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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Andrea Edel
UNESCO City of Literature / Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-33000

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Smartphone mit Kopfhörern

Kultur frei Haus!

Heidelberger Kultur in Zeiten des Coronavirus online erleben

Festivals, Theatervorstellungen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr mussten aufgrund der aktuellen Lage auch in Heidelberg abgesagt werden. Doch viele Heidelberger Kulturinstitutionen und Kulturschaffende reagieren auf diese schwierige Situation, indem Sie das Angebot online auf Webseiten und in sozialen Medien zu ihrem Publikum nach Hause liefern. 
Hier haben wir für Sie einen Überblick zu diesen aktuellen, teilweise live stattfindenden Angeboten der Heidelberger Kulturszene als Reaktion auf die "Corona-Krise" zusammengestellt. 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Informationen zu regelmäßigen Online-Angeboten und -Reihen können die jeweiligen Veranstalter gerne zur Bekanntgabe an dieser Stelle an unesco.creative.city@heidelberg.de schicken.   

Autorinnen und Autoren der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg

Heidelberg_Liest

"Heidelberg_Liest" ist eine neue Reihe von Online-Lesungen, die Abwechslung in den veranstaltungsfreien Frühling und Sommer 2020 bringen soll. Jede Woche wird eine andere Autorin, ein anderer Autor aus der Heidelberger Literaturszene aus eigenen Werken lesen. Die Lesungen werden auf dem YouTube-Kanal von Heidelberg_Liest abgehalten. Um eine lebhafte Diskussion zu Werk und Autor zu ermöglichen, können Zuschauer unter anderem per Chatfunktion an den Lesenden Fragen stellen. Der 'Eintritt' ist frei.

Kommende Termine:
 
Donnerstag, 28. Mai 2020, 20 Uhr: belmonte
belmonte, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Heidelberg. Lyrik-Debütpreis 2008 des Pop-Verlag. Betreiber des Blogs VNICORNIS (vnicornis.wordpress.com). Organisation des Preises der Heidelberger Autorinnen und Autoren, Heidelberg.
belmonte wird seinen Text "Die Spinne" lesen.

Donnerstag, 4. Juni 2020, 20 Uhr: Andrea Willig
Andrea Willig, geboren in Bad Kreuznach, studierte in den Siebzigerjahrenin Heidelberg. Sie teilte die Anliegen der Studentenbewegung, genoss die rebellische Zeit und schrieb für die Rhein-Neckar Zeitung und das Regionalmagazin Was Gibt’s. Dem Magister-Examen in Literatur, Linguistik & Philosophie folgten beschauliche Jahre auf Ibizaund rasante Monate in New York u.a. mit Jobs als Deutschlehrerin und Filmassistentin. Zurück in Heidelberg fing sie bei einem der neu entstandenen Privat-Radiosender als Redakteurin an. Aus Pionierarbeit wurde Beruf. Mit Freunden auf Indienreise startete sie ein Schreibprojekt, schrieb zuhause weiter und es entstand ihr erster Roman DIE EULE. Sie ist Mutter einer Tochter und lebt in Heidelberg. 

Donnerstag, 11. Juni 2020, 20 Uhr: Friedhelm Schneidewind
Friedhelm Schneidewind, geboren 1958, lebt in Mannheim als Autor, Musiker und Dozent. Er hat bisher 25 Bücher veröffentlicht: 2019 »Das magische Tor im Kaukasus«, 2018 »Das Neue Große Tolkien-Lexikon« und als E-Book das Vampir-Theater-Stück »Carmilla« von 1994, davor u. a. Liederhefte, die Storysammlungen »Im Weltall viel Neues« (2016), »Traum, Phantasie und Wirklichkeit« (2013), »Visionen zu Mittelerde« (2011), »Geworfen in die Ewigkeit« (1997) und  »... wie schmelzen deine Blätter« (1993), die Sachbücher »Mein Mittelerde« (2011) und „Mythologie und phantastische Literatur“ (2008) und Lexika über Drachen, Tolkien, Harry Potter, Himmel und Hölle, Blut und Vampire. Der Sprecher der VS-Regionalgruppe Rhein-Neckar macht Musik im Duo »Bardensang und Zauberklang« und der Mittelaltertruppe »Conventus Tandaradey«. Weitere Informationen zum Autor auf seiner Homepage.

Donnerstag, 18. Juni 2020, 20 Uhr: Sofie Steinfest und Dorina Heller
Sofie Steinfest, 1972 in Wien geboren, hat an der dortigen Universität mehreren Fakultäten zugesprochen. Bevor sie im vergangenen Jahrtausend quer durch Europa umgezogen ist, um im französischen Sprachraum ihre Diplomarbeit zu schreiben, hat sie als Verhaltensforscherin mit einer Gruppe Neuweltaffen gearbeitet. Nach ihrem zweiten Studienabschluss - in Philosophie - dann im Europäischen Parlament. Seit bald 17 Jahren lebt sie nun im Odenwald. Sie arbeitet in Heidelberg und widmet sich nebenher leidenschaftlich dem Schreiben. Zuletzt dem Roman „Die Geburtsstunde der Donaustörung“ sowie einer Reihe von Kurzgeschichten und Gedichten. Erste Veröffentlichungen ab 1996. Nach fast 20-jähriger Pause sind ihre Texte seit 2018 nun wieder in österreichischen und deutschen Literaturzeitschriften, Anthologien und auf Nominierungslisten anzutreffen, zum Beispiel der für den Preis der Heidelberger AutorInnen 2020. 
Dorina Marlen Heller: Geboren 1995 in Wien. Studium der Sinologie, Anthropologie, Literaturwissenschaft in London, Heidelberg & Peking (2013-2016) und Women’s/Gender Studies in Oxford (2019-2020). Veröffentlichungen in diversen Anthologien und Zeitschriften. Schon mehrfache Preisträgerin bei verschiedenen Literaturwettbewerben u.a. 1. Platz beim Niederösterreichischen Literaturpreis „blattgold“, 2. Platz beim Europäischen Literaturwettbewerb der Jugend-Literatur-Werkstatt und 3. Platz beim zeilen.lauf-Lyrik-Wettbewerb. Sowie 1. Platz in der Kategorie Lyrik beim Forum Land Literaturpreis 2013, 3. Platz beim Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb 2019 und unter den Top 10 beim fm4 wortlaut 2013. Teilnehmerin der „Expedition Poesie“ 2018 nach Granada im Rahmen der UNESCO Cities of Literature: Gegenseitige Übersetzungen ausgewählter eigener Gedichte, gemeinsam mit fünf hochkarätigen spanischen und deutschen Lyriker*innen (u.a. Hans Thill u. Carolin Callies), gemeinsame Lesungen und Veröffentlichung. Freiberufliche Journalistin und Texterin. 

