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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 15. Dezember 2009

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Theatersanierung Heidelberg: Wolfgang Marguerre finanziert Hubpodienanlage für den Alten Saal

Der Heidelberger Unternehmer Wolfgang Marguerre spendet 750.000 Euro für den Einbau eines Hubpodiums im Alten Saal des Heidelberger Theaters. Marguerre hatte die Theatersanierung bereits mit einer Großspende von 13 Millionen Euro unterstützt.

Das Hubpodium besteht aus acht Elementen, die jeweils zwischen zehn und 80 Zentimeter in die Höhe gefahren werden können und bei Bedarf eine Neigung des Zuschauerraums ermöglichen. Damit ist es möglich, den Alten Saal ganz variabel zu „bespielen“ und ihn für kleinere Aufführungen ebenso einsetzen zu können wie für Matineen, Konzerte und andere Veranstaltungen.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner dankte dem Spender im Anschluss an eine Sitzung im Heidelberger Rathaus am 14. Dezember: „Wir freuen uns sehr, dass unser Theater durch Herrn Marguerre eine weitere große Spende erhält, die es möglich macht, dass er für den Theaterbetrieb wie für andere Veranstaltungen variabel genutzt werden kann. Es gelingt uns damit, das Historische zu bewahren und gleichzeitig Perspektiven für Neues zu schaffen. Für sein überragendes bürgerschaftliches Engagement und seinen Einsatz für unsere Stadt gebührt Herrn Marguerre großer Dank.“

Auch Theaterintendant Peter Spuhler freut sich über die großzügige Spende: „Die Zukunftsfähigkeit des Theaters wird dadurch noch verbessert.“

Die Sanierungsarbeiten laufen derzeit planmäßig weiter. Bis Ende des Jahres sollen die Abbrucharbeiten am Theater abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Erdaushub- und Verbauarbeiten wird im Frühjahr der Rohbau starten.


Bürgerbeteiligung Stadt an den Fluss: Viele Vorschläge zu „Kultur und Kunst an der Promenade“

Kunst und Kultur standen im Mittelpunkt des zweiten Werkstattgesprächs „Stadt an den Fluss“, zu dem die Stadt Heidelberg am 9. Dezember in die Stadthalle eingeladen hatte. Rund 70 Bürger/-innen, darunter viele Vertreter aus Kultureinrichtungen, diskutierten in drei Arbeitsgruppen, wie Kultur den öffentlichen Raum an der geplanten Neckaruferpromenade beleben und positiv prägen könnte.

In seinem Eröffnungsvortrag ermunterte Erster Bürgermeister Bernd Stadel die Werkstattteilnehmer, sich an der Planung zu beteiligen und Ideen einzubringen. Die Anregungen werden in den Vorentwurf für die Gestaltung der Promenade integriert, der im Sommer 2010 dem Gemeinderat vorgelegt werden soll.

Da könnte die Musik spielen: GMD Cornelius Meister zeigt in der Arbeitsgruppe „Bindeglied/Passage“, wie er sich eine kulturelle Prägung der Neckaruferpromenade vorstellen könnte. (Foto: Stadt Heidelberg)



Kulturamtsleiter Hans-Martin Mumm stellte fest, dass Heidelberg als Stadt der kulturellen Vielfalt bisher nicht nah am Wasser gebaut sei und skizzierte die Promenade als „einzigartige Chance für zeitgemäße künstlerische Gestaltungselemente.“

Wie die aussehen könnten, zeigte Landschaftsarchitekt Michael Palm am Beispiel anderer Städte. Zusammen mit einer Heidelberger Architektengemeinschaft hatte Palm den Gestaltungswettbewerb Neckaruferpromenade gewonnen. Sein Team arbeitet zurzeit an der Verfeinerung der Planung, die unter dem Leitmotiv „Fundstücke“ firmiert: eine Würdigung des Bestandes, ergänzt um neue belebende Elemente. „Sie als Bürger der Stadt sind unsere Partner“, lud er die Teilnehmer ein. Sein Credo: „Wir wollen wertvollen Stadtboden entwickeln, durchaus expressiv, nicht monoton.“

Alles andere als monoton waren dann auch die Vorschläge, die die drei Arbeitsgruppen am Ende des Abends präsentierten. In der Arbeitsgruppe „Kultur/Kunst als Passage“ wurden Ideen entwickelt, wie die Verbindungen zwischen der Hauptstraße und den Seitengassen hin zur Promenade künstlerisch aufgewertet werden könnten. Durch Lichtinstallationen beispielsweise, durch Schriftzüge auf dem Boden, durch Installationen in den Gassen oder die Öffnung von Hinterhöfen. Die Arbeitsgruppe appellierte gleichzeitig daran, Orte der Ruhe zu schaffen, die Bedürfnisse der Bewohner zu respektieren und ein besonderes Augenmerk auf die bisher „abgeschnittenen Teile der Altstadt“ zu richten.

