Pressebereich
Presse
Pressemitteilungs-Archiv
Pressedienst-Archiv-Datenbank
2012
07
25
Beistehen statt rumstehen
„Beistehen statt rumstehen“ - Couragierte Helfer verhindern Schlimmeres
Für ihr couragiertes, aufmerksames und beispielhaftes Verhalten wurden die Studenten Daniela Koch, Phillip Geberth und Moritz Pohlmann so wie der Heidelberger Stadtrat Mathias Michalski von Herrn Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Herrn Leitender Kriminaldirektor Bernd Fuchs und Herrn Reiner Greulich, Geschäftsführer des Vereins Sicheres Heidelberg e.V., im Rahmen der Aktion „Beistehen statt rumstehen“ geehrt. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner sprach an alle seine große Anerkennung für ihre Hilfeleistung aus: „Das ist außergewöhnlich, stehen zu bleiben und aktiv zu werden. “
Zum Tathergang
Am Abend des 10. Mai 2012 beobachtete Mathias Michalski zwei junge Männer, die einen 53-jährigen Inder in der Uferstraße mit Faustschlägen traktierten und weiter auf ihn einschlugen, als dieser bereits am Boden lag. Herr Michalski griff sofort helfend ein und wurde dabei ebenfalls verletzt. Moritz Pohlmann machte sich lautstark bemerkbar, worauf die 17- und 18 Jahre alten Schläger von ihren Opfern abließen und das Weite suchten. Während Daniela Koch und der ebenfalls hinzugekommene Phillip Geberth sich um die Verletzten kümmerten und Erste Hilfe leisteten, verfolgte Moritz Pohlmann die Täter mit dem Fahrrad und hielt Kontakt zur Polizei. Letztlich gelang es der Polizei, die Beiden in unmittelbarer Nähe festzunehmen. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das schnelle und couragierte Eingreifen der Helfer hat dazu beigetragen, dass der 53-jährige Geschädigte „mit einem blauen Auge“ davonkam. Wie die Geschichte ansonsten für ihn ausgegangen wäre lässt sich nur mutmaßen. Der Fall zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass mehrere Helfer sich zusammentun und gemeinsam einschreiten. Ohne sich untereinander zu kennen haben sie an diesem Abend alles richtig gemacht und so Schlimmeres verhindert.
Bernd Fuchs, Leitender Kriminaldirektor: „Dies ist ein hervorragendes Beispiel, wie engagierte Bürgerinnen und Bürger mit der Polizei zusammenarbeiten und ein Ziel verfolgen. Das freut mich sehr.“
Weitere Informationen zur Initiative „Beistehen statt Rumstehen“ gibt es unter