Samstag, 20. Juni 2020, 20 Uhr: Marcus Imbsweiler
Marcus Imbsweiler lebt seit 1990 in Heidelberg. 2007 erschien seine erste Buchveröffentlichung. Er schrieb die Krimireihe um den HDer Privatermittler Max Koller (8 Bände), ein weiteres Schwerpunktthema von ihm ist Musik.  Aktuell erschienen: "Kabinett der Grazien" (Conte Verlag, März 2020).

Hörspielserie "Im Tag ist Schatten"

Zehn außergewöhnliche Hörspiele sind 2019 in einer besonderen Kooperation des Studiengangs Musikdesign der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg mit Autorinnen und Autoren der UNESCO City of Literature Heidelberg entstanden. Nach ihrer Live-Uraufführung 2019 bei den Heidelberger Literaturtagen 2019 und den ARD-Hörspieltagen in Karlsruhe, wird die Hörspielserie „Im Tag ist Schatten“ jetzt online veröffentlicht.
 
Ab dem 5. Mai 2020 wird zehn Wochen lang jeden Dienstag ab 9 Uhr ein weiteres Hörspiel der Serie auf der Webseite des Landeszentrums Musik-Design-Performance, auf Youtube und Soundcloud zu hören sein. So lässt sich wöchentlich das dienstägliche Frühstück mit Hörgenuss zelebrieren. Selbstverständlich sind die Hörspiele nach Veröffentlichung auch zu anderen Tageszeiten abrufbar.
Mit dabei sind – in chronologischer Reihenfolge – die Werke der Heidelberger Autoren Jean-Michel Räber, Frank Barsch, Marcus Imbsweiler, Ingeborg von Zadow, Claudia Schmid, belmonte und Anette Butzmann.

Preis der Heidelberger Autorinnen und Autoren 2020

Christoph Klimke, Anne Richter, Friedhelm Schneidewind, Sofie Steinfest und Andrea Willig haben es mit ihren Romanen und Prosatexten in die Endrunde des diesjährigen Preises geschafft.
Mehr zu den Schriftstellerinnen und Schriftstellern im Finale des "Preises der Heidelberger Autorinnen und Autoren", jeweils eine Leseprobe ihrer Werke und nähere Informationen zum Preis von Literaturschaffenden für Litersturschaffende auf der Seite der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg

Schreiben in den Zeiten von Corona

Der Literaturherbst Heridelberg hat mit "Schreiben in den Zeiten von Corona” ein multimediales Tage- und Skizzenbuch von Heidelberger Autorinnen und Autoren ins Leben gerufen, in dem es 18 Tage lang täglich neue Beiträge: Poesie und Prosa, Nachdenkliches, Essayistisches und bisweilen ganz Persönliches zu entdecken gab.

Videografie Heidelberger Autorinnen und Autoren

Jedes Jahr erstellt das Koordinationsteam der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg im Kulturamt neue Videoporträts von Autorinnen und Autoren aus Heidelberg. Die kurzen Videos mit von den Schriftstellerinnen und Schriftstellern gelesenen Texten sind auf dem Vimeo-Profil der UNESCO City of Literature Heidelberg neben vielen weiteren Videozeugnissen der literarischen Aktivitäten zu erleben. 


Biennale für aktuelle Fotografie

Virtuelle Rundgänge und Führungen

Die Biennale-Ausstellung im Heidelberger Kunstverein - und auch die Ausstellungen in den anderen Partnerhäusern - können virtuell besucht werden:
Begeben Sie sich auf einen der Rundgänge durch die Biennale für aktuelle Fotografie!


DAI Heidelberg

dai HOME

Im Zuge der Corona-Krise geht das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Heidelberg mit einem vielfältigen Online-Programm an den Start. Zahlreiche Kulturveranstaltungen werden künftig zweimal wöchentlich angeboten: Vorträge und moderierte Gespräche wechseln sich hierbei mit Lesungen und Podien ab. 
Den Mix aus international bekannten Größen wie Noam Chomsky und neuen Gesichtern wie Luisa Neubauer können die TeilnehmerInnen interaktiv als Webinare und Live-Streams über die DAI-Website erleben. Das gesamte dai HOME-Programm bleibt dabei kostenfrei auf freiwilliger Spendenbasis.
 
Donnerstag 4. Juni 2020, 20:15 Uhr
Im Dialog dai HOME Online-Veranstaltung
Luisa Neubauer Vom Ende der Klimakrise? Wie gelingt der Wandel? 

Highlight
Sonntag, 28. Juni 2020, 20.15 Uhr: Livestream mit dem weltbekannten Linguisten und Intellektuellen Noam Chomsky zum Thema „Corona and Beyond“ (in englischer Sprache)

Familienprogramm
Samstag, den 30. Mai 2020: World Oceans Day 
Die Meeresbiologin Annette Scheffer geht mit dem hauseigenen DAI-Musiklehrer Conor O’Brien live auf der DAI-Bühne auf Entdeckungsreise – mit einem imaginären Forschungsschiff bereisen sie die Tiefsee und die Antarktis. Darüber hinaus gibt es jede Menge Bastelangebote, Experimente, eine kreative Schreibwerkstatt und vieles mehr – für alle Altersstufen ist etwas dabei und es gibt tolle Preise zu gewinnen.
 
Weitere Gäste im kommenden dai Home-Programm: Philosoph und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk, Soziologe Heinz Bude, Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Psychologin Bärbel Wardetzki und China-Korrespondentin Xifan Yang (ZEIT). Auch über den Sommer sind regelmäßige digitale Veranstaltungen geplant. 
 
 
Neben dem Veranstaltungsangebot von dai HOME bietet auch die DAI-Sprachschule zahlreiche Onlinekurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. So finden beispielsweise in den Pfingstferien Intensivkurse auf Englisch für SchülerInnen der Klassen fünf bis zwölf statt. Darüber hinaus ist auch die öffentliche englischsprachige Bibliothek unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.


Schriftsteller*innen schreiben dem DAI
Beweglich und beherzt zu bleiben ist in dieser Zeit des „social distancing“ nicht ganz einfach. Das DAI hat daher einige der Schriftsteller*innen, die am Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg zu Gast waren, um einen Gedanken dazu gebeten, was sie derzeit beschäftigt und inspiriert. An diesen gedanken teilhaben lässt sich auf der Homepage des DAI.

