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September 2009
„Gelebte Familienoffensive“ Startschuss für die Wohnbebauung im Schollengewann
„Gelebte Familienoffensive“ Startschuss für die Wohnbebauung im Schollengewann
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Im Baugebiet „Schollengewann“ in Wieblingen geht die Wohnbebauung in die Zielgerade. Der Heidelberger Bauträger Andreas Epple stellte dem Ersten Bürgermeister Bernd Stadel die erste fertige Wohnbauplanung für das Baugebiet im Rahmen eines Ortstermins vor. Die E+K Hausbau beginnt in wenigen Tagen mit dem Verkauf von Reihenhäusern für junge Familien, die ab 179.900 Euro zu haben sind. Damit realisiert das Heidelberger Unternehmen einen städtischen Wunschtraum: Hauseigentum in Heidelberg auf einem städtischen Erbbaugrundstück wird etwa so viel kosten wie die Miete für eine Familien-Wohnung in Heidelberg. „Das ist gelebte Familienoffensive, das spricht Familien an, die normalerweise kein Wohneigentum erwerben können“, so der Erste Bürgermeister. „Wichtig ist, dass wir Familien in der Stadt halten können.“ |
Nachdem mit ersten Bauaktivitäten bereits begonnen wurde – die Freie Christengemeinde errichtet im Schollengewann ihr Gemeindezentrum – gaben Erster Bürgermeister Bernd Stadel und Andreas Epple jetzt den Startschuss zum Bau von zwölf Reiheneigenheimen für junge Familien. Neben Passivhäusern sollen auch Energieeffizenzhäuser 55 errichtet werden, für die eine umfangreiche Förderung gewährt wird. Bereits ab 179.900 Euro können hier junge Familien ein Eigenheim erwerben. Bei einem Energieeffizienzhaus 55 dürfen sowohl der Jahresprimärenergiebedarf als auch der Transmissions-Wärmeverlust maximal 55 Prozent der in der Energieeinsparverordnung (EnEV) für einen Neubau vorgegebenen Werte aufweisen.
Die zwölf Reiheneigenheime stehen in Dreiergruppen auf real geteiltem Grundstück und haben Wohnflächen zwischen 107 und 134 Quadratmetern. Jedes Haus verfügt über einen eigenen, nach Süden orientierten Garten. Aus ökologischen Gründen erhalten die Pultdächer eine extensive Dachbegrünung. Die Grundstücke werden in Erbpacht vergeben; auf Wunsch kann das Grundstück auch erworben werden.
E+K Hausbau errichtet die Häuser wahlweise als Passivhäuser oder als Energieeffizenzhaus 55 und somit mit einem besseren Energiestandard als es die Einergieeinsparverordnung derzeit fordert. Für beide Haustypen werden umfangreiche Fördermöglichkeiten durch KfW, L-Bank und die Stadt Heidelberg angeboten.
Das umfangreiche Förderkonzept setzt sich aus verlorenen Zuschüssen und zinsbegünstigten Darlehen zusammen. So kann eine Familie mit zwei Kindern, die ein Passivhaus erwirbt, einen Zuschuss von mehr als 25.000 Euro bekommen und außerdem ein zinsbegünstigtes Darlehen in Höhe von zirka 50.000 Euro mit einem anfänglichen Zinssatz von 2,47 Prozent, wenn die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. So können beim Kauf eines Hauses die monatlichen Aufwendungen für Zins und Tilgung sogar unter dem Betrag liegen, den in Heidelberg ein vergleichbares Haus oder eine Familien-Wohnung zur Miete kostet.
Die Stadt Heidelberg hat mit dem Schollengewann ein Baugebiet ausgewiesen, für das überwiegend städtischer Grund und Boden zur Verfügung steht. Deshalb hat die Stadt auch alles daran gesetzt, hier Wohnraum zu schaffen, der die zentralen Forderungen des Heidelberger Wohnungsentwicklungsprogramm einlöst: günstiger Wohnraum für junge Familien. Das Ziel der Stadt ist es, junge Familien in der Stadt zu halten oder zum Rückzug nach Heidelberg zu bewegen. Dies kann mit dem angebotenen Programm gelingen.
Das Engagement der E+K Hausbau markiert jetzt den lang ersehnten Startschuss für die Wohnbebauung und gilt daher als Initialzündung für das Schollengewann insgesamt. Weitere Informationen über die mögliche Förderung beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz der Stadt Heidelberg oder direkt bei E + K Hausbau, Telefon 06221 971020.
weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter www.heidelberg.de/foerderprogramm




