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| Landschafts- und Forstamt |
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| Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie |
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| Grillhütten -Informationen und Buchung |
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Schön und attraktiv für die Freizeit - der Wald
- Arboreten
- Freeride-Übungsstrecke für Mountainbiker und Downhill-Fahrer
- Grillhütten
- Königstuhl-Walking-Parcours
- Themen- und Erlebnispfade
- Walderlebnisgelände am Pferchel
- Wegenetz und Wegweisersteine
Wegenetz und Wegweisersteine: Freiwillige für Ausbesserungsarbeiten gesucht
Das umfangreiche Wegenetz mit über 250 Kilometern Wanderwegen lädt im Heidelberger Wald Wanderer, Sportler und auswärtige Gäste ein, bei einem erholsamen Spaziergang durch den Wald den Blick auf die Stadt zu genießen. Markante Wegweisersteine mit Richtungshinweisen schaffen eine gute Orientierung im Stadtwald.
Diese Wegweisersteine wurden vor rund hundert Jahren aufgestellt und die Namen der Waldwege und die Richtung zu lohnenden Zielen eingemeißelt. Fast an jeder Abzweigung und an jeder Kreuzung im Wald steht ein solcher Stein - ein in diesem Umfang einzigartiges Kulturdenkmal - das allerdings auch gepflegt werden muss.
Nach und nach werden vom Landschafts- und Forstamt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Sport und Natur“, dem Sportkreis Heidelberg sowie dem Odenwaldklub diese Steine renoviert. Regelmäßig gibt es Führungen für Interessierte, die mitmachen wollen. Ihnen wird gezeigt, wie die Steine auszubessern sind. Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagement haben sich bereits mehrere Freiwillige zu einem ständigen Maltrupp zusammengeschlossen. Wer als Maler geschickt ist und Lust hat, den Farbpinsel in freier Natur zu schwingen, kann eine Anzahl Steine ''adoptieren'' und die Schrift im Laufe des Sommers erneuern. Das notwendige Material wird gestellt. Umfang und Zeitpunkt der Arbeit bestimmt jeder selbst. Bei 1200 Steinen und ein bis zwei Stunden Arbeit pro Stein kann das Werk nur gelingen, wenn sich viele Freiwillige dafür finden. Wenn Sie Interesse haben, sich der Gruppe anzuschließen, wenden Sie sich bitte an die Forstabteilung.
Kontakt
Landschaft- und Forstamt Heidelberg
''Natürlich Heidelberg''
Abigail Berner
E-Mail: natuerlich@heidelberg.de
Telefon: 06221 58-28333
Themen- und Erlebnispfade
Die Themen- und Erlebnispfade halten für die Waldbesucher zahlreiche interessante Informationen bereit. Die Via Naturae geht über eine acht Kilometer lange Stecke (Variante über 3,5 Kilometer), an Tafeln mit Informationen über das Ökosystem Wald und den Waldbau entlang. Hinter jeder Tafel und dem dazugehörigen Waldgebiet steckt ein ganzes Kapitel mit Wissen. Interessant vor allem für Schulklasssen und Pädagogen. Weitere Informationen zur Via Naturae erteilt die Forstabteilung des städtischen Landschafts- und Forstamtes.
Auch für die kleinen Besucher sind zwei Themenpfade im Wald zu finden. Der Walderlebnispfad startet gleich wie die Via Naturae am Königstuhl und führt in einer zwei Kilometer langen Schleife dahin wieder zurück. Der Abenteuerpfad hingegen beginnt beim Langen Kirschbaum in Ziegelhausen und geht über spannende Wege, die nur den Kindern gehören, immer in der Nähe des Hauptweges auf dem die Eltern zum Spazierengehen eingeladen sind, entlang.
Beim Forschen und Ausprobieren im Abenteuerwald, entdecken die Kinder die Geheimnisse und verborgenen Dinge, die im Wald auf sie warten. Dabei wird nicht nur die Lust und Freude an der Natur geweckt sondern ganz nebenbei auch noch Waldwissen erworben (eine ausführliche Beschreibung des Walderlebnispfads und der Via Naturae finden Sie im Linkcontainer auf der rechten Seite).