Und auf dem YouTube-Kanal des Deutsch-Amerikanischen Instituts Heidelberg (DAI) gibt es eine Vielzahl an Mittschnitten vergangener Veranstaltungen zu sehen. Eine gute Möglichkeit, Verpasstes nachzuholen oder live Erlebtes wachzurufen.


Enjoy Jazz

„Solidarität jetzt - Gemeinsam für die Kultur“

Am Donnerstag, den 30. April 2020, ab 20 Uhr überträgt das Heidelberg-Mannheimer Festival Enjoy Jazz ein Konzert aus dem Mannheimer Jazzclub Ella & Louis ins Internet. Unter dem Motto „Solidarität jetzt - Gemeinsam für die Kultur“ werden dann Vertreter*innen der regionalen Jazzszene in Trio-Besetzungen auf der Bühne stehen. Die Veranstaltung zum UNESCO International Jazz Day feiert den Jazz und ist eine Solidaritätsaktion für freischaffende Künstler*innen. Enjoy Jazz möchte die Musiker*innen so unterstützen und ihnen in der Corona-Krise eine Plattform bieten.

Mit den Sängerinnen Nicole Metzger und Juliana Blumenschein, dem Posaunisten Bernhard Vanecek, den Saxofonist*innen Alexandra Lehmler und Olaf Schönborn, dem Bassisten TC Debus, dem Vibraphonisten Claus Kiesselbach, dem Gitarristen Marcus Armani, dem Schlagzeuger Erwin Ditzner und dem Trompeter Thomas Siffling sind zahlreiche lokale Musiker*innen bei dem Konzert vertreten.

Vor und während der Veranstaltung haben die Zuschauenden die Möglichkeit, online freiwillig einen selbst gewählten Betrag zu entrichten, der den teilnehmenden Musiker*innen zu Gute kommt.

Übertragung des Konzerts auf YouTube und auf Facebook.


GEDOK Heidelberg

Auch die GEDOK-Galerie muss natürlich derzeit geschlossen bleiben. Doch lassen sich für Kunstinteressierte zum Glück jeden Tag andere Türchen öffnen, die Einblicke in die Kunstwelten der GEDOK Heidelberg bieten. Hier geth es zum "Türchen-Kalender" der GEDOK-Galerie


Heidelberger Forum für Kunst

Aktuelle Ausstellung GRÜN online zu sehen

Die Ausstellung war unter den 130 Mitgliedern ausgeschrieben, eine Jury hat unter den Bewerbungen 24 zur Teilnahme ausgewählt. Inhaltliche Vorgaben gab es nicht, vielmehr sollten sich die Künstlerinnen und Künstler lediglich auf individuelle Weise mit der Farbe GRÜN auseinandersetzen, egal ob gegenständlich oder abstrahiert.
Denn diese Farbe hat es in sich: alle anderen Farben haben und hatten in den verschiedenen Kulturen jeweils ganz unterschiedliche, teilweise sogar konträre Bedeutungen.
Nicht aber GRÜN: Diese Farbe steht überall in der Welt, auch in den verschiedenen Religionen und für positive Werte.
 
Auf der Webseite des Forums für Kunst lässt ein Eindruck der Ausstellung unkommentiert in Bildern erlangen.
 
Künstler*Innen: Gerlinde Britsch/Reiner Coblenzer/Hella Ebing/Sonja Elmer/Stanford Fata/Franz J.Geider/Aurel Greising/Katja Hess/Mitsuko Hoshino/Marianne Kaerner/Monika Klein/Thomas Köhler/Jörg Künkel/
Johann-Fridrich Langbein/Klaus Meyer/Britta Schaefer/Werner Schaub/
Lilo Schweizer/Karlheinz Treiber/Mario Urlaß/Andrzej Urbanski/Josef Walch/
Elke Weickelt/Anna Debora Zimmermann.


Heidelberger Frühling

#DigitalUnterwegs: Täglich neue Begegnungen mit Festivalkünstlern im Netz

Die Programmidee #DigitalUnterwegs, die nach der kompletten Absage des 24. „Heidelberger Frühling“ wegen der Corona-Pandemie von den Festivalmachern ins Leben gerufen worden ist, endet mit einer Premiere: Am Freitag, 24. April um 19.30 Uhr wird zum ersten Mal der Videomitschnitt des Festivalfinales von 2018 ausgestrahlt: Das Mahler Chamber Orchestra, das diesjährige Orchestra in Residence, spielt unter der Leitung von Daniele Gatti die „Frühlingssinfonie“ von Robert Schumann und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 7.

#DigitalUnterwegs hat dann in 26 Beiträgen online über 250.000 Menschen erreicht. Das Programm experimentierte mit der Idee, trotz des Festival-Ausfalls Gemeinschaftserlebnisse durch die Kunst im digitalen Raum zu schaffen. Das Festival hatte damit außerdem eingeladen, für existenzbedrohte Festivalkünstler 2020 zu spenden.

Täglich kam es mit dem Programm #DigitalUnterwegs des „Heidelberger Frühling“ zu neuen Künstlerbegegnungen im Netz. Wie funktioniert ein solches Kennenlernen nun im digitalen Raum? Sind Begegnungen und ein Miteinander trotz räumlicher Distanz möglich? Und welche Rolle spielt dabei eigentlich die Musik? Mit #DigitalUnterwegs experimentierte der „Heidelberger Frühling“ zu diesen Fragen gemeinsam mit den Festivalkünstlern 2020 in verschiedenen Onlineformaten. 

Mit dabei waren u.a. »Frühlingsgrüße« per Videobotschaft von Sopranistin Anna Lucia Richter, Geigerin Bomsori Kim und Akkordeonist Martynas Levickis sowie Thomas Hampson und Fellows der Liedakademie.

Weitere Künstler wie Dirigent Antonello Manacorda, Sänger Benjamin Appl oder Literaturkritikerin Thea Dorn waren ebenfalls bei ihren ersten Begegnungen in Podcasts und Videogesprächen zu erleben. An dem Digitalprogramm beteiligten sich außerdem Festivalkünstler wie der in Zürich das Klavierduo Lucas & Arthur Jussen aus Amsterdam oder das Danish String Quartet aus Kopenhagen. 

