Aus der Sitzung des Jugendgmeinderates vom 29. September 2010
- Bürgerfragestunde
Nikolai Sexauer berichtet für die Freiwilligenbörse vom gemeinsamen Projekt mit dem JGR „attrACTIVE – Jugend verändert Vereine“, bei dem Jugendliche Vereine unterstützen sollen, die mit Nachwuchssorgen kämpfen und ihre Einrichtung offener und attraktiver für die Jugend machen möchten.
Mehr Infos unter: www.jugend-veraendert-vereine.de
- Zentrum für Jugend und Kultur im ehemaligen Bahnbetriebswerk am Ochsenkopf - Anhörung des Vereins und Bericht der Arbeitsgruppe
Nach Auskunft der Vorlage sollen die Überlegungen rund um das Bahnbetriebswerk wegen der hohen Sanierungskosten und der angespannten Haushaltslage in den nächsten zwei Jahren auf Eis gelegt werden. Der Jugendgemeinderat betont nochmals nachdrücklich, wie wichtig jetzt eine Übergangslösung ist, in der sich der „Verein für kulturellen Freiraum (ehemals „Verein Bahnbetriebswerk – Freiraum für Kultur“) in Heidelberg ausprobieren kann. Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes, sichert zu, dass die Verwaltung parallel zum Verein nach geeigneten Objekten suchen wird und auch schon verschiedene Objekte ins Auge gefasst hat. Der Jugendgemeinderat betont, dass entsprechende finanzielle Mittel dann kurzfristig zur Verfügung stehen müssen, damit die Anmietung einer geeigneten Immobilie am Ende nicht an der Finanzierung scheitert.
Abschließend stellt die Vorsitzende Laura Thimm-Braun den Antrag, die beiden folgenden Anträge aus dem Kulturausschuss zu unterstützen:
- Die Verwaltung erstellt bis 31.12.2010 eine Liste mit möglichen Räumlichkeiten, die als Übergangsstätte für die kommenden zwei Jahre genutzt werden könnten. Dabei sind Liegenschaften im städtischen Besitz sowie Liegenschaften, die ggf. angemietet werden könnten, zu berücksichtigen.
- Der Kulturausschuss empfiehlt dem Gemeinderat, die im Haushaltsplan 2009/2010 für die Entwicklung eines Zentrums für Jugend und Kultur bereit gestellten Mittel, die nicht verbraucht wurden, in den nächsten Doppelhaushalt zu übertragen, um weitere Planungen finanzieren zu können.
Der Antrag wird einstimmig beschlossen.
- Bestandsaufnahme aller Heidelberger Schulen ohne Grund- und Hauptschulen bezüglich ihrer derzeitigen Essensversorgung
Thomas Raab, Amt für Schule und Bildung, stellt dem JGR zunächst den Inhalt der Informationsvorlage vor. Nach seiner Einschätzung sind die Schulen mit ihrem Essensangebot zufrieden. Die Mitglieder des Jugendgemeinderates befürchten allerdings, dass es sich dabei lediglich um die Rückmeldungen der Schulleitungen handelt, nicht aber um die der Schüler/-innen, deren Befragung in der Kürze der Zeit nicht möglich war.
Deshalb plant die Bildungskommission des Jugendgemeinderates eine Umfrage unter den Schüler/innen der Heidelberger Schulen über die Zufriedenheit mit ihrem Essensangebot.
Bereits jetzt wollen die Mitglieder des Jugendgemeinderats folgendes anregen:
- in den Klassenzimmern sollten Trinkwasser-Automaten zur Verfügung gestellt werden
- auch Realschüler/-innen haben teilweise Nachmittagsunterricht und könnten an diesen Tagen ein warmes Mittagsangebot brauchen
- nicht nur Hauptschüler/-innen, sondern auch Schüler-/innen der anderen Schularten sollten bei Bedarf in den Genuss eines 1 €-Mittagessens kommen, da dies sonst eine zusätzliche Hürde für Kinder aus armen Familien darstellt, beispielsweise auf ein Gymnasium zu gehen.
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