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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-33000 und 58-33010
Fax 06221 58-33490

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Corona: Hilfreiche Tipps für Künstler:innen und Kultureinrichtungen

Überblick über Hilfsprogramme und Informationsangebote

Inhaltsübersicht

Allgemeine Informationen

Angebot der MFG Baden-Württemberg

Beratungshotline zu den bestehenden Corona-Hilfen.
Montag bis Freitag, 10-12 Uhr und 14-16 Uhr
Festnetz: 0711 90715413
Mehr dazu
 

Aktuelle Aktionen der Stadt Heidelberg

  • Kurzfristige Aufstockung des Förderprogramms Kultur- und Kreativwirtschaft
    Viele freiberuflich Tätige sind auf staatliche Wirtschaftshilfen angewiesen. Voraussetzung ist meist eine Prüfung und Antragsübermittlung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Hier setzt die städtische Soforthilfe an: Pro Förderantrag bei der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft können bis zu 500 Euro für Leistungen durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden. Soloselbständige, die direkt antragsberechtigt sind, können ebenfalls Beratungsleistungen durch prüfende Dritte in Anspruch nehmen. Antragsberechtigt sind freiberuflich und selbständig Tätige sowie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Sitz in Heidelberg. Anträge können vom 1. Januar bis 30. April 2021 gestellt werden für Beratungsleistungen in diesem Zeitraum. Mehr dazu

Informationen zu Maßnahmen des Bundes

Informationen zu Maßnahmen auf Ebene des Landes Baden-Württemberg finden Sie weiter unten stehend auf dieser Seite

Auf der Homepage der Bundesregierung gibt es einen Überblick über Hilfen für Künstler*innen und Kreative.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hilft mit zwei Modulen: 

1. Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährleistet, dass Veranstaltungen auch dann durchgeführt werden können, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes weniger Besucherinnen und Besucher zugelassen sind und somit weniger Tickets verkauft werden können.  Für Veranstaltungen ab 1. Juli 2021. 

2. Eine Ausfallabsicherung soll Veranstalterinnen und Veranstaltern zudem Planungssicherheit für größere Kulturveranstaltungen geben. Für Veranstaltungen ab 1. September 2021.

Förderfähig sind ausschließlich Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Kleinkunst, Varieté, Lesungen, Performing Arts, Medienvorführungen und künstlerische und kulturelle Ausstellungen. Wichtig ist, dass die Veranstaltung in Deutschland stattfindet und Eintrittskarten verkauft.
Antragsberechtigt sind Veranstalterinnen und Veranstalter von Kulturveranstaltungen. Veranstalterin oder Veranstalter ist, wer das wirtschaftliche und organisatorische Risiko einer Veranstaltung trägt. Veranstalterinnen und Veranstalter in öffentlicher Trägerschaft sind ebenfalls antragsberechtigt, können jedoch nur die Wirtschaftlichkeitshilfe beantragen.

Für Prüfung und Abwicklung der Anträge sind die Bundesländer zuständig. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat an die Kommunen eine vom Land Hamburg ausgearbeitete "Schritt-für-Schritt"-Anleitung (2,002 MB) weitergegeben. Fragen zur Antragsstellung beantwortet das Ministerium zudem per E-Mail an sonderfonds@mwk.bwl.de.

Novemberhilfe und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.
Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019.
Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endete am 30. April 2021. Änderungsanträge und Korrekturen der IBAN sind bis zum 31. Juli 2021 möglich (verlängerte Frist).

Alle Informationen zur Antragstellung auf November- und Dezemberhilfe finden sich auf dem Portal zur Überbrückungshilfe.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III umfasst den Zeitraum Januar bis Juni 2021.
Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021 (Frist verlängert).

Weitere Informationen auf dem Portal zur Überbrückungshilfe.

Hinweis: Viele Inhaberinnen und Inhaber von Personengesellschaften und Einzelunternehmen bezögen keine eigenen Gehälter. Eine reine Fixkostenerstattung wie in der Überbrückungshilfe III reiche daher nicht aus.
Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Januar bis Juni 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt.
Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können ab dem 18. Mai 2021 im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über die Plattform des Bundes gestellt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Überbrückungshilfe III Plus

Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III.