Die verschiedenen Beiträge sind rund um die Uhr abrufbar über die Website des Heidelberger Frühling: www.heidelberger-fruehling.de, auf Facebook und Twitter (eine Registrierung ist nicht nötig). 
Der Newsletter des „Heidelberger Frühling“ (Anmeldung über die Website) informierte wöchentlich, welche Inhalte Tag für Tag online gingen.


Heidelberg.Kunst

Kunst ist systemrelevant. (Online-Ausstellung)

Die Galerie Boeckercontemporary präsentiert ab dem 6. Mai in Kooperation mit HiB Heidelberg in Bewegung online Werke von 48 Heidelberger Künstlerinnen und Künstlern. Die Werke können käuflich erworben werden, der Erlös geht zu 100% an die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler.
Vernissage: 6. Mai 2020, 18 Uhr
Online-Ausstellung auf der Webseite von HiB.
Weitere Informationen auch auf dem facebookprofil von Boeckercontemporary.


Heidelberger Kunstverein

Virtuelle Rundgänge und Führungen

Im Heidelberger Kunstverein finden virtuelle Touren und Führungen sowie weitere Online-Aktionen statt.


Heidelberger Stückemarkt

Lesungen des Autor*innenwettbewerbs online 

Der Heidelberger Stückemarkt musste zum ersten Mal in seiner 36-jährigen Geschichte nicht stattfinden.  Das Theater und Orchester Heidelberg präsentierte gemeinsam mit Kooperationspartner nachtkritik.de die Stücke im Rennen um den Autor*innenwettbewerb in einem Video-Stream.

Die Lesungen sind noch auf der Stückemarkt-Seite von nachtkritik.de abrufbar.
 
Die Lesungen im Überblick:
 
"Menschen im Wald" von Natascha Gangl
"Schamparadies" von Sina Ahlers
"Das Haus brennt" von Philippe Heule

"Die Worte gehören uns" von Yade Yasmin Önder
"un.orte" von Johanna Kaptein
"Arche NOA ̶ Das Ende vom Schluss" von Sören Hornung


Hölderlin-Jubiläumsjahr

Das umfangreiche Heidelberger Programm zum 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin mit vielen Heidelberger Akteuren musste abgesagt werden. Einzelne Veranstaltungen wurden bzw. werden kurzerhand online angeboten:

Lesung von Heidelberger Autorinnen und Autoren am Geburtstag des Dichters

- Erstausstrahlung der Dokumentation "DICHTER SEIN. UNBEDINGT! – Friedrich Hölderlin" in der kommenden Woche. Für ARTE und den SWR haben die Heidelberger Fimemacher von Along Mekong Productions die tragische Lebensgeschichte des großen Dichters nachgezeichnet.
53 Minuten auf Arte / Erstausstrahlung am 25. März 2020, 22:10 Uhr / Zu sehen in der Arte-Mediathek
90 Minuten im SWR / Erstausstrahlung am 29. März 2020, 20:15 Uhr / ZU sehen in der SWR-Mediathek

- Die Poetikrede der Schriftstellerin Ulla Hahn, die am Abend des 20. März 2020 auf dem BTHVN Musikfrachter hätte gehalten werden sollen, ist auf www.cityofliterature.de/hoelderlin2020 im Wortlaut nachzulesen. 

- Museum Haus Cajeth: Virtueller Ausstellungsrundgang durch "Hölderlin und die Brüder Grimm – geschrieben und assembliert von Ruth Tesmar und gestickt von Gertrud Hübner-Nauhaus"
In würdigem Gedenken an Friedrich Hölderlin zeigt das Museum Haus Cajeth eine Serie ausgewählter Arbeiten von Ruth Tesmar. Die Künstlerin fühlt sich dem Museum Haus Cajeth und der Stadt Heidelberg seit ihrer Neckarreise im Dezember 1992 in fortwährender Anregung verbunden. Auf der Reise zu Hölderlins Lebensorten war für sie die Entdeckung der Sammlung Hassbecker gleichermaßen eindrücklich. Seither haben wir in einigen Ausstellungen ihre Werke mit denen der Künstler aus der Sammlung Hassbecker, wie Pellegrino Vignali, Albino Menozzi und Ondrej Šteberl in korrespondierenden Zwiesprachen gezeigt.
Zum gegebenen Anlass sind nun eine Reihe von Assemblagen zu sehen, in welchen sie eine persönliche Korrespondenzform für ihre Verehrung des Dichters vorstellt. Nach einem längeren Prozess der wahlverwandten rezeptiven Annäherung, überführt sie diesen zu greifbar gestaltenden Einsätzen und handschriftlichen Intensionen. Schreibend und zeichnend mit Tusche, Tinte und Graphit, klebend und montierend, werden auch Fundstücke von vielfältiger Materialität in Brieffaltungen verwahrt. Zudem offeriert Ruth Tesmar „in excerpere“ auf fünf handgeschriebenen, räumlich abgehängten, transparenten Schreibbahnen eine persönliche Lesart ihrer HYPERION – Lektüre.
In spannender Zwiesprache dazu werden gestickte Illustrationen zu Märchen der Brüder Grimm von Gertrud Hübner-Nauhaus gezeigt. In der Ausstellung sind 11 der gestickten Märchen zu sehen, die die wundersamen Geschichten unserer Kindheit wieder lebendig werden lassen.
Weitere Informationen und der virtuelle Rundgang finden sich auf der Homepage des Museums Haus Cajeth

- Hölderlin-Lesungen von GEDOK-Künstlerinnen:


Initiative Partnerschaft mit Polen

Virtuelle Ausstellung auf YouTube über Władysław Bartoszewski

Die Initiative Partnerschaft mit Polen e.V. (IPP) wollte diese Ausstellung über den polnischen Historiker, Publizisten, Politiker und „Brückenbauer“ der deutsch-polnischen Versöhnung, Wladyslaw Bartoszewski (1922-2015) im Jahr 2020 nach Heidelberg holen, was leider aus mehreren Gründen nicht realisiert werden konnte. Jetzt wird eine digitale Variante der Ausstellung angeboten:

Teil I (Erinnerung, ca. 5 Min.)

Teil II (Widerstand, ca. 6 Min.)

Diese etwas gestraffte Video-Version der Ausstellung: „Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“ („Pod prąd – Pamięć – Pojednanie“) ist Herrn Marcin Barcz zu verdanken, der ein langjähriger Mitarbeiter und der letzte Büroleiter Bartoszewskis war.


