Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 16. April 2010
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Für mehr Klimaschutz: Elf Kommunen der Metropolregion treten in Heidelberg dem „Konvent der Bürgermeister“ bei
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„Heute ist der Metropolregion ein entscheidender Schritt für mehr Klimaschutz gelungen“, erklärte Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner beim Bürgermeistertreffen in Heidelberg am Freitag, 16. April, bei dem zahlreiche Städte und Gemeinden der Metropolregion dem EU-weiten „Konvent der Bürgermeister“ („Covenant of Mayors“) beigetreten sind. Stolz zeigte sich Stefan Dallinger, Direktor des Verbands Region Rhein-Neckar, dass die Metropolregion Rhein-Neckar mit nunmehr zwölf Kommunen unter allen deutschen Metropolregionen im „Konvent der Bürgermeister“ am besten vertreten ist. Die Städte und Gemeinden verpflichten sich als Mitglieder des europäischen Konvents, bis zum Jahr 2020 ihre CO2-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren, die Energieeffizienz um 20 Prozent zu steigern und die erneuerbaren Energien um 20 Prozent auszubauen. Heidelberg gehört zu den ersten deutschen Städten, die dem Zusammenschluss beigetreten sind.
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Das Treffen der Bürgermeister fand auf Initiative von OB Würzner und Verbandsdirektor Dallinger statt. „Die Region setzt ein klares und gemeinsames Signal für mehr Energieeffizienz und weniger CO2-Emissionen. Sie stellt sich somit der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen“, sagte OB Würzner. Er zeigte sich zuversichtlich, dass noch weitere Kommunen dem Konvent beitreten werden. Begeistert äußerte sich auch Verbandsdirektor Dallinger: „Das Engagement der Kommunen beweist, dass Klimaschutz uns alle angeht und die Metropolregion gemeinsam handelt.“
Unterzeichnet haben die Beitrittserklärung zum Bürgermeisterkonvent folgende Städte und Gemeinden: Mannheim, Viernheim, Heppenheim, Worms, Frankenthal, Wiesloch, Eppelheim, Rimbach, Böhl-Iggelheim, Landau und Limburgerhof. Rund 40 Städte waren zu dem Treffen in Heidelberg zusammengekommen, um gemeinsame Klimaschutz-Projekte zu diskutieren und auf den Weg zu bringen.
„Die Ziele des Konvents sind ehrgeizig“, erklärte OB Würzner. Deswegen freue er sich besonders über die neuen Mitglieder im Bürgermeisterkonvent. „In den Netzwerkstrukturen der Metropolregion sehe ich ein großes Potenzial für einen offensiven Klimaschutz. Die Kommunen gewinnen durch Kooperationen auf regionaler und internationaler Ebene immer stärker an Bedeutung“, betonte OB Würzner. Für die Zukunft regte er jährliche Treffen der Bürgermeister der Metropolregion an, um gemeinsame Projekte für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen. „Über gemeinsame EU-Förderanträge kann sich die Metropolregion zudem mit Leuchtturmprojekten in der Europäischen Union als Energieregion präsentieren und positionieren.“ Schließlich habe die Region hierfür die geeigneten Ressourcen zu bieten, so OB Würzner.
Offiziell begrüßt wurden die neuen Städte im „Konvent der Bürgermeister“ von Pedro Ballesteros Torres von der Europäischen Union: „Die Kommunen sind der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung, da dort 70 Prozent der CO2-Emmissionen entstehen.“ Gerade in den Städten und Gemeinden könnten daher entsprechende Strategien für einen effektiven Klimaschutz entwickelt werden. Der Bürgermeisterkonvent wurde 2008 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die Städte stärker in den Kampf gegen den Klimawandel einzubeziehen. OB Würzner hat als Präsident des europäischen Städtenetzwerks „Energie Cités“ diesen Gründungsprozess maßgeblich mitgestaltet.
Regionale Kooperation für mehr Klimaschutz
Gemeinsam für mehr Klimaschutz: Der Startschuss für eine neue regionale Kooperation war im Herbst 2009 gefallen. Bei einem ersten Treffen der Bürgermeister in Heidelberg stellten die Stadt und die Metropolregion das Konzept des Bürgermeisterkonvents vor, um weitere Kommunen für den Klimaschutz zu gewinnen. Zudem wurden gemeinsame Klimaschutzprojekte diskutiert.