Was ändert sich im Vergleich zur Überbrückungshilfe III? Änderungen und Erweiterungen auf einem Blick:

  • Förderzeitraum: 1. Juli bis 31. Dezember 2021 (Verlängerung von 30.9. bis Jahresende laut Mitteilung vom 8. September 2021, das zugehörige Web-Portal wurde aber noch nicht aktualisiert; Stand 14.9.2021). 
  • „Restart-Prämie“: Einführung einer Personalkostenhilfe für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Diese Prämie läuft zum 30. September aus (Quelle).
  • Anpassung der branchenspezifischen Sonderregelungen:
    • Für die Reisebranche durch Fortführung der Anschubhilfe (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
    • Für die Veranstaltungs- und Kulturbranche durch Erstattung der Ausfall- und Vorbereitungskosten für geschäftliche Aktivitäten im Zeitraum Januar bis August 2021 sowie Fortführung der Anschubhilfe (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
  • Fortführung der Sonderregelung zu Abschreibungen von Warenbeständen für Hersteller, Großhändler, Einzelhändler und professionelle Verwender.
  • Erhöhung des Vorschusses der Neustarthilfe Plus für Soloselbständige (Betriebskostenpauschale) auf bis zu 4.500 Euro für Juli bis September 2021 als Alternative zur Überbrückungshilfe III Plus für Soloselbständige, die ansonsten keine Fixkosten geltend machen können.

Hinweis: Die Überbrückungshilfe III Plus kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.
Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Härtefallhilfen aus Bundesmitteln zur Beantragung über das Bundesland

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält.
Grundsätzlich kommt ein Antrag infrage für Unternehmen und für Selbstständige, die eine pandemiebedingte besondere Härte erleiden. Unabhängig von ihrer Rechtsform gelten auch Vereine und andere Organisationen, die wirtschaftlich am Markt tätig sind, als Unternehmen und können einen Antrag stellen.

Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der Belastung im Einzelfall ab. Sie orientiert sich in der Regel an den sonstigen Unternehmenshilfen des Bundes, das heißt insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. In begründeten Ausnahmefällen kann auch eine höhere Förderung zugesagt werden. 

Anträge beim Land Baden-Württemberg können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und Juni 2021 durch "prüfende Dritte" gestellt werden. Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet in Baden-Württemberg am 31. Oktober 2021.
Weitere Informationen und Antragsstellung auf dem Webportal zu den Härtefallhilfen.

Neustarthilfe

Die Neustarthilfe richtet sich speziell an Soloselbstständige, kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten sowie unständig Beschäftigte, die Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen hatten und haben, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben. Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.
Der sechsmonatige Förderzeitraum der Neustarthilfe (Januar bis Juni 2021) überschneidet sich nicht mit der zweiten Phase des Überbrückungshilfeprogramms (Leistungszeitraum September bis Dezember 2020) und mit der November- oder Dezemberhilfe (Leistungszeitraum November 2020 bzw. Dezember 2020). Die Neustarthilfe kann somit zusätzlich zu diesen Hilfen beantragt werden.

Die Neustarthilfe kann hingegen nicht beantragt werden, wenn Überbrückungshilfe III in Anspruch genommen wird und umgekehrt. Die Antragstellenden müssen sich entscheiden, ob sie die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen wollen.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021 (Frist verlängert).

Nähere Informationen und Formulare auf dem Portal zur Überbrückungshilfe.

Neustarthilfe Plus

Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

Hinweis: Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden.
Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2021 (Verlängerung bis Jahresende laut Mitteilung vom 8. September 2021, das zugehörige Web-Portal wurde aber noch nicht aktualisiert; Stand 14.9.2021). 

Weitere Informationen hier.

Programm "Neustart Kultur" des Bundes

Übersicht

Förderprogramm "Neustart Kultur"

Aktuelle Informationen und ein Überblick zu allen Corona-Hilfen im Programm "Neustart Kultur" nach Sparten geordnet finden sich auf der Webseite des BKM.

Für das Programm "Neustart Kultur" des Bundes stellt die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch schnellstmöglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler zu schaffen.
Fördergrundsätze und Antragsformulare zu weiteren Förderprogrammen von NEUSTART KULTUR werden in den kommenden Wochen sukzessive auf den Internetseiten von Branchenverbänden und anderen Organisationen veröffentlicht. Aktuelle Hinweise darauf sollen auf dieser Seite veröffentlicht werden.
Die gesamten Hilfsmittel aus "Neustart Kultur"sollen
- Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen ermöglichen
- Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen gewährleisten
- kleinere und mittlere, privatwirtschaftlich finanzierte Kulturstätten und –projekte darin unterstützen, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:
Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und –vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.
Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.
Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Für alternative, insbesondere auch digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.
100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig bundesgeförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.
Hilfen für private Hörfunkveranstalter sind in Höhe von bis zu 20 Millionen vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten.