Mit der „Neckarpromenade als Adresse“ beschäftigte sich die zweite Arbeitsgruppe. Ihre Ideen beispielsweise: Open Air-Kino, ein Aussichtsturm an der Stadthalle, eine kulturelle Nutzung der Brückentürme (etwa als Museum für Füllfederhalter) oder ein Gesamtbeleuchtungskonzept. Die AG betonte, nachdem Heidelberg lange geschlafen habe, sei glücklicherweise jetzt die Zeit des Aufwachens gekommen. Man möge die Promenade bitte als Adresse für die Heidelberger Bevölkerung planen und als Leitlinie müsse dabei gelten: weniger ist oft mehr.

„Neckarpromenade als Bühne“ war das Thema der dritten AG. Die Promenade biete die einmalige Chance, Heidelberg als Festivalstadt sichtbarer zu machen im öffentlichen Raum. Und sie könne ein anderes, modernes Verständnis von Kunst fördern, Raum für Spontanes schaffen, für Videoinstallationen oder für Kulturschaufenster, die auf Aktivitäten in anderen Stadtteilen hinweisen. Genannt wurden eine Seebühne, Kultur-Cafés, aber auch Hinweise, die Lärmbelastung gering zu halten.

Alle Vorschläge werden vom Moderatorenteam der Werkstattgespräche, dem „Netzwerk für Planung und Kommunikation“ aus Stuttgart, zusammengefasst und als Protokoll an die Teilnehmer verschickt.

Das nächste Werkstattgespräch dreht sich um „Familie, Kinder, Freizeit“ und findet am Freitag, 22. Januar, um 18.30 Uhr in der Stadthalle statt.
zum Anmeldeformular

Kontakt

Die Werkstattgespräche zum Projekt „Stadt an den Fluss“ werden vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Heidelberg koordiniert. Für Fragen und Anregungen: Telefon 58-21500 oder E-Mail stadtentwicklung@heidelberg.de .

weitere Informationen zu "Stadt an den Fluss"


„Ein Pionier der Stadtsanierung geht“

Stadtverwaltungsdirektor Gerhard Nick verabschiedet

Stadtverwaltungsdirektor Gerhard Nick, Bereichsleiter der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH) und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH), scheidet am 31. Dezember 2009 mit Erreichen des 65. Lebensjahres aus dem Dienst aus.

Bernd Stadel, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der GGH, verabschiedete Stadtverwaltungsdirektor Gerhard Nick im Beisein zahlreicher Kollegen und Weggefährten offiziell am 15. Dezember im Spiegelsaal des Prinz Carl.

„Es verlässt uns ein erfahrener, sehr geschätzter Mitarbeiter, der über 47 Jahre lang für die Stadt Heidelberg tätig war. Gerhard Nick war einer der Pioniere der Heidelberger Stadtsanierung und ist bei Heidelbergs größter Stadtentwicklungsmaßnahme, der Bahnstadt, an vorderster Front tätig“, sagte der Erste Bürgermeister.

Peter Bresinski, Geschäftsführer der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), nannte Nick „einen von allen geschätzten Mitarbeiter“. Bresinski dankte Nick für seinen Einsatz bei der GGH und „die Erfolge, die wir errungen haben.“

„Man geht durch die Altstadt und sieht, was man geschaffen hat, man kann zu fast jedem Haus eine Geschichte erzählen“, blickte Gerhard Nick auf fast vier Jahrzehnte Stadtsanierung zurück. „Passen Sie bitte auf meine Altstadt auf!“ schloss Nick an Stadtspitze und Gemeinderat gewandt seine Dankesworte.

