|
|
|
Geltungsbereich des Wettbewerbs |
|
|
|
Teilnahmeantrag |
|
|
|
Auslobung |
|
|
|
Teilnehmerliste |
|
|
Realisierungswettbewerb
|
Ansicht Stadthalle Luftbild Stadthalle (Foto: Heidelberg-Ballon) |
Beschreibung
Gegenstand des ausgelobten Architekten-Wettbewerbes ist die Erweiterung der Konferenznutzung an der Stadthalle unter Beibehaltung der kulturellen Nutzungen in der bestehenden Stadthalle, und dort insbesondere für die traditionelle Konzertnutzung und Musikfestivals. Dies ist für die Identifikation und Zusammengehörigkeit stiftende Wirkung des Baus als Veranstaltungsort für die Heidelbergerinnen und Heidelberger von herausragender Bedeutung. Die Erweiterung soll auf dem vorliegenden Raumprogramm aufbauen und größtmögliche Synergieeffekte zwischen der bestehenden Stadthalle und dem Erweiterungsbau schaffen. Ein Betriebskonzept wird nicht vorausgeschickt, da an den Realisierungswettbewerb ein PPP-Projekt anschließen soll.
Es wird eine architektonische Lösung erwartet, die sich sensibel in die Umgebung der Altstadt einfügt und den denkmalgeschützten Bestand respektiert.
Für Preise und Anerkennungen steht insgesamt eine Summe von netto 108.000 Euro zur Verfügung.
Ausführungsort
Heidelberg-Altstadt
Zulassungsbereich
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.
Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen sowie Arbeitsgemeinschaften aus mehreren Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen:
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie am Tag der Bekanntmachung der Auslobung oder nach geltendem Recht ihres Heimatstaates die Berufsbezeichnung Architekt oder Stadtplaner zu führen bevollmächtigt sind.
Stadtplaner sind in Arbeitsgemeinschaft mit einem Architekten teilnahmeberechtigt sofern sie die fachlichen Anforderungen an die Teilnahmeberechtigung analog zu Architekten erfüllen. Die Federführung liegt beim Architekten, der als bevollmächtigter Vertreter der Arbeitsgemeinschaft für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, sofern ihr satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter und der Entwurfsverfasser der juristischen Person müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt; dabei muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt sein und die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 45 Teilnehmer beschränkt. Davon werden 12 Teilnehmer von der Stadt Heidelberg zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen.
Preisgericht
- Prof. Wiel Arets, Maastricht
- Prof. Dr. Werner Durth, Darmstadt
- Annette Friedrich, Leiterin Stadtplanungsamt Heidelberg
- Prof. Henri Bava (angefragt)
- Prof. Manfred Hegger, Darmstadt
- Prof. Christine Remensperger, Stuttgart
- Dipl. Arch. Much Untertrifaller jun., Bregenz
- Prof. Bernhard Winking, Hamburg
- Monika Frey-Eger, CDU-Fraktion, Heidelberg
- Margret Hommelhoff, FDP-Fraktion, Heidelberg
- Judith Marggraf, GAL/Grüne-Fraktion, Heidelberg
- Bernd Stadel, 1. Bürgermeister Heidelberg
- Dr. Karin Werner-Jensen, SPD-Fraktion, Heidelberg
- Karl Winterbauer, FWV-Fraktion, Heidelberg
- Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister Stadt Heidelberg
Wettbewerbssprache
Deutsch
Bewerbungs- und Auswahlverfahren
Die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge werden durch ein Auswahlgremium mit externen Fachleuten und unter Berücksichtigung der Gewichtung der nachzuweisenden Referenzprojekte bewertet.
Die Teilnahmeanträge als „Berufsanfänger“ werden dabei separat bewertet. Berufsanfänger sind Architekten oder Stadtplaner, deren Diplom am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht weiter als sieben Jahre zurückliegt. Bewerber belegen dies mit der Kopie ihrer Diplomurkunde, die sie den Bewerbungsunterlagen beifügen. Bei Arbeitsgemeinschaften, juristischen Personen oder Partnerschaften haben alle Mitglieder die Anforderungen an „Berufsanfänger“ zu erfüllen und dies entsprechend nachzuweisen.
Die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer ist am 08.07.2009 erfolgt. Die Liste der ausgewählten Teilnehmer steht zum Download bereit (siehe Linkliste rechts). Schriftliche Absagen werden keine versandt.
Formale Anforderungen
Für die Teilnahmeanträge ist das vorgegebene Formular zu benutzen. Folgende Nachweise werden verlangt:
- Fristgerechter Eingang der Bewerbung
- Einreichung der (vom Auftraggeber vorgegebenen) Bewerbererklärung mit mindestens der eigenhändigen Unterschrift des (bei juristischen Personen: der) bevollmächtigten Vertreter/s des Bewerbers.
- Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 11 VOF vorliegen (in der Bewerbererklärung).
- Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (zum Beispiel durch: Kammernummer, Rundstempel, Eintragungsurkunde, Beitragsbescheid).
- Zusätzlich bei Berufsanfängern: Nachweis, dass das Diplom nicht weiter als 7 Jahre zurückliegt.
- Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. Euro (Personenschäden) und 1,5 Mio. Euro (sonstige Schäden) oder Eigenerklärung zu einer entsprechenden objektbezogenen Haftpflichtversicherung.
Teilnahmeanträge
Teilnahmeanträge waren bis zum 3. Juli 2009, 18 Uhr, schriftlich per Post an folgender Adresse einzuliefern:
neubighubacher
Architektur Städtebau Strukturentwicklung
„Wettbewerb Erweiterung Stadthalle Heidelberg“
Brüsseler Strasse 63
50672 Köln
Vorraussichtliche Termine
- ab 10. Juli 2009 Teilnahmebestätigungen, Versand Unterlagen
- 20. Juli 2009 Ende Rückfragenfrist
- 27. Juli 2009 15 bis 18 Uhr Rückfragenkolloquium
- 28. September 2009 bis 16 Uhr Abgabe Pläne
- 5. Oktober 2009 bis 16.00 Uhr Abgabe Modell
- 11./12. November 2009 Preisgericht