Inhaltliche Ziele der Klimaschutz-Kooperation sind:
- die Umsetzung eines neuen regionalen Energiekonzepts, das die Metropolregion derzeit erarbeitet,
- die Ansiedlung sogenannter Energiefirmen über Wirtschaftskooperationen,
- der regionale Ausbau der regenerativen Energien,
- die Entwicklung von CO2-Bilanzierungsmodellen.
Einsatz von CO2-Bilanzierungsmodellen
Die Kommunen diskutierten während ihres Treffens auch die Entwicklung und den Einsatz sogenannter CO2-Bilanzierungsmodelle. Denn: Mit dem Beitritt zum Konvent erklären sich die Mitgliedsstädte bereit, eine Ausgangsbilanz sämtlicher Emissionen zu erstellen und einen Maßnahmenplan für die langfristige Verringerung ihrer Emissionen zu entwickeln. In einer Kooperation des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg und des IT-Unternehmens SAP wird aktuell eine entsprechende Software entwickelt. Über diese IT-Komponente sollen Politik und Projektverantwortliche einen Überblick über sämtliche Daten, die Ausgangssituation und laufende Änderungen erhalten. Bürgermeister und Städtevertreter konnten sich in Heidelberg über die Software informieren.
Bernd Simon, Leiter Geschäftsentwicklung Öffentliche Einrichtungen bei SAP, erklärte: „Wenn Maßnahmen zur Emissionsreduzierung wirksam werden sollen, müssen sie in der Strategie der Stadt verankert sein. Die Software sorgt dafür, dass neben einem ständig aktuellen Überblick über die Emissionen auch systematisch die Wirksamkeit der Ziele und Maßnahmen überprüft und regelmäßig Berichte erstellt werden können.“ So könne die Stadt sofort reagieren, wenn Aktivitäten nicht den gewünschten Erfolg hätten und mit effektiven Mitteln dagegen steuern.
„Konvent der Bürgermeister“
Den „Konvent der Bürgermeister“ („Covenant of Mayors“) hat die Europäische Kommission 2008 ins Leben gerufen, um die Städte im Kampf gegen den Klimawandel stärker einzubeziehen. Als Präsident des europäischen Städtenetzwerks „Energie Cités“ hat Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner diesen Gründungsprozess maßgeblich mitgestaltet. Heidelberg war auch eine der ersten deutschen Städte, die dem Konvent beigetreten ist. In der Metropolregion nimmt Heidelberg eine Vorreiterrolle ein. Inzwischen gehören dem Zusammenschluss 1.400 Städte an.
Die Kommunen, die dem Bürgermeisterkonvent beitreten, verpflichten sich in der Beitrittserklärung bis zum Jahr 2020 ihre CO2-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren, die Energieeffizienz um 20 Prozent zu steigern und die erneuerbaren Energien um 20 Prozent auszubauen. Zudem erklären sie sich bereit, einen Aktionsplan für nachhaltige Energie vorzulegen und an der jährlichen europäischen Konferenz der Bürgermeister für nachhaltige Energie für Europa teilzunehmen.
Das europäische Städtenetzwerk „Energie Cités“ ist von der Europäischen Union damit beauftragt worden, die Kommunen bei der Umsetzung und Erreichung der Ziele des Konvents zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem Beratungen bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten, aber auch die Kontrolle darüber, dass die Kommunen binnen eines Jahres ein Konzept sowie eine erste Klimaschutzbilanz vorlegen.
Energie-Cités ist der Zusammenschluss Europäischer Gemeinden, die sich eine langfristige lokale Energiepolitik zum Ziel gesetzt haben. Knapp 200 Mitglieder aus 30 Ländern, die über 1.000 Städte repräsentieren, werden durch Energie-Cités vertreten. OB Würzner ist seit 2005 Präsident von Energie-Cités und wurde 2009 für zwei Jahre wiedergewählt. In diesem Amt und als Pate des Clusters „Energie und Klimaschutz“der Metropolregion Rhein-Neckar ist OB Würzner als Botschafter zwischen Metropolregion und Europäischer Union aktiv.
Weitere Informationen zum „Konvent der Bürgermeister“ gibt es im Internet unter www.eumayors.eu .