Stipendienprogramm der GEMA, GVL, VG Wort und VG Bild-Kunst

Die BKM stellt insgesamt rund 90 Millionen Euro für ein Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können mehr als 16.000 professionell tätige und – von Ausnahmen abgesehen – solo-selbstständige Künstlerinnen und Künstler, Journalistinnen und Journalisten sowie weitere Kreative bei offenen Entwicklungsvorhaben, Projekten, Recherchen oder der künstlerischen Aus- oder Fortbildung mit Stipendien in Höhe von 5.000 Euro unterstützt werden. Das Stipendienprogramm richtet sich konkret an die Berechtigten der GEMA, der GVL, der VG Wort und der VG Bild-Kunst. Die GEMA und die GVL erhalten jeweils 30 Millionen Euro, die VG Wort und die VG Bild-Kunst jeweils 15 Millionen Euro. Umgesetzt wird das Stipendienprogramm von der GEMA, GVL, VG Wort und VG Bild-Kunst. Das Programm startet bei den einzelnen Verwertungsgesellschaften zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Über die Vergabe der Stipendien entscheiden unabhängige Jurys.
Die Bewerbungsfristen, Fördergrundsätze und weitere Informationen erhalten Sie über die jeweilige Verwertungsgesellschaft:

GEMA  – Ausschreibungsbeginn 19. Juli 2021; Antragsstart 2. August 2021
GVL – Ausschreibungsbeginn voraussichtlich im August
VG Wort – Ausschreibungsbeginn voraussichtlich im August
VG Bild-Kunst – Ausschreibungsbeginn 12. Juli 2021; Antragsstart 2. August 2021

"Neustart Kultur" für Verlage und Buchhandlungen

Die Bundesregierung hat Fördermittel in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Verlage sowie kleinere Buchhandlungen bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen. Als Verlag erhalten Sie die Förderung für Druck- und Produktionskosten von neu erscheinenden Büchern, E-Books, Hörbüchern und Kalendern; Buchhandlungen können Zuschüsse für die Digitalisierung Ihrer Vertriebswege beantragen.

Die Antragsfrist wurde bis zum 31. Januar 2021 verlängert!
Alle Informationen auf den Seiten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Verlage sollten bitte auch Kenntnis nehmen vom Förderprogramm "extensiv initiativ" des Deutschen Übersetzerfonds.

"Neustart Kultur" für vornehmlich Künstlerinnen und Künstler sowie spezifische Kultureinrichtungen und -unternehmen

Diese sechs Bundeskulturfonds erhalten aus dem Programm NEUSTART KULTUR zusätzliche MIttel, um in den von ihnen vertretenen Kultursparten Projekte zu fördern. Viele ihrer Förderungen richten sich unmittelbar an Künstlerinnen und Künstler. Die Antragsfristen der im Sommer 2020 aufgelegten Programme wurden vielfach auch bis 2021 verlängert oder neu ausgeschrieben. Nähere Informationen zur Antragsstellung über die jeweiligen die eigene Kunstrichtung betreffenden Fonds:

