstbau.rlp.de  und www.pflanzenschutzberater.de . Das Service-Telefon der Obst- und Gartenbauberatung im Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg ist unter 06221 58-28000 zu erreichen.



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