Verkehrskonzept Stadt an den Fluss
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„Stadt an den Fluss“ ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Heidelbergs, das eine attraktive Innenstadtentwicklung ermöglicht. Zwingende Voraussetzung für die Aufwertung der Innenstadt ist, dass die 20.000 Kraftfahrzeuge, die heute mitten durch Heidelberg rollen, verlagert werden und der Durchgangsverkehr künftig von der Oberfläche verschwindet. Damit wird der Weg frei, um die Stadt an den Fluss zu bringen und wertvolle urbane Räume mit hohem Aufenthalts- und Erholungswert zu schaffen.
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Teil des Gesamtkonzepts „Stadt an den Fluss“ ist auch ein Verkehrskonzept zur Erschließung der Altstadt, das am 16. April 2010 im Rahmen des vierten Werkstattgesprächs interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt wird. Es handelt sich dabei um erste Überlegungen, die im weiteren Planungs- und Bürgerbeteiligungsprozess diskutiert und weiterentwickelt werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass ‚Stadt an den Fluss‘ den größten Gewinn für eine moderne und urbane Lebensqualität bringt, wenn die neu gewonnen Flächen entlang des Neckars weitgehend autofrei bleiben und wir attraktive und umweltfreundliche Alternativen zur Verkehrserschließung der Altstadt anbieten“, erklärte Erster Bürgermeister Bernd Stadel. Ziel sei es dabei, die Interessen aller Nutzer und Verkehrsarten in ausgewogener Weise zu berücksichtigen.
Kernelemente des Verkehrskonzepts sind die Altstadterschließung, der öffentliche Personennahverkehr sowie Geh- und Radwege. Die Erschließung der Altstadt, die dort Fußgängerbereich bleibt, wo dies auch heute der Fall ist, lässt sich in drei Bereiche gliedern: die östliche Kernaltstadt, die westliche Kernaltstadt sowie den vorderen Bereich der Altstadt. Zudem wird durch die Verkehrsführung der Anwohner- und Lieferverkehr sowie Zufahren etwa zu Parkhäusern gewährleistet. Die zukünftige Promenade entlang des Neckars wird ebenfalls in drei Abschnitte gegliedert: in zwei Tempo-30-Zonen, über welche die Zufahrt zu den Parkhäusern, zur Stadthalle und für Anwohner- und Lieferverkehr erfolgt, sowie einen Fußgängerbereich zwischen Stadthalle und Mönchgasse, auf dem nur langsamer Radverkehr und Mini-Busse fahren. Dank dieses Konzepts kann die komplette Promenade in die Umweltzone der Stadt Heidelberg aufgenommen werden.
Damit Stadt an den Fluss die ersehnte Verkehrsentlastung bringt, soll das Neckarufer auf umweltfreundlichem Weg erreichbar sein. Ersten Konzeptideen zufolge sollen zwischen Bismarckplatz und S-Bahnhof-Altstadt Mini-Busse pendeln. Zusätzlich bleibt die Altstadt über Linienbusse gut erreichbar, die mit der Mini-Bus-Linie verknüpft werden. Regionalbusse werden größtenteils über den Schlossbergtunnel und die Kurfürstenanlage oder die nördliche Neckarseite geführt. Da Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Promenade nur in angemessener Geschwindigkeit fahren sollen, gibt es alternative Routen. Dazu bieten sich im Süden die Fahrradstraße Plöck und die Friedrich-Ebert-Anlage an oder auch die Hauptstraße werktags von 6-11 Uhr. Ab 2012 verläuft zudem ein durchgehender Geh- und Radweg am nördlichen Neckarufer zwischen Neuenheim und Ziegelhausen.
Das Verkehrskonzept lässt bewusst Spielraum für Ideen und konstruktive Diskussionen im Rahmen der Bürgerbeteiligung. Die Anregungen gehen in die weiteren Planungen ein, die nun nach und nach verfeinert werden. „Wir haben im Projekt ausreichend Zeit eingeplant, um Anregungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren, zu bewerten und einzuarbeiten. Ich bin sehr froh, dass sich die Bürgerbeteiligung in Form der Werkstattgespräche wachsender Beliebtheit erfreut. Denn gemeinsam lassen sich die besten Konzepte erarbeiten“, zeigt sich Baubürgermeister Stadel überzeugt.
