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Pressemitteilungen 2011
Februar 2011
Landhausschule: Einweihung der Mensa
Landhausschule: Einweihung der Mensa
Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für eine familienfreundliche Kommune wie die Stadt Heidelberg ein zentrales Anliegen. Deshalb nehmen Investitionen für die schulische Betreuung im Rahmen des Schulsanierungsprogramms der Stadt eine bedeutsame Stellung ein. An den Heidelberger Grundschulen steht den Familien ein flexibles Betreuungsangebot, bis in den frühen Nachmittag hinein, zur Verfügung. Eltern können zwischen verschiedenen Modulen auswählen: Betreuung vor und/oder nach dem Unterricht, Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung.
Die Nachfrage nach diesen Angeboten ist in den vergangenen Jahren auch an der Landhausschule kontinuierlich gestiegen. Allein die Teilnahme am Mittagstisch im Rahmen der verlässlichen Grundschule und der außerschulischen Betreuung nahm in den letzten Jahren stetig zu. Im Schuljahr 2007/08 nahmen 50 Kinder am Mittagstisch teil, im darauffolgenden Schuljahr 2008/09 waren es bereits 71 Kinder. Durch die Integration des städtischen Horts Blumenstraße in die außerschulischen Betreuungsangebote, die päd-aktiv im Auftrag der Stadt Heidelberg anbietet, werden künftig über 100 Essensteilnehmer erwartet.
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner weihte die neue Mensa in der Landhausschule am 23. Februar 2011 gemeinsam mit Rektor Udo Gärtner ein. „Neue pädagogische Konzepte und eine zunehmende Ganztagsbetreuung in unseren Schulen erfordern auch eine neue Infrastruktur. Die Möglichkeit, in angenehmer Umgebung ein Mittagessen einnehmen zu können, und die räumlichen und technischen Voraussetzungen dafür im Küchenbereich gewinnen zunehmend an Bedeutung in unseren Schulen. Ich freue mich, dass wir mit der Landhausschule nun ein weiteres Schulgebäude mit einer schönen Mensa ausstatten konnten“, sagte OB Dr. Würzner.
Um dem gewachsenen Raumbedarf für die Essensversorgung Rechnung zu tragen, hat die Stadt Heidelberg ehemalige Werkstatträume zu einem Speiseraum mit Essensausgabe und Spülküche umgebaut. Ein Lagerraum sowie eine Personaltoilette mit Umkleideraum wurden eingebaut.
Haustechnik und Elektroinstallation wurden dem Küchenkonzept angepasst, Boden und Wände der Küche erhielten einen Fliesenbelag. Die Küchenabwässer im Untergeschoss machten den Einbau einer Hebeanlage und eines Fettabscheiders erforderlich. Der Parkettboden im Speiseraum wurde ergänzt und überarbeitet, eine Akustikdecke wurde eingebaut, die Wände erhielten einen neuen Anstrich.
Bauherr war das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg; die Projektsteuerung hatte das städtische Gebäudemanagement. Planung und Bauleitung oblagen dem Heidelberger Architektenbüro ap88. Der Umbau erfolgte zwischen Juli und Oktober 2010. Die Gesamtkosten betrugen rund 335.000 Euro.



