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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 23. März 2012

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Konversion in Heidelberg: Am 27. März diskutiert Entwicklungsbeirat nächste Beteiligungsphase

Die Patton Barracks zwischen Speyerer Straße und Kirchheimer Weg in Heidelberg (Foto: Rothe)Der Entwicklungsbeirat zur Konversion der US-Liegenschaften in Heidelberg wird sich am Dienstag, 27. März 2012, um 17 Uhr mit der Bürgerbeteiligung zur Konversion befassen. Dabei werden sowohl die Feedbacks der Bürgerinnen und Bürger zu den Leitlinien resümiert, als auch die Bürgerbeteiligung für die nächste Phase des Konversionsprozesses besprochen. Die siebte Sitzung findet statt im Neuen Sitzungssaal des Heidelberger Rathauses, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg.

Die Leitlinien zur Konversion der US-Flächen, die der Entwicklungsbeirat erarbeitet hatte, konnten in den vergangenen Wochen von Bürgerinnen und Bürgern beim Bürgerforum Konversion und über das Internet kommentiert werden. Dabei wurden die Leitlinien weitgehend bestätigt, es gab aber auch Ergänzungsvorschläge, über die der Entwicklungsbeirat nun abschließend berät. Die Leitlinien sollen danach vom Gemeinderat endgültig verabschiedet werden.

In der nun anstehenden zweiten Phase des Konversionsprozesses soll – basierend auf den Leitlinien – die Betrachtung der einzelnen Standorte stärker ins Blickfeld rücken. Der Entwicklungsbeirat wird sich daher eingehend mit der Frage befassen, wie die Bürgerbeteiligung in dieser Phase gestaltet werden kann, ebenfalls behandelt wird die Frage nach möglichen planerischen und strategischen Instrumenten der Konversion.

Anregungen und Fragen von Bürgern willkommen

Bürgerinnen und Bürger können an der öffentlichen Sitzung des Entwicklungsbeirats am 27. März 2012 teilnehmen. Am Beginn und am Ende der Sitzung, also um 17 Uhr und gegen 19.30 Uhr, gibt es Raum für Fragen und Anregungen aus dem Publikum.

Entwicklungsbeirat

Der Entwicklungsbeirat ist ein Arbeitsgremium, das gewissermaßen als Scharnier zwischen Verwaltung und Politik einerseits und Bürgerschaft und Öffentlichkeit andererseits eine sachliche und fachliche Diskussion führen soll. Im Entwicklungsbeirat sitzen 34 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Institutionen, Verbände und Einrichtungen, die ihr jeweiliges Fachwissen einbringen und als Multiplikatoren wirken. Der Vorsitzende des Entwicklungsbeirats ist Erster Bürgermeister Bernd Stadel. Die Beschlüsse des Entwicklungsbeirats haben Vorschlagscharakter für den Gemeinderat der Stadt Heidelberg.

Weitere Informationen gibt es unter www.heidelberg.de/konversion. Hier sind auch die Dokumentationen der Entwicklungsbeiratssitzungen zu finden.


Leitlinien für Bürgerbeteiligung: Jetzt online kommentieren

Logo Heidelberg DirektMehr Transparenz, bessere Mitgestaltungsmöglichkeiten und ein offener Diskurs – das sind zentrale Ziele der Bürgerbeteiligung in Heidelberg. Mit den „Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung“ liegt nun ein Entwurf vor, wie Bürgerbeteiligung in Heidelberg konkret gestaltet werden kann.

Bevor die Leitlinien vom Gemeinderat verabschiedet werden, sollen sie intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat sowie der Stadtverwaltung diskutiert werden. Den Entwurf dieser Leitlinien können Bürgerinnen und Bürger ab sofort im Internet kommentieren. Unter www.heidelbergdirekt.de ist es bis 20. Mai 2012 möglich, Anregungen zu den einzelnen Leitlinien abzugeben und auch Kommentare Anderer zu bewerten. Um selbst Kommentare abzugeben ist es notwendig, sich mit Name sowie E-Mail-Adresse anzumelden. Das Lesen von Kommentaren ist auch ohne Anmeldung möglich.