Verkehrskonzept Stadt an den Fluss (PDF-Datei, 3,4 MB)
Flyer Verkehrskonzept (PDF-Datei, 1,5 MB)
weitere Informationen zum Projekt "Stadt an den Fluss"unter www.heidelberg.de/stadt-an-den-fluss
Neue Dächer, neue Fassaden und Strom von der Sonne
Einweihung der Albert-Schweitzer-Schule nach Abschluss der Dach- und Fassadensanierung – Stadt investierte fast vier Millionen Euro
Die Dach- und Fassadensanierung an der Albert-Schweitzer-Schule ist abgeschlossen. Erster Bürgermeister Bernd Stadel weihte die Schule nach erfolgter Sanierung am Freitag, 16. April 2010, offiziell ein. Die Einweihung erfolgte am „Tag der offenen Tür“ der Schule, die das sanierte Schulgebäude und die Arbeit der jahrgangsübergreifenden Projekttage der Öffentlichkeit vorstellte.
„Mit dem Abschluss der Dach- und Fassadensanierung an der Albert-Schweitzer-Schule ist ein weiterer Meilenstein unseres Schulsanierungsprogramms erreicht“, sagte der Erste Bürgermeister. „Für fast vier Millionen Euro wurden nicht nur bauliche Schäden beseitigt, die Schule erhielt auch ein neues ansprechendes Äußeres und wurde energetisch ertüchtigt. Das spart in erheblichem Umfang Heizkosten und entlastet die Umwelt. Dank der neuen Photovoltaik-Anlage ist die Schule jetzt sogar in der Lage, selbst Strom zu erzeugen.“
Die Albert-Schweitzer-Schule im Schwanenweg 3 ist eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule im Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund, die im Schuljahr 2009/10 von rund 300 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule kommen aus dem Stadtteil Pfaffengrund, die Haupt- und Werkrealschule wird von Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Heidelberger Stadtteilen besucht; vorwiegend setzen sich die Klassen der Haupt- und Werkrealschule jedoch aus Kindern und Jugendlichen der Stadtteile Pfaffengrund und Wieblingen zusammen.
Die 1963 errichtete Schule besteht aus mehreren Gebäudeteilen unterschiedlicher Nutzung, die durch überdachte Wege miteinander verbunden sind. Haus 1 wurde in zwei Bauabschnitten zwischen Januar 2007 und Mai 2008 sowie zwischen Oktober 2007 und Dezember 2009 saniert. Mit den Häusern 2 und 3 wurde im Juli 2008 begonnen, die Fertigstellung erfolgte im März 2010. Im Februar und März dieses Jahres wurden die Landschaftsbauarbeiten durchgeführt.
Die Gesamtkosten der Sanierung der Häuser 1 bis 3 betragen 3,85 Millionen Euro. Als weiteres Projekt ist derzeit noch die Sanierung und Erweiterung der Sporthalle (Haus 4) in der Entwurfsplanung. Der Baubeginn dieser Maßnahme ist für 2011 vorgesehen.
Durchgeführte Sanierungsmaßnahmen
Die Fenster der Schule waren vor der Sanierung in einem schlechten Zustand und Reparaturen an vielen Elementen gar nicht mehr möglich. Die Fenster der Treppenhäuser waren darüber hinaus bisher nur einfach verglast. Aus bauphysikalischen wie energetischen Gründen war es notwendig, neben den Fenstern auch die Dächer und Fassaden zu sanieren.
Die erdberührten Bauteile wurden teilweise freigelegt, isoliert und drainiert. Die Außenwände erhielten eine Putzfassade mit Wärmedämm-Verbundsystem. Die Farbgebung orientiert sich dabei am städtebaulichen Umfeld. Die vorhandenen Fenster wurden gegen Holz/Aluminium-Elemente ausgetauscht. Die Süd-, Ost- und Westfassaden erhielten einen außenliegenden Sonnenschutz mit elektrischer Steuerung. Die neuen Innenfensterbänke bestehen aus Schiefer. Weiterhin wurde aufgrund von Feuchteschäden im Untergeschoss von Haus 1 die Erneuerung des Bodenaufbaus notwendig.
Die flach geneigten Dächer erhielten eine Wärmedämmung und eine neue Dacheindeckung aus verzinkten Metall-Profilblechen. Das nördliche Pultdach von Haus 2 und das Flachdach von Haus 3 erhielten eine Dachabdichtung aus Bitumen und eine extensive Dachbegrünung.
