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Bau der Großsporthalle durch Generalübernehmer

Dringend benötigte Sportflächen für Vereine und Schulen entstehen

Eine neue Großsporthalle auf der Konversionsfläche Patton Barracks in Kirchheim wird Heidelberger Sportvereinen und Schulen ein neues Zuhause bieten. Das hat der Heidelberger Gemeinderat vor knapp einem Jahr, im Juni 2017, beschlossen. Jetzt steht fest, welcher Generalübernehmer die Halle im vorgegebenen Kostenrahmen von 28 Millionen Euro baut. Es handelt sich um das Unternehmen BAM Sports GmbH aus Düsseldorf. Es realisiert das Gebäude für die Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg (BSG) – einer hundertprozentigen Tochter der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH). Der Baubeginn wird bereits in wenigen Monaten erfolgen. Die Bauzeit wird mit 15 Monaten veranschlagt.
 

„Ich freue mich für die vielen sportbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, dass wir die Arbeiten innerhalb des Kostenrahmens vergeben konnten, den der Gemeinderat vorgegeben hat. Damit bekommen die Schulen und Vereine endlich die dringend benötigte Ergänzung unserer Sportflächen, um ihre Angebote ausweiten zu können“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

„Die BSG ist ein enorm wertvoller Partner für die Stadt Heidelberg – das zeigt sich bei der Großsporthalle einmal mehr. GGH und BSG leisten auf vielen Ebenen hervorragende Arbeit – sowohl bei Großprojekten wie dem Bau des Bildungs-, Betreuungs- und Bürgerhauses B³ und den Sanierungen der Internationalen Gesamtschule und des Theaters, als auch bei der Schaffung von neuem Wohnraum in der Südstadt, in der Bahnstadt, im Quartier Höllenstein und an vielen weiteren Orten“, sagt Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg und Vorsitzender des Aufsichtsrats der GGH.

Auftrag des Gemeinderats zum Bau der Großsporthalle

Der Heidelberger Gemeinderat hat im Juni 2017 mit großer Mehrheit beschlossen, die BSG mit dem Bau und dem Betrieb der Großsporthalle zu beauftragen. Die Halle soll vorrangig – für rund 260 Tage im Jahr – für den Vereins- und Schulsport genutzt werden. Auch für hochklassige Wettbewerbe, Profisportveranstaltungen und Fernsehübertragungen ist die nötige Infrastruktur mit VIP- und Medienraum vorgesehen. Die Halle bietet Sitz- und Stehplätze für bis zu 5.000 Zuschauer.

Die BAM Sports GmbH errichtet weltweit Sporthallen und Stadien. Das Unternehmen baute unter anderem die Multifunktionshallen Mercedes Benz-Arena in Berlin, MHP Arena in Ludwigsburg, Schwalbe Arena in Gummersbach und First Direct Arena im englischen Leeds sowie die Fußballstadien in Mainz und Dresden. Beim Umbau des Stadions in Johannesburg (Südafrika) für die Fußball-WM 2010 wirkte es ebenfalls mit. 

Die neue Multifunktionshalle in Heidelberg wird an markanter und gut wahrnehmbarer Stelle im südwestlichen Teil der Konversionsfläche Patton Barracks an der Speyerer Straße errichtet, direkt am Stadteingang aus Richtung der Autobahn 5 und Schwetzingen kommend. Die Lage an der vierspurigen Speyerer Straße und die Nähe zum Hauptbahnhof schaffen zudem die Voraussetzungen für eine gute verkehrliche Anbindung.

Sportentwicklungsplan: Sportstätten in Heidelberg ausgelastet

Der Sportentwicklungsplan 2013 war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Sportstätten in Heidelberg überwiegend ausgelastet sind: Für weitere Vereinsgruppen sind demnach keine freien Belegungszeiten verfügbar. Neue, von Vereinen entwickelte Sportangebote können dem Sportentwicklungsplan zufolge in den vorhandenen Sportstätten nicht mehr untergebracht werden. Hinzu kommt, dass viele der vorhandenen Sporthallen für größere Zuschauermengen ungeeignet sind. Ambitionierte Vereine im Leistungssport stoßen diesbezüglich an die Grenzen und haben Bedarf an einer neuen Sporthalle mit ausreichend Zuschauerkapazitäten. Dazu kommt, dass Heidelberg seit Jahren stark an Einwohnern wächst – vor allem im Heidelberger Süden, im Umfeld der neuen Sporthalle. Derzeit sind mehr als 40.000 Menschen in Heidelberger Sportvereinen aktiv.

(Erstellt am 08. Mai 2018)