Königstuhl-Walking-Parcours

Der Königstuhl-Walking-Parcours gliedert sich in zwei Routen von jeweils circa fünf Kilometern Streckenlänge und ist sowohl für Einsteiger als auch für passionierte Walker und Nordic-Walker geeignet. Beide Strecken können auch kombiniert werden. Im Rahmen von "Natürlich Heidelberg" werden geführte Touren über den Königstuhl-Walking-Parcours angeboten. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsprogramm "Natürlich Heidelberg".
Ausführliche Informationen zu den Streckenführungen und Anfahrtsbeschreibungen siehe Linkliste auf der rechten Seite.
Arboreten
Schon 1851 haben sich die Heidelberger für den Anbau von fremdländischen Baumarten interessiert. Zu dieser Zeit wurde zum ersten Mal ausländisches Saatgut durch das städtische Forstamt bestellt. Die Exoten im Heidelberger Stadtwald nehmen derzeit zusammen etwa zehn Prozent der Fläche ein. Darunter befinden sich unter anderem die Weymouthskiefer, die Japanische Lärche, die Schwarzkiefer und die große Küstentanne. Die Douglasie und die Roteiche bilden den größten Baumbestand, sie gelten aber bereits als eingebürgert und fast heimische Bäume. Auch die Esskastanie zählen die Experten im Heidelberger Forstamt nicht mehr zu den Exoten, denn diese sind schon vor 2.000 Jahren mit den Römern nach Deutschland gekommen.
Die Arboreten am Speyererhof Park und an der Sprunghöhe tragen mit ihrem parkartigen Bewuchs zu einem belebten stadtnahen Waldbild bei. Die vom Forstamt der Stadt sehr schön gestalteten Stationen wurden so angelegt, dass die Charaktere der einzelnen Baumarten und ihre Herkunftsländer zur Geltung kommen. Wer die Rundwege zwischen den exotischen Bäumen im Heidelberger Stadtwald durchwandert, sollte ein bisschen Zeit mitbringen. Im fremdländischen Ambiente laden zahlreiche Plätze zum Verweilen ein (weitere Informationen siehe Linkliste auf der rechten Seite).
Grillhütten
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Grillhütten im Heidelberger Wald. Die Pferchelgrillhütte befindet sich in Ziegelhausen mitten auf einer Waldlichtung. Die Hellenbachgrillhütte in Handschusheim steht mitten in einem alten Steinbruch. Beide Grillhütten sind sehr großräumig und haben Außenanlagen, auf denen bis zu 70 Personen Platz finden.
Weitere Informationen zu den Hütten und zur Buchung siehe Linkliste auf der rechten Seite.
Walderlebnisgelände am Pferchel
Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Schönheit und Faszination der Natur hautnah vor der eigenen Haustür erleben zu können. Obwohl Heidelberg so wunderbar von Wäldern eingerahmt ist, stellt sich der Weg in die Natur für viele doch sehr schwierig dar. Deshalb wurde von der Forstabteilung des Landschafts- und Forstamts der Stadt Heidelberg extra ein Walderlebnisgelände konzipiert. Das Gelände bietet für die ersten Berührungen mit der uns umgebenden Natur genügend Schutz (eingezäunt) und ist eine Anlaufstelle für Kindergarten- und andere Kindergruppen, um den ersten Schritt zu unternehmen und später von dort aus Aktivitäten im angrenzenden Wald starten zu können.
Das Freispielgelände verfügt über eine großräumige, offene Schutzhütte, in der sich die Kinder bei Regenwetter versammeln können. Im Freien des Geländes befinden sich flexible Hocker aus Baumstämmen, eine Erdrutsche, ein Brunnen mit Bachlauf, Felsen zum Klettern sowie ein Baummikado. In einem Depot werden weitere Materialien für Spiele und Naturerkundungen aufbewahrt.
Regelmäßig finden Fortbildungen für Erzieher/innen, Lehrer/innen und Gruppenleiter/innen durch die Forstabteilung des Landschafts- und Forstamtes und das Kinder- und Jugendamt statt. Bei dieser Einweisung werden hilfreiche Tipps und Anregungen zur Nutzung des Freispielgeländes und des angrenzenden Waldes gegeben. Eine Nutzung des Geländes ist nur nach einer erfolgten Einweisung möglich.
Weitere Informationen zum Walderlebnisgelände finden Sie in der Linkliste auf der rechten Seite.