Interkulturelles Zentrum

Lockdown Conversations

Nach "CoronaReadings" und "CoronaConcerts" möchte das Interkulturelle Zentrum Heidelberg mit dem neuen Format der Lockdown Conversations  in diesen Zeiten ein digitales Gesprächsforum bieten und Menschen online zum Debattieren zusammenbringen. Die Veranstaltungen können auf dem Twitter- und Youtubekanal verfolgt werden.  
Als digitales Kulturzentrum bringt das IZ damit renommierte und fachkundige Personen des öffentlichen Lebens aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur direkt in Ihr Wohnzimmer. 

  • Am Mittwoch, den 20. Mai 2020 um 21 Uhr präsentiert das Interkulturelle Zentrum Heidelberg sein zweites CoronaConcert. Die Cellistin Katja Zakotnik und die Pianistin Naila Alvarenga spielen eine Auswahl von klassischen Stücken aus den USA, Deutschland und Russland. Dabei betonen sie insbesondere auch Stücke von Komponistinnen, so zum Beispiel La Captive von Amy Beach oder das Prélude Nr. 2 und 7. von Lera Auerbach. Aber auch Komponisten wie Alexander Glasunow mit dem Chant du ménéstrel und Lukas Foss mit dem Capriccio für Cello & Klavier gehören zum Repertoire.

Weitere Informationen auf der Webseite des Interkulturellen Zentrums Heidelberg.


Junges Theater Heidelberg

Ende gut. Alles gut!

Das Junge Theater Heidelberg sucht abenteuerlustige Geschichten-Erfinder*innen
Geschichten erzählen und auf die Bühne bringen ‒ und das für Groß und Klein. Das ist das täglich Brot des Jungen Theaters Heidelberg, dessen Tore wie die des ganzen Heidelberger Theaters erstmal geschlossen bleiben müssen.
Geschichten erzählen wollen die Schauspieler*innen aber trotzdem. Doch was ist das? Gerade, wenn es spannend wird, hören sie auf
Das Junge Theater Heidelberg ruft sein Publikum dazu auf, Kurzgeschichten zu Ende zu erzählen.

Und so funktioniert´s:
In den kommenden sechs Wochen werden jeden Freitag auf der Homepage des Theaters und Orchesters Heidelberg kurze Clips auftauchen, in denen die Schauspieler*innen des Jungen Theaters jeweils den Anfang einer Kurzgeschichte erzählen. Aber nur den Anfang … Junge Wortakrobaten von 6 bis 10 Jahren sowie 11 bis 14 Jahren sind dazu eingeladen, das Ende dazu selbst zu erfinden. So entstehen aus einem Anfang zahlreiche abenteuerliche und kreative Geschichten.

Ab dem 5. Juni 2020 startet die Online-Geschichten-Aktion »Ende gut. Alles gut«!

Die Kinder und Jugendlichen sind eingeladen ihre Fortsetzung der Geschichte in einem Video, einer Tonaufnahme oder einem Text per E-Mail an das Junge Theater zu schicken. Das Theater veröffentlicht eine Auswahl der Ergebnisse auf seiner Website.

Einsendungen an: jungestheater@heidelberg.de oder per Post an Junges Theater Heidelberg, Theaterstraße 10, 69117 Heidelberg.

Nähere Infos zur Teilnahme und die Clips mit den Geschichten sind auf der Homepage unter dem Reiter »Junges Theater zu Hause« zu finden.


Kinderzeichenschule

Für die manchmal "lange Weile" daheim und zur Verbesserung der eigenen zeichnerischen Fähigkeiten trotz "Schulausfall" finden sich auf der Seite der Kinderzeichenschule Zeichenanleitungen und kreative Aufgaben für Kids.


KlangForum Heidelberg

Aus der "offenen Anstalt"

Die gegenwärtige Ausnahmesituation bedroht nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Wahrnehmung von Krankheit. Sie scheint eher eine Frage von Statistik und Volkswirtschaft statt von individueller Sensibilität.
Auch deshalb, auch dagegen konzentriert das KlangForum seine Aktivitäten auf die mediale Öffnung eines Projekts, das mit tiefer, aber leiser Resonanz einen Ansatz des Psychiaters Hans Prinzhorn (1886-1933) aufgenommen hatte: angeregt durch die gleichnamige, von ihm begründete und heute über 30.000 Exponate umfassende Heidelberger Sammlung mit Texten, Bildern und Skulpturen von psychisch Erkrankten entstanden ab 2001 insgesamt 22 Auftragswerke führender Komponisten der zeitgenössischen Musik. Alle wurden im mehrjährigen Projekt Prinzhorn unter der Leitung von Walter Nußbaum uraufgeführt und aufgenommen, ein bibliophiler Bildband mit 4 CDs voller Ersteinspielungen erschien 2014 im Wunderhorn Verlag.
In Zeiten schlechter Nachrichten und viral dominierter Medien entstehen auch Freiräume und Chancen zur Erweiterung unser Wahrnehmung, gerade auch angesichts der neu gesehenen Grenzen von Krankheit und Gesundheit. Und womöglich ergibt ergibt sich auch die Zeit, sie auszunutzen. Und zwar an jedem Ort: online.

Aus der "offenen Anstalt" präsentiert seit April 2020 jeden Freitag zwei weitere der gesammelten Werke aus dem hoch gelobten, aber bisher zu wenig hörbaren Kooperationsprojekt „Ungesehen und Unerhört. Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn“.


Konfuzius-Institut Heidelberg

Sprachkurse online und Programm-Highlights auf YouTube

In diesen besonderen Zeiten gebietet es sich, zu Hause zu bleiben und dort möglicherweise an Projekten zu arbeiten, die lange liegen geblieben sind oder für die nie die nötige Ruhe vorhanden war. Für Viele zählt das Erlernen der chinesischen Sprache offensichtlich zu dieser Art der "Sonderprojekte" und wir freuen uns sehr, dass unsere Online-Sprachkurse so gut angenommen werden.
Auch ein ehemaliger Mitarbeiter des Konfuzius-Instituts hat diese Möglichkeit zu Hause für sich entdeckt, die Langeweile überwunden und gar einen kleinen Film aufgenommen!

Musikalische Programm-Highlights des Konfuzius-Instituts auf YouTube:
ZER_RIS-SEN: Wenji. Auf der Suche Nach Heimat.

