Konversionsflächen
Die Heidelberger Standorte werden voraussichtlich erst 2014 für eine zivile Nachnutzung freigegeben.
Zwei der Flächen liegen außerhalb des Stadtkörpers (Patrick Henry Village, Airfield), drei Flächen innerhalb des Stadtkörpers (Patton Barracks, Campbell Barracks + Mark Twain Village, Hospital).
Insgesamt hat Heidelberg rund 180 Hektar Konversionsfläche, das entspricht circa zwei mal der Flächengröße der Heidelberger Altstadt oder mehr als 270 Fußballfeldern.
- Patrick Henry Village 97,2 Hektar oder circa 136 Fußballfelder
Virtueller Rundgang (PDF-Datei, 5,3 MB)
- Campbell Barracks und Mark Twain Village 43,4 Hektar oder circa 61 Fußballfelder
Virtueller Rundgang (PDF-Datei, 13 MB)
- Airfield 15,6 Hektar oder circa 22 Fußballfelder
Virtueller Rundgang (PDF-Datei, 1 MB)
- Patton Barracks 14,8 Hektar oder circa 21 Fußballfelder
Virtueller Rundgang (PDF-Datei, 3,6 MB)
- Hospital 9,3 Hektar oder circa 13 Fußballfelder
Virtueller Rundgang (PDF-Datei, 1,9 MB)
Die insgesamt 180,3 Hektar militärisch genutzten US-Flächen, liegen südlich des Neckars in den Stadtteilen Kirchheim, Südstadt und Rohrbach.
Weitere Flächen, für die bereits konkrete Nutzungsvorstellungen bestehen, sind das Community Support Center am Czernyring in der Bahnstadt mit 10 Hektar und die Radio Relay Station Königstuhl im Umfang von 0,2 Hektar.
Das Community Support Center liegt im neuen Stadtteil Bahnstadt. Die zukünftige Bebauung ist im Rahmenplan Bahnstadt geregelt. Die Flächen sind überwiegend für Gewerbe, Dienstleistungen und zentrale Einrichtungen vorgesehen.
Die Radio Relay Station wurde der Bundesrepublik Deutschland übertragen. Sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach zukünftig dem zivilen Funkverkehr zur Verfügung stehen.
Zurzeit gilt für die Flächen der § 37 des Baugesetzbuches (BauGB), der bauliche Maßnahmen des Bundes und der Länder regelt und der kommunalen Planungshoheit entzieht. Nach dem Abzug der US-Streitkräfte werden die Flächen von ihrer militärischen Sondernutzung entwidmet.
Danach erhält die Stadt Heidelberg die Planungshoheit, das heißt, dass sie über Bebauungspläne die Art und das Maß der Nutzung festsetzen und weitere Regelungen zum Umgang mit den Flächen treffen kann. Damit entscheidet sie zum Beispiel, wo Wohn- und Gewerbegebiete oder Grünflächen, Wege und Straßen entstehen.
Die Nutzungsüberlegungen müssen auf die Ziele des Flächennutzungsplans und des Regionalplans abgestimmt werden, daher findet hierzu eine enge Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim und dem Verband Region Rhein-Neckar statt.