Beteiligung auch bei Informations- und Diskussionsveranstaltungen

Nachdem der Heidelberger Gemeinderat Mitte März 2012 grünes Licht für die Offenlage des Leitlinienentwurfs gegeben hat, ist nun die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Neben der Möglichkeit, die Leitlinien im Internet zu kommentieren, werden auch Informations- und Diskussionsveranstaltungen angeboten:

  • Mittwoch, 28. März 2012, um 20 Uhr: Informations- und Diskussionsveranstaltung der Stadt Heidelberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis Bürgerbeteiligung im Ballsaal der Stadthalle, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg. 
              
  • Samstag, 12. Mai 2012, um 14.30 Uhr: Bürgerwerkstatt zur vertiefenden Betrachtung und Kommentierung der Leitlinien, veranstaltet von der Stadt Heidelberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis Bürgerbeteiligung, in der Volkshochschule Heidelberg.

Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung

Im Januar 2011 beschloss der Heidelberger Gemeinderat, einen Arbeitskreis Bürgerbeteiligung ins Leben zu rufen, um Leitlinien für eine systematische Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. Der Arbeitskreis setzte sich aus fünf Vertretern der Bürgerschaft sowie je vier Vertreterinnen und Vertretern der Politik und der Verwaltung zusammen. Geleitet wurde der Arbeitskreis von Prof. Dr. Helmut Klages von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (Speyer) und Privatdozentin Dr. Angelika Vetter (Universität Stuttgart), die auch die baden-württembergische Landesregierung in Sachen Bürgerbeteiligung beraten. Die Moderation übernahm Frank Ulmer vom Stuttgarter Kommunikationsbüro Ulmer.


Neue Räume für "Werkstatt für jugendkulturelle Aktivitäten" in der Dischingerstraße 5

Eine ehemalige Druckerei im Pfaffengrund soll jetzt Standort für ein Jugendkulturzentrum werden. (Foto: Rothe)Ein Jugendkulturzentrum steht seit vielen Jahren auf der Wunschliste der Jugendlichen in Heidelberg. Jetzt hat die Stadtverwaltung mit einem ehemaligen Druckereianwesen im Industriegebiet Pfaffengrund eine Immobilie gefunden, in der Jugendkultur Tür an Tür mit anderer kultureller Nutzung möglich wäre. 

Die Immobilie im Industriegebiet Pfaffengrund, in der ehemals die Druckerei Hörning untergebracht war, besteht aus drei Werkshallen und einem Bürogebäude mit drei Ebenen. Insgesamt steht eine Fläche von mehr als 1.700 Quadratmetern zur Verfügung. Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr ist über die S-Bahn und die Buslinie 34 gewährleistet. Im Dezember 2011 hatte der Gemeinderat dem Kauf des Anwesens durch die Stadt zugestimmt. Die Grundzüge eines Nutzungskonzepts, das die Stadtverwaltung für die Dischingerstraße 5 im Januar 2012 vorstellte, bewertete der Kulturausschuss positiv.

"Wir haben uns intensiv bemüht, eine Lösung für das lange gewünschte Jugendkulturzentrum zu finden. Mit der Dischingerstraße 5 ist uns das gelungen. Hier können wir eine Werkstatt für jugendkulturelle Aktivitäten realisieren. Die Immobilie bietet die gute Gelegenheit, dem in Not geratenen Kosmodrom zu helfen und gleichzeitig dem Wunsch nach selbstverwalteter Jugendkultur gerecht zu werden", erklärt Bürgermeister Dr. Joachim Gerner bei einer Begehung Mitte März.

Folgende Nutzungsmöglichkeiten sieht das Konzept der Stadtverwaltung für die drei Industriehallen vor:

  • Herzstück ist die kulturelle Nutzung der Immobilie durch die Jugendlichen des "Vereins für kulturellen Freiraum". In einer 350 Quadratmeter großen Halle haben sie Platz, Band-Proberäume, Seminarräume und Ausstellungsräume einzurichten. Außerdem können sie die benachbarte Halle des Vereins "Spielraum" mitnutzen, in die das Kosmodrom einziehen soll. Beide Vereine haben bereits in der Vergangenheit im sogenannten "Schmitthelmkomplex" in der Siemensstraße kooperiert und wollen die Zusammenarbeit fortsetzen.
                
  • In einer zweiten, 450 Quadratmeter großen Halle für 300 Personen soll das "Kosmodrom" des Vereins Spielraum e.V. eine neue Heimat finden. Der gemeinnützige Verein hätte somit in der Dischingerstraße 5 ein Ersatzangebot, nachdem der Schmitthelm-Komplex in der Siemensstraße nicht mehr zur Verfügung steht.
           