Werdegang

Gerhard Nick trat am 2. Mai 1962 in den Dienst der Stadt Heidelberg ein, 1964 legte er die erste Verwaltungsprüfung ab und wurde in den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst übernommen. Nick war zunächst bei der Stadtkasse tätig. Nach der Ablegung der zweiten Verwaltungsprüfung und Ernennung zum Stadtinspektor war Gerhard Nick von 1973 bis 1975 mit der Einrichtung und dem Betrieb des Sanierungsbüros Altstadt I beauftragt, 1976/77 leitete er dieses Büro. Zwischen 1978 und 1996 war Gerhard Nick in verschiedenen Funktionen beim damaligen Amt für Stadterneuerung und Liegenschaften, beim damaligen Bauverwaltungsamt und beim damaligen Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung tätig, seit 1989 als Abteilungsleiter.

Mit Wirkung zum 1. Januar 1997 wurde die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mit den bisher beim damaligen Amt für Stadterneuerung und Wohnbauförderung durchgeführten Sanierungsaufgaben beauftragt. Gerhard Nick wurde zur weiteren Dienstleistung bei der GGH eingesetzt; ihm wurde dort die Leitung des Bereichs Sanierung und Entwicklung übertragen.

Mit der Gründung der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) im Januar 2008 wurde Gerhard Nick einer der drei Geschäftsführer der Gesellschaft.


Die „Nette Toilette“ jetzt auch in Kirchheim

Das Seniorenzentrum der Paritätische Sozialdienste gGmbH in Kirchheim hat sich der städtischen Servicekampagne „Nette Toilette“ angeschlossen: Seit Samstag, 12. Dezember 2009, steht die erste „nette“ öffentliche Toilette im Stadtteil Kirchheim zur Verfügung. Die Toilette ist während der Öffnungszeiten des Seniorenzentrums montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenlos.

In über 60 deutschen Kommunen gibt es sie schon; im Oktober 2009 ist diese gute und zugleich einfache Idee in der Heidelberger Innenstadt mit den ersten 25 öffentlich zugänglichen Toiletten aufgegriffen worden. Das Prinzip ist einfach: Die beteiligten Gastronomen, Einzelhändler und Institutionen stellen ihre Toiletten während der Öffnungszeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Einheitliche Aufkleber weisen am Eingang auf die Teilnahme an der „Nette Toilette“-Aktion hin.

Aufkleber 'Hier finden Sie eine nette Toilette'

An der Umsetzung sind das Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung, das Amt für Wirtschaftsförderung, Heidelberg Marketing und der Verein PRO Heidelberg beteiligt.

weitere Informationen über die "Netten Toiletten"

Liste der öffentlichen Toiletten


Luise-Scheppler-Heim freut sich über gespendete LED-Lichterketten

Eine neue Weihnachtsbeleuchtung lässt das Luise-Scheppler-Heim ab sofort erstrahlen. Die Jugendhilfeeinrichtung in Handschuhsheim freut sich über die Spende der Stadt Heidelberg von 18 LED-Lichterketten mit 3.600 Leuchtdioden. Im Vergleich zur bisherigen Freiflächenbeleuchtung kann die Einrichtung auf diese Weise rund 80 Prozent der Energie sparen. Das Luise-Scheppler-Heim profitiert von der Fahrradaktion des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie bei der diesjährigen Umweltmesse „Trend“. Unter dem Motto „Ein Kilometer Radfahren für einen Meter effiziente Weihnachtsbeleuchtung“ haben 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Pedale getreten und 360 Meter LED-Lichterketten erfahren. Die Spende nahm Ulrich Böhringer-Schmidtke, Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des Luise-Scheppler-Heims, von Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, am Montag, 14. Dezember 2009, entgegen.


Jugend trainiert für Olympia Schwimmen

Am Donnerstag, 17. Dezember 2009, findet ab 9.30 Uhr im Heidelberger Bundesleistungszentrum der Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia Schwimmen“ statt. Neun Schulen aus dem Heidelberger Raum haben ihre Mannschaften gemeldet und werden versuchen die nächst höhere Ebene, das Finale, zu erreichen. Geschwommen werden Strecken zwischen 25 und 50 Meter und Staffeln. Alle Zeiten einer Mannschaft werden am Ende zu einer Teamleistung zusammengezählt. Veranstalter ist das Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg. Zuschauer und begeisterte Eltern sind herzlich willkommen.



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