Eröffnung der CHIME-Musikausstellung im Centre for Asian and Transcultural Studies Heidelberg


Kulturhaus Karlstorbahnhof

"Stay Home Sessions"
Jeden Sonntag um 22 Uhr geht der Karlstorbahnhof auf Sendung mit einem Hauskonzert unter besonderen Bedingungen: Leute machen Musik mit den Menschen, Instrumenten und technischen Mitteln, die sie zuhause zur Verfügung haben. Niemand muss das Haus verlassen, um diese intimen Musikerlebnisse zu ermöglichen!
Konzerte live auf Facebook: jeden Sonntag um 22 Uhr


"Paules Märchenstunde"
Der Schauspieler Matthias Paul ist in Heid elberg vor allem als Leiter unseres TiKK Theaters bekannt. Die Corona Pause nutzt er, um von zuhause aus den einen oder anderen Märchenschatz zu heben und mit dem Publikum zu teilen. Als Einstieg hat er sich den Märchenzyklus vom Wirtshaus im Spessart vorg enommen: Das Werk von Wilhelm Hauff gehört zu den unsterblichen Klassikern des Genres und ist mit seiner Rahmenhandlung sowie den vielen abwechslungsreichen Teilgeschichten ideal für eine Fortsetzungsreihe.
Immer Montags und Freitags erscheint morgens eine neue Folge auf YouTube.


"Shared Reading"
Seit 2018 sind auf Initiative des Karlstorbahnhofs in Zusammenarbeit mit der Berliner gGmbH Shared Reading Lesegruppen in ganz Heidelberg und der Region entstanden. Menschen kommen zusammen, lesen gemeinsam eine Kurzgeschichte und ein Gedicht und kommen darüber ins Gespräch. Jetzt erkundet das Leseformat erstmals probeweise auch den digitalen Raum.
Ab dem 21.4. bietet eine*r der ausgebildeten ehrenamtlichen Leseleiter *innen Shared Reading Dienstags von 19 bis 20 Uhr per Videokonferenz an. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei und es muss nichts vorher vorbereitet oder gelesen werden, einzig eine Voranmeldung ist aus technischen Gründen nötig. Benötigt werden ein Computer mit Kamera und Mikrofon oder ein Smartphone mit Kopfhörern.
Anmeldung: heidelberg@shared-reading.de


"Choir Club mit Conor O’Brien"
Jeden Monat öffnen wir normalerweise den KlubK einen Mittwochabend lang für alle, die gerne singen. Man muss nicht vorsingen, keine Noten lesen können oder regelmäßig Zeit haben. Einfach vorbeischauen und mitmachen! Mit Conor O’Brien haben wir einen erfahrenen Chorleiter mit an Bord, der ein echter Experte für zeitlose Popmusik ist. Damit die Choir Club Community nicht einrostet und auch online weiter wachsen kann, zeigt Conor jede Woche in einem Video, wie die Harmonien von bekannten Songs funktionieren. Am 15.4. wäre der nächste Choir Club gewesen, deshalb geht es auch an diesem Termin los.


"Mit besten Empfehlungen"
Der Karlstorbahnhof ist zu, die Menschen, die das Haus ausmachen, sind aber natürlich weiterhin aktiv. Und sie habe n schon häufig ihren guten Geschmack bewiesen. Jeden Donnerstag gibt es darum ab sofort einen Musik-, Buch- oder sonstigen Kulturtipp aus dem riesigen Pool unserer Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Kooperationspartner*innen, um die Coronazeit gut zu überstehen.
Jeden Donnerstag
 

"Blank Radio hosted by Robayo"
Die Reihe Blank versorgt die Region seit 2012 mit einem anspruchsvollen Programm aus der großen, weiten Welt der Clubkultu r. Den Stillstand auf der Tanzfläche hat die Crew zum Anlass genommen, das beliebte Blank Radio wiederzubeleben, das zwischen 2013 und 2015 monatlich bei Radioaktiv auf Sendung ging. Ab sofort wird der legendäre DJ Robayo jeden Samstag von Heidelberg aus e lektronische Neuerscheinungen zu einem unterhaltsamen Mix zusammenfügen.
Jeden Samstag


Weitere Informationen auch auf der Webseite des Karlstorbahnhofs.


Kurpfälzisches Museum

Die Sammlung des Kurpfälzischen Museums und vieles mehr lässt sich auf der Webseite des Museums digital erleben.


Literaturherbst Heidelberg

Schreiben in den Zeiten von Corona

Ein multimediales Tage- und Skizzenbuch von Heidelberger Autorinnen und Autoren: “Schreiben in den Zeiten von Corona”. Täglich gibt es neue Beiträge: Poesie und Prosa, Nachdenkliches, Essayistisches und bisweilen ganz Persönliches. Multimedial ist dieses Tagebuch u.a. durch Lesungen als Audio- oder Videopodcast.

Auf seiner Homepage hat der Literaturherbst Heidelberg zudem die Corona-Sonderseiten #wirsindheidelberg" erstellt, auf denen Heidelbergs Buchhandlungen, Verlage, Kulturhäuser, aber auch Gastronomie und Einzelhandel  beworben und unterstützt wird.

Der Literaturherbst Heidelberg bietet auf seinem YouTube-Kanal Poetryfilme zu Gedichten von Heidelberger Autorinnen und Autoren, Literatur-Podcasts und Playlists rund um die Literatur aus Heidelberg. Das Angebot wird in den nächsten Wochen weiter ergänzt. 


Maison de Heidelberg, Montpellier

Das Heidelberg-Haus in Heidelbergs französischer Partnerstadt Montpellier bietet derzeit ebenfalls ein regelmäßiges Online-Programm mit Vorträgen und Lesungen auf Deutsch für "Jung und Alt" an.
Die Programminformationen finden sich auf der Webseite des Maison de Heidelberg.
Zur Nutzung der Livestreams ist eine Registrierung für diese per E-Mail an accueil@maison-de-heidelberg.org nötig. Nach Registrierung bei der Maison de Heidelberg erhalten Sie den Link zu den Livestreams.


Montpellier-Haus Heidelberg

Französisch-deutsche Begegnungen online

Auch im Montpellier-Haus müssen die meisten Veranstaltungen zwar bis mindestens Ende Mai ausfallen, aber die "Groupe de conversation" und weitere direkte Begegnungsformate werden per Videokonferenz angeboten.
Die Links dazu finden Sie in im Veranstaltungskalender des Montpellier-Hauses.

Für Fragen zum Thema Montpellier, Städtepartnerschaft oder deutsch-französisches Kulturprogramm stehen Ihnen das Team des Montpellier-Hauses per E-Mail gerne zur Verfügung.