  • Die dritte Halle mit einer Gesamtfläche von 480 Quadratmetern steht für weitere kulturelle Nutzung zur Verfügung. Die Verwaltung könnte sich hier das Klangforum als Nutzer vorstellen. Die Spezialisten für zeitgenössische Musik mit exzellentem Renommee suchen seit Jahren geeignete Proberäume. Aber auch andere Kulturinstitutionen könnten hier geeignete Räume finden.

Wer Hauptmieter der Immobilie Dischingerstraße 5 werden soll, ist bislang offen. Angeboten hat sich der Verein Spielraum, der zu diesem Zweck eine eigene Gesellschaft gründen würde.

Nachdem der Kulturausschuss die Räume in der Dischingerstraße besichtigt hat, will die Verwaltung das Zentrum für Jugend und Kultur weiterentwickeln. Das Gebäudemanagement der Stadt wird die Immobilie baulich prüfen und einen Kostenplan für die Instandsetzung vorlegen. Voraussichtlich vor der Sommerpause werden sich Jugendgemeinderat und Gemeinderat dann mit der genauen Ausgestaltung des Zentrums für Jugend und Kultur befassen.

Hintergrund

Ursprünglich sollte der Standort Bahnbetriebswerk zum Jugendzentrum ausgebaut werden, was allerdings aus Kostengründen im Doppelhaushalt 2011/2012 nicht umsetzbar war. Auch die Idee, in der Siemensstraße 40, im sogenannten Schmitthelmkomplex, das Jugendzentrum neben dem dort ansässigen "Kosmodrom" unterzubringen, war wegen der in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen industriellen Produktionsstätten nicht umsetzbar. Nun hat die Stadtverwaltung mit dem ehemaligen Druckereianwesen eine Immobilie gefunden, die für die Ansprüche eines Zentrums für Jugend und Kultur sehr gut geeignet ist.


Sportlerehrung: Isabelle Härle und Jürgen Spieß als "Sportler/-in des Jahres 2011" ausgezeichnet

Sportlerehrung: Auszeichnung der besten Heidelberger Sportler/-innen am 22. März 2012. (Foto: Sportkreis Heidelberg)Die Stadt Heidelberg hat gemeinsam mit dem Sportkreis Heidelberg Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2011 für ihre herausragenden Leistungen gewürdigt: Diaschau Sportlerehrung. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit Gerhard Schäfer, Vorsitzender des Sportkreises Heidelberg. "Sportlerin des Jahres" wurde Schwimmerin Isabelle Härle, "Sportler des Jahres" Gewichtheber Jürgen Spieß. Die Ehrung fand am 22. März 2012 im Casino der Stadtwerke Heidelberg in diesem Jahr zum achten Mal statt. Durch den Abend führte Frank Schuhmacher, Stadionsprecher des SV Sandhausen.

"Sie, unsere Sportlerinnen und Sportler waren auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich und haben damit wieder einmal unseren Ruf als Stadt des Sports unter Beweis gestellt", betonte OB Würzner. "Und dazu brauchen sie die Förderung ihrer Trainer und Betreuer, dazu brauchen sie die gute Infrastruktur eines Vereins. Hinter jedem Spitzensportler stehen Coachs, die ihm nicht nur das nötige Know-how vermitteln, sondern die ihn auch anspornen und aufmuntern. Hinter jedem Spitzensportler steht ein Verein, der ihn unterstützt und ihm gute Trainingsbedingungen verschafft."

Sportler des Jahres 2011

Als "Sportlerin des Jahres" wurde wiederholt Schwimmerin Isabelle Härle (SV Nikar Heidelberg) für das Jahr 2011 ausgezeichnet. Die Sportlerin ist Deutsche Meisterin über 400, 800, 1500 und 5000 Meter Freistil und Deutsche Meisterin über 800 Meter Freistil (Kurzbahn). Sie erreichte den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft Freiwasser über drei mal fünf Kilometer Mixed Staffel. "Sportler des Jahres 2011" wurde Jürgen Spieß. Er ist Deutscher Meister im Gewichtheben bis 94 Kilogramm. Den zweiten Platz erreichten Hockey-Spielerin Julia Peter (Hockey Club Heidelberg) und Triathlet Frank Horlacher (SV Nikar Heidelberg), den dritten Platz Schwimmerin Franziska Jansen (SV Nikar Heidelberg) und Wassersportler Steffen Teichert (WSC Heidelberg-Neuenheim).

