Sie sind hier: Startseite Pressemitteilungs-Archiv

Aktuelle Meldungen

Heidelberg im Spiegel der Medien

Pressemitteilungs-Archiv

Regionale Medien

stadtblatt

Stadtblatt-Archiv


externe Links

Heidelberger Ansichten   (kostenloser Bilderdienst)



Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 12. Oktober 2009

2005    2006    2007    2008    2009    2010    2011    2012    2013   
Januar    Februar    März    April    Mai    Juni    Juli    August    September    Oktober    November    Dezember   
01    02    05    12    13    14    15    16    19    20    21    22    23    26    27    28   

Oberbürgermeister Dr. Würzner will verstärkt Lärm und Verschmutzung in der Altstadt unterbinden

Die Stadt Heidelberg wird in Zukunft noch mehr gegen die Verursacher von Lärm und Verschmutzung in der Altstadt unternehmen. „Wir werden konsequenter vorgehen“: Das kündigte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner auf einer Pressekonferenz am 12. Oktober an. Außerdem lädt die Stadt Heidelberg Altstadtbewohner/-innen, Gastronomen, den Stadtteilverein, den Bezirksbeirat, die Bürgerinitiative LINDA, Polizei, Universität, Studentenwerk und Verbände zu einem Gesprächskreis „Pro Altstadt“ ein, um gemeinsam Lösungen für die besonderen Probleme der Altstadt zu finden.

Die erste Sitzung des Gesprächskreises, an der OB Dr. Würzner persönlich teilnehmen wird, findet am Dienstag, 10. November, um 18.30 Uhr statt.

Untere Straße am Abend (Foto: Rothe)

Bereits in der vergangenen Woche hatte der OB das zuständige Bürgeramt angewiesen, konsequent Verstöße von gastronomischen Betrieben gegen Vorschriften und Gesetze zu ahnden. So sollen strikter die Einhaltung der Außenbewirtschaftungszeiten überwacht und Verstöße dagegen sofort unterbunden werden. Zudem werden keine weiteren Sperrzeit-Verkürzungen gewährt. Der Gemeinderat hatte Ende 2008 probeweise die Ausdehnung der Sperrzeiten für Außenbewirtschaftung in Heidelberg bis 24 Uhr am Wochenende auf Antrag gestattet. Allerdings gilt das nur dort, wo keine Beschwerden vorliegen. Am Ende der Außenbewirtschaftungssaison 2009 wird dem Gemeinderat hierzu ein Erfahrungsbericht vorgelegt. Der Kommunale Ordnungsdienst wird in den nächsten Monaten schwerpunktmäßig und konsequent in der Altstadt kontrollieren. Mit der Polizei werden Gespräche geführt, um auch eine stärkere Präsenz der Polizeikräfte zu erreichen.

Außerdem kündigte der Oberbürgermeister eine strenge Überwachung des Ladenschlussgesetzes an, das voraussichtlich zum 1. Januar 2010 in Kraft tritt. Es verbietet den Verkauf alkoholischer Getränke nach 22 Uhr. Wer dagegen verstoße, müsse mit Bußgeldern und weiteren Maßnahmen bis hin zur Schließung seines Geschäftes rechnen, so der OB.

Der OB betonte, die Stadt habe auch bereits in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt, um die Probleme in der Altstadt in den Griff zu bekommen: „Im März dieses Jahres haben wir den kommunalen Ordnungsdienst eingerichtet, und das hat sich bewährt. Aufgabe der sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es von Anfang an, an den „Brennpunkten“ Neckarwiese und Altstadt zu patrouillieren und kontrollieren – stets in enger Kooperation mit der Heidelberger Polizei.“ Zudem habe es verschiedene Gespräche mit den Altstadt-Gastronomen gegeben. Dort habe man sich auf freiwillige Maßnahmen verständigt, um die Lärmbelastung zu verringern. Die immer dramatischer werdende Situation zeige jedoch, dass freiwillige Aktionen offenbar nicht ausreichen und verstärkte ordnungsrechtliche Maßnahmen nötig seien. Der OB bedauerte außerdem, dass der Verwaltungsgerichtshof das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, wie es in Freiburg praktiziert worden war, gestoppt habe.