Museum Haus Cajeth

Virtueller Ausstellungsrundgang

Hölderlin und die Brüder Grimm – geschrieben und assembliert von Ruth Tesmar und gestickt von Gertrud Hübner-Nauhaus

In würdigem Gedenken an Friedrich Hölderlin zeigt das Museum Haus Cajeth eine Serie ausgewählter Arbeiten von Ruth Tesmar. Die Künstlerin fühlt sich dem Museum Haus Cajeth und der Stadt Heidelberg seit ihrer Neckarreise im Dezember 1992 in fortwährender Anregung verbunden. Auf der Reise zu Hölderlins Lebensorten war für sie die Entdeckung der Sammlung Hassbecker gleichermaßen eindrücklich. Seither haben wir in einigen Ausstellungen ihre Werke mit denen der Künstler aus der Sammlung Hassbecker, wie Pellegrino Vignali, Albino Menozzi und Ondrej Šteberl in korrespondierenden Zwiesprachen gezeigt.
Zum gegebenen Anlass sind nun eine Reihe von Assemblagen zu sehen, in welchen sie eine persönliche Korrespondenzform für ihre Verehrung des Dichters vorstellt. Nach einem längeren Prozess der wahlverwandten rezeptiven Annäherung, überführt sie diesen zu greifbar gestaltenden Einsätzen und handschriftlichen Intensionen. Schreibend und zeichnend mit Tusche, Tinte und Graphit, klebend und montierend, werden auch Fundstücke von vielfältiger Materialität in Brieffaltungen verwahrt. Zudem offeriert Ruth Tesmar „in excerpere“ auf fünf handgeschriebenen, räumlich abgehängten, transparenten Schreibbahnen eine persönliche Lesart ihrer HYPERION – Lektüre.
In spannender Zwiesprache dazu werden gestickte Illustrationen zu Märchen der Brüder Grimm von Gertrud Hübner-Nauhaus gezeigt. In der Ausstellung sind 11 der gestickten Märchen zu sehen, die die wundersamen Geschichten unserer Kindheit wieder lebendig werden lassen.

Weitere Informationen und der virtuelle Rundgang finden sich auf der Homepage des Museums Haus Cajeth


Preis der Heidelberger Autorinnen und Autoren

Die Shortlist-Autorinnen und -Autoren 2020 stellen sich und ihre Prosa mit Textauszügen vor

Christoph Klimke, Anne Richter, Friedhelm Schneidewind, Sofie Steinfest und Andrea Willig haben es mit ihren Romanen und Prosatexten in die Endrunde des diesjährigen Preises geschafft.
Mehr zu den Schriftstellerinnen und Schriftstellern im Finale des "Preises der Heidelberger Autorinnen und Autoren", jeweils eine Leseprobe ihrer Werke und nähere Informationen zum Preis von Literaturschaffenden für Litersturschaffende auf der Seite der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg


Queer Festival Heidelberg

Internationale Fotoausstellung "Breaking Gender Stereotypes"

Der internationale Fotowettbewerb des Queer Festivals Heidelberg findet trotz Corona-Pandemie statt und die besten fotografischen Projekte werden ausgestellt. Dazu wurde die ursprünglich geplante Wanderausstellung zum Thema „Breaking Gender Stereotypes“ kurzerhand in eine aufwendige Online-Ausstellung auf der Festivalwebseite sowie in eine stadtweite Plakataktion für Heidelberg verwandelt.
Beides startet am 2. Mai 2020.

Die Wettbewerbssieger*innen:
Margaux Corda (Schweiz), Fotoserie: Blade For Babes
Nonkululeko Dube (Südafrika), Fotoserie: Simphiwe (We have been gifted)
Roger Erickson (USA), Fotoserie: Life without a Parachute
Mojgan Ghanbari (Iran), Fotoserie: Call me Amir
Ursula Groos (Deutschland), Fotoserie: Breastmilkcheese
Giulia Iacolutti (Italien), Fotoserie: Casa Azul
Justin Maxon (USA), Fotoserie: Sissy Boy Sweet
Maxime Muller (Frankreich), Fotoserie: The Girl you lost to Cocaine
Rodrigo Pinheiro (Brasilien), Fotoserie: Gal and Hiroshima
Ngadi Smart (Elfenbeinküste), Fotoserie: The Queens of Babi


Sammlung Prinzhorn

In der Reihe „Preziose der Woche“ stellt die Sammlung Prinzhorn jede Woche jeweils ein Werk der neuen Ausstellung „Ein mehrfacher Millionenwerth“ – Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn vor. Zu entdecken auf Facebook oder auf der Webseite der Sammlung Prinzhorn.


Shared Reading

Seit 2018 sind auf Initiative des Karlstorbahnhofs in Zusammenarbeit mit der Berliner gGmbH Shared Reading Lesegruppen in ganz Heidelberg und der Region entstanden. Menschen kommen zusammen, lesen gemeinsam eine Kurzgeschichte und ein Gedicht und kommen darüber ins Gespräch. Jetzt erkundet das Leseformat erstmals probeweise auch den digitalen Raum.
Ab dem 21.4. bietet eine*r der ausgebildeten ehrenamtlichen Leseleiter*innen Shared Reading dienstags von 19 bis 20 Uhr per Videokonferenz an. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei und es muss nichts vorher vorbereitet oder gelesen werden, einzig eine Voranmeldung ist aus technischen Gründen nötig. Benötigt werden ein Computer mit Kamera und Mikrofon oder ein Smartphone mit Kopfhörern.
Anmeldung: heidelberg@shared-reading.de


Solo Fantastico

Solidaritätsaktion mit der freien Kunstszene der Region

Keine Veranstaltungen, keine Auftritte, keine Einnahmen: Einen solchen flächendeckenden Ausfall von Kultur hat es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben. Das Corona-Virus trifft die freischaffenden Heidelberger Künstlerinnen und Künstler besonders hart.
 
60 Tage lang, vom 15. April bis 13. Juni 2020, präsentiert das Theater und Orchester Heidelberg gemeinsam mit dem Kulturamt je einen*eine Künstler*in des Tages auf der digitalen Bühne. Unterstützt wird die Aktion durch die RNZ, die die*den Künstler*in des Tages zusätzlich porträtiert.

Online wird sich jeden Tag um 11 Uhr der Vorhang aus dem künstlerischen Home-Office öffnen: Wie sieht ein Tag in der derzeitigen Ausnahmesituation aus? Was bedeutet die lebensrettende Reduktion von sozialen Kontakten für die künstlerische Arbeit? Und gibt es inmitten der Katastrophe auch Dinge, die Mut machen?