Seniorensportler des Jahres 2011

"Seniorensportler des Jahres 2011" wurde Ringer Artur Sammet (AC Germania Ziegelhausen). Er ist Veteranen-Weltmeister im Freistil (AK F, 97 Kilogramm), Veteranen-Weltmeister im Sambo-Ringen (100 Kilogramm-Klasse) und wurde Dritter bei den Veteranen-Weltmeisterschaften im griechisch-römischen Stil (97 Kilogramm). Der zweite Platz ging an Schwimmerin Desiree Vasileiadis (Gehörlosenverein Heidelberg), der dritte Platz an Schachspieler Peter Riegler (Schachfreunde Heidelberg).

Team des Jahres 2011

Die Auszeichnung "Team des Jahres 2011" ging an den Heidelberger Ruderklub (Rugby-Männer) für seine sportlichen Erfolge. Die Rugby-Mannschaft ist Deutscher Meister im 15-er Rugby, im 7-er Rugby und DRV-Pokalsieger. Den zweiten Platz erreichte der TSG Rohrbach (Fechten), den dritten Platz der Heidelberger Ruderklub (Rugby-Frauen).

Über 100 Sportler/-innen geehrt

Gewürdigt wurden zudem über 100 weitere Sportlerinnen und Sportler für ihre nationalen und internationalen Erfolge. Als "Förderer des Sports" wurden für ihr großes Engagement ausgezeichnet: Maria Gilich-Cosma (KTG Heidelberg), Klaus Teichgräber (AC Germania Ziegelhausen) und Uli Zwissler (Heidelberger Ruderklub). Sie erhielten die Sportplakette der Stadt Heidelberg für ihre langjährigen Verdienste um den Heidelberger Sport.

Wie im Vorjahr entschied über die Auszeichnungen eine Jury, der neben dem Oberbürgermeister und dem Sportkreisvorsitzenden weitere Fachleute aus dem Sportbereich angehörten.


Deckensanierung im "Schwarzen Weg"

Der als "Schwarzer Weg" bekannte Rad- und Fußweg zwischen der Gneisenaustraße und der Heidelberg International School am Wieblinger Weg bekommt eine neue Asphaltdecke. Vorbereitende Arbeiten beginnen am Montag, 26. März 2012. Die Asphaltierung, für die der Weg gesperrt werden muss, findet in der Karwoche ab 2. April statt, also in den Osterferien.

Die Umleitung erfolgt entlang des Wieblinger Wegs auf die Nordseite der B 37 / A 656, dort parallel bis zur Yorckstraße, danach die Bergheimer Straße kreuzend entlang der Theodor-Körner-Straße zur Gneisenaustraße und umgekehrt.


Literarisch-historische Führung durch Neuenheim

Start- und Zielpunkt der literarisch-historischen Führung durch Neuenheim: der Marktplatz. (Foto: Rothe)Am Samstag, 31. März 2012, lädt das Stadtplanungsamt der Stadt Heidelberg von 15 bis 17 Uhr zu einer literarisch-historischen Führung mit Hans-Martin Mumm und Michael Buselmeier durch Neuenheim ein. Treffpunkt und Abschluss der Veranstaltung ist am Neuenheimer Marktplatz. Die Teilnahme ist kostenlos.

Neuenheim ist architektonisch und ortsbildbezogen ein attraktiver Stadtteil, der alleine durch die Topografie und die Lage am Neckar bedingt ganz unterschiedliche Bereiche aufweist. Aus der Bevölkerung gibt es den Wunsch, den spezifischen Charakter des Stadtteils zu bewahren. Freiräume sollen erhalten, und die ortsbildprägende Bausubstanz sowie bedeutende Ensembles vor Veränderungen und Abriss bewahrt werden, um das besondere städtebauliche Erscheinungsbild zu konservieren.

Der Schriftsteller Michael Buselmeier und der Leiter des Kulturamtes Hans-Martin Mumm sind bekannt durch ihre Führungen „Stadtgeschichte im Gehen“. Bei dem Rundgang durch Neuenheim präsentieren sie den Stadtteil mit seiner Entstehung, seinen Straßen und Häusern, seinen Persönlichkeiten und erzählenswerten Geschichten. Begangen wird die Mitte Neuenheims zwischen St. Raphael und Neckar, zwischen Brücken- und Werderstraße.



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