Stadt Heidelberg plant neues Konzept für eine Erstwohnsitz-Kampagne

Die Stadt Heidelberg arbeitet an einem neuen Konzept für ihre erfolgreiche Erstwohnsitz-Kampagne, die künftig für die Zielgruppe der Studentinnen und Studenten noch attraktiver werden soll. Die bisherige „Aktion Heimvorteil“ – mit verschiedenen Vergünstigungen über eine Vorteilskarte – wird auf Wunsch des Gemeinderates nicht weitergeführt, weil sie zu „kleinteilig“ aufgebaut war. So standen der hohe organisatorische Aufwand, wie die Akquisition und Aktualisierung der vielen Vorteilsgeber, und der Benefit für die Studentinnen und Studenten in keinem angemessenen Verhältnis.

Eine Umfrage unter Studentinnen und Studenten ergab außerdem, dass diese sich eher eine kompaktere „Belohnung“ für die Anmeldung des Hauptwohnsitzes in Heidelberg wünschen. Daran arbeitet die Stadt Heidelberg derzeit mit möglichen Partnern. Die Konzeption für ein neues Anreizsystem, das zum Sommersemester 2010 starten könnte, wird voraussichtlich Ende 2009 vorliegen und dann im Gemeinderat entschieden.

Studenten im Hörsaal (Foto: Universität Heidelberg)



Mit der Kampagne will die Stadt Heidelberg die Zahl ihrer Bürgerinnen und Bürger erhöhen, die mit Hauptwohnsitz im Stadtgebiet gemeldet sind. Die Stadt hat über den kommunalen Finanzausgleich dadurch Mehreinnahmen, was letztlich allen Bürger/-innen zu Gute kommt.

Bilanz der „Aktion Heimvorteil“

Bei der bisherigen „Aktion Heimvorteil“ erhielten Studentinnen und Studenten, die ihren Erstwohnsitz in Heidelberg anmeldeten, bei den Bürgerämtern eine Vorteilskarte, die ihnen jede Menge Rabatte bei Heidelberger Einzelhandelsgeschäften, Gastronomen und kulturellen Einrichtungen gewährte. An der Aktion beteiligten sich zuletzt über 100 Betriebe und Einrichtungen. In den sechs Semestern seit Einführung der Vorteilskarte im Oktober 2006 wurden insgesamt 6.937 Karten ausgegeben. Die Vorteilskarte motivierte insgesamt 576 Studentinnen und Studenten dazu, sich mit Erstwohnsitz in Heidelberg anzumelden. Dadurch flossen der Stadt Heidelberg im Laufe der drei Jahre über den Finanzausgleich zusätzliche Mittel von mindestens 600.000 Euro zu. Die Kampagne „Aktion Heimvorteil“ kostete über die gesamte Laufzeit rund 250.000 Euro; hierin sind Leistungen der Göttinger Agentur „AMARETIS“, Printmedien-Werbung und Kosten für Veranstaltungen enthalten.


Jetzt anmelden: Heidelberger Fachtagung „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ am 14. November

„Frühe Hilfen und Kinderschutz“ sind zentrale Themen einer Fachtagung, die die Stadt Heidelberg in Kooperation mit dem Universitätsklinikum am 14. November veranstaltet. Fachkräfte aus dem medizinischen und pädagogischen Bereich, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort zur Tagung anmelden.