Gerade weil das öffentliche Kulturleben Heidelbergs in seiner Vielfalt momentan nicht stattfinden kann, soll Musiker*innen, Schriftsteller*innen, bildenden und darstellenden Künstler*innen eine Plattform gegeben werden, um sich und ihre Arbeit sichtbar zu machen.

Die Videos finden sich als Playlist "Solo Fantastico - #Solidarität" auf dem YouTube-Kanal des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Für jedes Video des Tages erhielt der*die Künstler*in ein Honorar von 500 Euro (zzgl. MwSt.).


Stadtbücherei Heidelberg

Während der Büchereischließung werden auf Instagram regelmäßig aktuelle Tipps aus dem Bereich der e-Medien gegeben. Auch die wöchentlichen Medientipps auf der Homepage werden ausschließlich e-Medien vorstellen, auf die die Kunden über die metropolbib.de zugreifen können. Weitere Aktionen wie ein Fotowettbewerb auf Instagram sollen den Büchereikunden die Zeit, die sie zu Hause verbringen müssen, verkürzen. Die Homepage der Stadtbücherei kann unter www.stadtbücherei.heidelberg.de abgerufen werden, auf Instagram ist sie unter @stabue_heidelberg präsent.


Theater und Orchester Heidelberg

"Fortsetzung folgt ...", "Bei Anruf Wort" und Vorstellungen im digitalen Raum

Das Theater und Orchester Heidelberg nutzt die digitalen Räume und Kanäle auf vielfältige Weise.

Nähere Informationen zu einzelnen Formaten finden Sie unten stehend, hier die nächsten Termine von digital dargebotenen Vorstellungen, Konzerten und Lesungen:

Donnerstag, 28. Mai 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg:
Virtuelle "LESEZEIT"
Lisa Förster liest aus den Lebenserinnerungen von Agatha Christie

Donnerstag, 4. Juni, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg:
"Fortsetzung folgt ..."
Virtuelle Lesezeit mit Daniel Friedl

Montag, 15. Juni 2020, 21.05 Uhr im Deutschlandfunk:
5. Philharmonisches Konzert/Heidelberger Künstlerinnenpreis 2020
Trompete: Jeroen Berwaerts, Leitung: Joseph Bastian, Philharmonisches Orchester Heidelberg, am Mikrofon: Egbert Hiller
Programm: 
Bettina Skrzypczak »Initial« (2005) für Orchester | Heidelberger Künstlerinnenpreis 2020
Joseph Haydn Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob.Vlle:1
György Ligeti »Mysteries of the Macabre« – Drei Arien aus der Oper »Le Grand Macabre« für Trompete und Orchester
Robert Schumann Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
(Audio, Aufnahme vom 19.02.2020, verfügbar 30 Tage)
 
Donnerstag, 11. Juni 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg 
"Fortsetzung folgt …" mit Schauspieler Marco Albrecht

Donnerstag, 17. Juni 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg:
"Fortsetzung folgt …" mit den Schauspieler*innen Katharina Quast, Marco Albrecht und Daniel Friedl, eingerichtet von Laura Becker, Klavierimprovisation: Claudio Novati

Donnerstag, 25. Juni 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg
"LESEZEIT" in Kooperation mit der Stadtbücherei Heidelberg: Magdalena Wabitsch liest russische Volksmärchen

Donnerstag, 2. Juni 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg
"Fortsetzung folgt …" mit Schauspieler Marco Albrecht

Freitag, 3. Juni 2020, 19.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg
"Der Bau 3.0" nach Franz Kafka. Ein Quarantäne 2020 Projekt. Video-Projekt von Sheila Eckhardt (Schauspiel) und Jessica Weisskirchen (Regie und Schnitt)

Mittwoch, 8. Juni 2020, 18 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg
"Impression" von Iván Pérez. Tanz (Uraufführung). Musikalische Leitung: Dietger Holm, Komponist: Ferran Cruixent

Donnerstag, 9. Juni 2020, 16.30 Uhr auf der Webseite des Theaters und Orchesters Heidelberg
"Fortsetzung folgt …" mit den Schauspielerinnen Nadja Rui und Johanna Dähler vom Jungen Theater Heidelberg


Weitere Informationen und Formate:

"Bei Anruf Wort" lesen Spieler*innen aus dem Ensemble des Schauspiels sowie des Jungen Theaters live am Telefon kurze Geschichten und sprechen danach mit den Zuhörer*innen darüber. "Bei Anruf Wort" richtet sich an Erwachsene sowie an Kinder ab 5 Jahren. Mit dabei sind Marco Albrecht, Johanna Dähler, Simon Labhart, Sophie Melbinger, Steffen Gangloff, Andreas Seifert und Magdalena Wabitsch.
Und so funktioniert "Bei Anruf Wort":
Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr können sich alle, die sich nach kulturellem Austausch sehnen, unter der Nummer 0172 368 58 38 für ein Telefon-Date anmelden und einen Termin vereinbaren.
Zum vereinbarten Zeitpunkt werden Sie dann von einem Ensemblemitglied telefonisch kontaktiert, hören eine kurze Geschichte und können sich im Anschluss mit ihr oder ihm darüber unterhalten. Das Geschichtentelefon ist jeweils zwischen 14 und 17 Uhr für Kinder und Jugendliche und zwischen 17 Uhr und 20 Uhr für Erwachsene da.

Das Theater und Orchester Heidelberg wendet sich zudem regelmäßig mit verschiedenen spartenübergreifenden Aktionen unter dem Motto "Wir vermissen Sie auch ..." auf Facebook, Twitter und auf YouTube an sein Publikum: 
Youtube-Kanal des Theaters und Orchesters Heidelberg

Informationen zum Heidelberger Stückemarkt finden Sie unter der Rubrik "Heidelberger Stückemarkt" in diesem Überblick.

Informationen zur Solidaritätsaktion "Solo Fantastico" unter der betreffenden Rubrik in diesem Überblick.

Alle Informationen natürlich auch auf der Homepage des Theaters und Orchesters Heidelberg.


UnterwegsTheater Heidelberg

"Waage Korona - Stay in shape"
Ein THINK TAN(K)Z! - Tiefsinniges, Albernes, Nützliches, Komisches zum Nachdenken
von Jai Gonzales und Bernhard Fauser und Mitgliedern des UnterwegsTheater Ensembles 

Termine: 
Mittwochs um 20 Uhr
auf www.unterwegstheater.de