Durch die energetische Sanierung der Gebäudehülle können pro Jahr etwa 350.000 Kilowattstunden Heizenergie eingespart werden, das entspricht einer Einsparung von rund 77 Tonnen Kohlendioxid. Auf dem Dach von Haus 1 sowie an den südlichen Treppenhausfassaden wurden Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 36 Kilowatt-Peak auf dem Dach und 15 Kilowatt-Peak an der Fassade installiert.
Nach Abschluss der Außensanierung wurden die an die Gebäude angrenzenden Grünflächen wieder hergerichtet und neu bepflanzt. Bereits im Jahr 2008 erfolgte die Sanierung der Toilettenanlagen und die Montage von Brandschutztüren.
Die Sanierungsarbeiten fanden bei laufendem Schulbetrieb statt. Für den Austausch der Fenster und die Beiputz- und Malerarbeiten im Inneren mussten die Klassen in insgesamt acht Teilbauabschnitten aus den Räumen aus- und wieder einziehen. Bauherr ist das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg, die Projektsteuerung oblag dem Gebäudemanagement der Stadt, mit der Planung und Bauleitung war das Heidelberger Architektenbüro Frank + Kramer beauftragt.
Schulsanierungsprogramm
Im aktuellen Doppelhaushalt 2009/2010 hat die Stadt Heidelberg den Schwerpunkt der Bauinvestitionen auf die Schulgebäude gelegt. Jeweils über 16 Millionen Euro bewilligte der Gemeinderat 2009 und 2010 für Schulsanierungen. Dazu kommen über sieben Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes, so dass in diesen beiden Jahren insgesamt fast 40 Millionen Euro in die Sanierung der Schulen fließen.
Grillen auf der Neckarwiese auch diesen Sommer wieder möglich
Auch im Jahr 2010 darf innerhalb der zwei Grillzonen auf der Neckarwiese gegrillt werden. Darüber informierte die Stadtverwaltung den Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. April. Die Grillzonen wurden im Jahr 2006 probeweise eingerichtet. Im April 2009 hat der Gemeinderat beschlossen, die Probephase bis auf weiteres zu verlängern. Klar erkennbare Begrenzungen und entsprechende Informationstafeln sollen auch in dieser Grillsaison gewährleisten, dass nur innerhalb der vorgesehenen Zonen Würste oder Steaks über der Glut zubereitet werden.
Diese deutlichen Eingrenzungen hatten schon 2009 dazu geführt, dass sich die Zahl der „Wildgriller“ gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert hat. Auch das Landschafts- und Forstamt hat festgestellt, dass 2009 weniger Rasenschäden durch Wildgriller außerhalb der Zonen zu reparieren waren. Der kommunale Ordnungsdienst wird auch 2010 regelmäßig darüber wachen, dass nur in den erlaubten zwei Zonen gegrillt wird.
Bürgermeister Wolfgang Erichson betonte: „Es hat sich gelohnt, die Probleme auf und an der Neckarwiese ausführlich im Gesprächskreis Neckarvorland zu besprechen, diese gemeinsam anzupacken und Lösungsansätze zu entwickeln, die sowohl im Interesse der direkten Anwohnerinnen und Anwohner als auch der vielen Nutzerinnen und Nutzer der Neckarwiese liegen. Wie vereinbart wird die Stadtverwaltung die Erfahrungen dieser Saison dann wieder in den Gesprächskreis Neckarvorland einbringen."
Dem Gesprächskreis Neckarvorland gehören der Bezirksbeirat Neuenheim, die Kinderbeauftragten des Stadtteils, der Jugendgemeinderat, der Stadtteilverein Neuenheim, Anwohnervertreter sowie städtische Ämter, die Heidelberger Dienste und die Polizei an. Das Gremium trifft sich regelmäßig, um das Neckarvorland betreffende Themen zu erörtern.
Die Stadt Heidelberg bittet alle Grillfreunde, nur innerhalb der markierten Zonen zu grillen, geeignetes Grillgerät mit Bodenabstand zu verwenden, Rauchentwicklung zu vermeiden und die Glut zu löschen. Einweggrillschalen auf Rasenflächen sind nicht gestattet.
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