Flyer zur Fachtagung am 14. November



Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „In den vergangenen Jahren hat das Thema Kinderschutz in Öffentlichkeit und Politik viel Aufmerksamkeit erfahren. Grund dafür sind die vermehrt bekannt gewordenen tragischen Schicksale von Kindern, die durch Vernachlässigung oder Misshandlung schwere Verletzungen erlitten haben. Einfache Patentrezepte kann es bei dieser komplexen Thematik nicht geben. Ein wirksamerer Kinderschutz wird sich vor allem durch die wirksamere Vernetzung und Weiterentwicklung bestehender Strukturen und Angebote erreichen lassen. Daran arbeiten wir in Heidelberg. Unsere primäre Zielsetzung ist es, Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch bei Kindern möglichst frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.“

Politik, Gesellschaft und professionelle Dienste aus den Bereichen der Jugendhilfe und der Medizin stehen bei dieser Thematik vor einer großen Herausforderung. Die Heidelberger Fachtagung stellt sich deshalb unter anderem den Fragen, wie man betroffenen Kindern und ihren Eltern rechtzeitig helfen und was präventiv getan werden kann, um Missbrauch und Vernachlässigung zu verhindern.

Die Tagung findet am Samstag, 14. November, von 9 bis 16.15 Uhr in der Musik- und Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2 statt. Referenten sind Prof. Manfred Cierpka, Ärztlicher Direktor am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Prof. Georg F. Hoffmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin / Angelika-Lautenschläger-Klinik, sowie Dr. Thomas Meysen, Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht Heidelberg. In Workshops besteht die Möglichkeit, zum intensiven Austausch zu Einzelfragen. Partner aus dem Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ werden sich während der Tagung in einer Ausstellung mit ihren Angeboten präsentieren.

Ausführliche Infos unter www.heidelberg.de/fruehe-hilfen . Anmeldungen zur Fachtagung per Fax, Brief, telefonisch oder E-Mail an

Stadt Heidelberg, Kinder- und Jugendamt
z.Hd. Iris Söhngen
Friedrich-Ebert-Platz 3, 69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-37240, Fax 06221 58-48510
E-Mail iris.soehngen@heidelberg.de  

oder mit Hilfe des Anmeldebogens (PDF-Datei 2 MB)


Neu: Wegweiser „Frühe Hilfen und Kinderschutz“

 „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ ist der Titel einer Broschüre, die die Stadt Heidelberg jetzt herausgegeben hat. Auf 75 Seiten gibt es dort Informationen zum Kooperationsprojekt „HEIKE“ (Heidelberger Kinderschutz Engagement) von Stadt und Universität sowie eine umfangreiche Zusammenstellung der Ansprechpartner aus dem Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ und deren Aufgabenschwerpunkte. Die Broschüre soll Arbeitsinstrument und Nachschlagewerk für all diejenigen sein, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Kinderschutz in Berührung kommen. Sie kann kostenlos angefordert werden bei: Stadt Heidelberg, Kinder- und Jugendamt, Iris Söhngen, Friedrich-Ebert-Platz 3, 69117 Heidelberg, Telefon 06221 58-37240, E-Mail iris.soehngen@heidelberg.de.

mehr Informationen unter www.heidelberg.de/fruehe-hilfen


Spuhler-Nachfolge: Sechs Bewerber sind in der Endrunde

Voraussichtlich am 17. Dezember wird der Heidelberger Gemeinderat über die Nachfolge von Intendant Peter Spuhler entscheiden. 94 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Europa haben sich für die Position der Intendantin/des Intendanten des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg beworben. Eine Personalfindungskommission unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner mit Unterstützung fachkundiger Berater hat jetzt in einer Vorauswahl das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten nochmals deutlich eingegrenzt: Sechs Bewerberinnen und Bewerber werden sich Ende Oktober der Personalfindungskommission vorstellen.

Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge von Peter Spuhler, der das Heidelberger Theater zum Ende der Spielzeit 2010/2011 verlassen wird, war am 31. Juli abgelaufen. Spuhler geht zur Spielzeit 2011/2012 als Generalintendant des Badischen Staatstheaters nach Karlsruhe.



Copyright © Stadt Heidelberg 2007, All Rights ReservedSeite druckenDrucken