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2012
08
06
Peterstaler Straße: Ergebnisse der Baugrunduntersuchung liegen vor
Ziegelhausen: Durchfahrt nach Wilhelmsfeld weiter gesperrt
Nach Abschluss der Baugrunduntersuchungen in der Peterstaler/Wilhelmsfelder Straße im Stadtteil Heidelberg-Ziegelhausen haben die Sanierungsarbeiten am 6. August begonnen. Es wird damit gerechnet, dass diese Arbeiten etwa zwei Wochen dauern. Die Durchfahrt von Heidelberg-Ziegelhausen nach Wilhelmsfeld ist weiterhin nicht möglich.
Voraussichtlich ab dem 27. August 2012 kann die Wilhelmsfelder Straße halbseitig für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht wieder geöffnet werden. Aus Sicherheitsgründen muss dann eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf zehn Kilometer pro Stunde angeordnet werden. So bald wie möglich, spätestens zum Schulbeginn, soll auch der Linienbusverkehr nach Wilhelmsfeld wieder aufgenommen werden.
Nach Wilhelmsfeld nur über Schriesheim
Der überörtliche Verkehr von und nach Wilhelmsfeld wird weiterhin über Schriesheim umgeleitet. Bereits an der Theodor-Heuss-Brücke werden die Autofahrer darauf hingewiesen hin, nach Wilhelmsfeld geradeaus über die B 3 zu fahren. An den Sperrstellen in Ziegelhausen sind Sicherungsposten im Einsatz. Die innerörtliche Umleitung – ausschließlich für Anlieger – verläuft über die Ezanvillestraße und den südlichen Sitzbuchweg. Fußgänger können den gesperrten Bereich der Wilhelmsfelder Straße passieren.
Der Kirchenbergweg kann nicht als Umleitungsstrecke genutzt werden, da wegen der Gefahr eines Böschungsabbruchs hier derzeit eine Stützmauersanierung erfolgt. Mit dieser Baumaßnahme wurde bereits vor der Sperrung der Wilhelmsfelder Straße begonnen. Aber auch vor Beginn der Bauarbeiten wäre die Straße wegen ihres schlechten Zustandes nicht als Umleitungsstrecke infrage gekommen.
Betroffene werden um Verständnis gebeten
Alle Verkehrsteilnehmer und die Anlieger werden für die entstandenen Beeinträchtigungen um Verständnis gebeten. Die Stadt setzt alles daran, die erforderlichen Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. An dieser Stelle sei nochmals betont, dass die nun entdeckten Schäden im Untergrund, die ein sofortiges Handeln erzwingen, nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Kanalbaumaßnahme stehen.
Busse fahren Umleitung
Die Linie 34 ist in zwei Streckenabschnitte geteilt. Zum einen pendeln die Busse der Linie 34 zwischen Wilhelmsfeld/Heiligkreuzsteinach und Schriesheim Bahnhof. Dort besteht für Fahrgäste die Möglichkeit, auf die Linie 5 umzusteigen und in Richtung Heidelberg zu fahren. Zum anderen fahren die Busse der Linie 34 vom Pfaffengrund kommend ab der Haltestelle Stift Neuburg zur Haltestelle Köpfel und von dort wieder zurück in Richtung Pfaffengrund.
Fahrgästen aus Richtung Pfaffengrund mit Ziel Wilhelmsfeld/Heiligkreuzsteinach empfiehlt die RNV, mit der Buslinie 34 bis zur Haltestelle Bismarckplatz zu fahren und dort in die Linie 5 umzusteigen. Ab Schriesheim Bahnhof ist dann ein Zustieg in die Busse der Linie 34 Richtung Wilhelmsfeld/Heiligkreuzsteinach möglich.
Die Busse der Linie 33 fahren von Heidelberg kommend ab der Brahmsstraße zur Ersatzhaltestelle Neckarschule und weiter über die Haltestellen Neuer Weg, Neckarhelle, Stiftsmühle und weiter über die L 534 zur Haltestelle Neckarschule. Von der Haltestelle Neckarschule fahren die Busse über die Haltestellen Neuer Weg, Neckarhelle, Stiftsmühle und über die L 534 zur Haltestelle Kleingemünder Straße. Von dort geht es weiter wie gewohnt.
Die Linie 30 bedient mit Kleinbussen auch den oberen Teil von Ziegelhausen bis zum Heidebuckelweg. Damit umfährt die Linie den gesperrten Straßenbereich der Peterstaler Straße und verkehrt über die schmale Ezanvillestraße, wo Halteverbote und eine Ampelanlage zur Lenkung der Verkehrsströme eingerichtet wurden. Der Fahrweg der Linie 30 bis auf weiteres: Stift Neuburg – Neckarschule – Fürstendamm – Ezanvillestraße – Grüner Baum – Heidebuckelweg. An der Haltestelle Stift Neuburg besteht Anschluss von und zu den Fahrten der Linie 34.
Plan Busumleitungen (PDF-Datei, 648 KB)
Hotline
Für Fragen zu den Umleitungsstrecken und Ersatzfahrten steht Fahrgästen die Rufnummer 0621 465-0 zur Verfügung. Darüber hinaus ist Infopersonal der RNV vor Ort.



