Frauen und Männer in Heidelberg
Die Stadt Heidelberg bekennt sich zu einer Gesellschaft, die auf der Gleichstellung beruht und tritt für Chancengleichheit und gegen Diskriminierung ein. 78.642 Frauen und 70.991 Männer leben in Heidelberg*, sie alle sollen unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Ethnie, Sprache, Religion, Weltanschauung oder sexueller Identität die gleiche Teilhabe an den Ressourcen und Möglichkeiten unserer Stadt haben. Für die Koordinierung und Umsetzung dieser Ziele hat die Stadt ein Amt für Chancengleichheit eingerichtet, das die Aufgabe hat, Defizite bei der Gleichstellung aufzuzeigen und Empfehlungen und Initiativen zur Beseitigung vorhandener Benachteiligung zu erarbeiten.
Zum Beispiel:
- Beratung und Unterstützung bei Ungleichbehandlung und Diskriminierung
- Vermittlung von Kontakten zu sozialen Diensten, Beratungs- und Servicestellen
- Entwicklung, Finanzierung und Vernetzung von Projekten, die helfen, Barrieren bei der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung zu beseitigen und ein friedliches Zusammenleben zu stärken
- Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene: Berichte über die Umsetzung der Gleichstellungs-Aktionspläne und den aktuellen Stand der Chancengleichheit von Frauen und Männern in ihrer Vielfalt
- Kommunaler Integrationsplan: Berichte über die Umsetzung und den aktuellen Stand der Integration von Frauen und Männern in ihrer Vielfalt
- Förderung von Integration und gesellschaftlicher Teilhabe, unter anderem durch den Ausbau des Interkulturellen Zentrums und die finanzielle Förderung von Integrationsprojekten
- Chancengleichheit am Arbeitsmarkt: Unterstützung von Projekten für alleinerziehende Frauen und langzeitarbeitslose Menschen zum Wiedereinstieg in den Beruf sowie für Schülerinnen und Schüler in der geschlechtssensiblen Berufsorientierung
Mehr zu den Arbeitsschwerpunkten des Amtes und zum aktuellen Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern mit und ohne Migrationshintergrund in Heidelberg gibt es auf den Seiten des Amtes für Chancengleichheit.
(*Stand: 31. Dezember 2011, Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)