  • LIVE KULTUR - Deutsche Theatertechnische Gesellschaft
    Das Programm „Erhalt und Stärkung der Infrastruktur für Kultur in Deutschland – Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst“ richtet sich an Veranstalter/innen von Live-Kulturveranstaltungen. Der Zuschuss beträgt bis zu 200.000 Euro. Bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben können gefördert werden. Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung. Antragsberechtigt sind Veranstalter/innen, die nicht in einer eigenen festen Spielstätte stattfinden, pandemiebedingt Veranstaltungen absagen bzw. umplanen mussten, innerhalb der vergangenen Jahre mindestens sechs Live-Kulturveranstaltungen mit einer durchschnittlichen Anzahl von mindestens 1.188 Besucher/innen für den Betrachtungszeitraum Jahr/Spielzeit realisiert haben und eine überregionale Bedeutung haben.
    Die Antragstellung ist noch bis zum 31.12.2021 möglich.
  • Fonds Darstellende Künste e.V.
    Diverse Teilprogramme innerhalb des Programms "#takethat". Aktuell ist im Programmteil "#TakeCare" (Förderung von Recherchevorhaben für Künstler*innen" noch eine Antragsfrist bis 1. Februar 2021 offen.
  • Stiftung Kunstfonds
  • Deutscher Literaturfonds
  • Deutscher Musikrat
    "Stipendienprogramm Klassik"
    Rund 1600 Stipendien in Höhe von je 6.000 Euro an freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der klassischen Musik aller Epochen bis zur klassischen Moderne, vergeben. 
    Die Bewerbungsphase beginnt am 29.12.2020 um 12:00 Uhr und endet am 17.01.2021.
  • Musikfonds e.V.
    Die zur Verfügung stehenden Fördermittel für 2020 seien aufgebraucht. Für das Jahr 2021 können aktuell keine Projekte bewilligt werden – sobald dies wieder möglich ist, weit der Musikfonds auf seiner Seite und im Newsletter darauf hin.
  • Fonds Soziokultur e.V.
    Kommende Ausschreibungen in den Themenbereichen:
    • "Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt" 
      * Antragsmöglichkeit: 4.-31. Januar 2021
      * Projektstart: ab Mitte März 2021
    • "Ta4: Digitalität + Soziokultur"
      * Antragsmöglichkeit 1.-31. März 2021
      * Projektstart: ab Mitte Mai 2021
  • Deutscher Übersetzerfonds e.V.
    Das bestehende Stipendienangebot des Deutschen Übersetzerfonds wird umfänglich erweitert.
    • "RADIAL-Stipendien" für in der Bundesrepublik lebende Übersetzer·innen aus dem Deutschen in andere Zielsprachen in Form von Arbeits-, Reise-, Initiativ- und Weiterbildungsstipendien. Die Stipendienvergabe erfolgt dreimal jährlich jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai und zum 15. September.
    • "extensiv initiativ" aktiviert Übersetzerinnen und Übersetzer als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein. Gefördert werden beide Seiten: die Übersetzerin / der Übersetzer durch ein Stipendium, und der Verlag durch die Bezuschussung der Übersetzungskosten und die damit einhergehende Erleichterung der verlegerischen Kalkulation. Die drei Bewerbungstermine sind: 15. Oktober 2020, 15. Februar 2021, 15. Juni 2021.  
    • Der "Neustart-Projektfonds" unterstützt Kultureinrichtungen, aber auch Akteure der freien Szene, die das Übersetzen als Kunst oder auch als soziale Praxis in den Mittelpunkt von Veranstaltungen, Workshops und Initiativen stellen. Der Ausbau einer digitalen Infrastruktur für Veranstaltungen und Vermittlungsangebote mit Fokus Literaturübersetzung geht damit einher. Anträge können zu drei Ausschreibungsterminen online über das Bewerbungsportal eingereicht werden: 15. Oktober 2020, 31. Januar 2021, 30. April 2021.

"Neustart Kultur": Zusätzliche Mittel für die Initiative Musik

Finanzhilfen für Künstler*innen, Musikclubs und Musikfestivals und -veranstaltungen sind bei der Initiative Musik beantragbar:

- Künstler*innen
Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die in Deutschland leben. Gefördert wird eine breites Genrespektrum: neben Rock, Pop, Jazz und Hip-Hop auch Metal, experimentelle und elektronische Musik. Die Initiative Musik unterstützt mit diesem Förderprogramm insbesondere Newcomer*innen dabei, auf dem deutschen sowie dem internationalen Markt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen können Musiker*innen finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen. Entscheidend für eine Förderung sind Originalität, musikalische Sprache und musikwirtschaftliches Potenzial. Grundsätzlich gibt es vier Förderrunden jährlich.
Der Abgabeschluss für die 53. Förderrunde ist verschoben worden. Der neue Termin wird in Kürze (Stand 3.2.2021) bekannt gegeben. 

- Kleinst-, Eintages-, und "Umsonst & Draußen"-Musikfestivals
Dieses Programm zu „Erhalt und Stärkung der musikalischen Infrastruktur in Deutschland“ richtet sich an Veranstalter*innen von Kleinst-, Eintages- und "Umsonst & Draußen"-Festivals. Sie übernehmen das inhaltliche, organisatorische und finanzielle Risiko für Produktion und Durchführung von Livemusik-Veranstaltungen als wichtige Präsentationsplattformen für ausübende Künstler*innen. Die Veranstalter*innen bilden damit ein wesentliches Fundament für die musikalische Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland.
Die Fördersumme beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben. Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung. Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Kleinst-, Eintages- und "Umsonst & Draußen"-Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung. Die Förderhöhe muss mindestens einen Umfang von 7.500 Euro haben. Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich.
Anträge können ab dem 1. Februar 2021, 10 Uhr, bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

- Musikclubs
Das Programm richtet sich an Betreiber*innen von deutschen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen.
Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:
Die Fördersumme beträgt bis zu 90 Prozent der GesamtausgabenDie Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer FestbetragsfinanzierungMaximale Förderhöhe wird je nach Kapazität des Musikclubs bemessenProjektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtausgaben ausmachenKomplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich.
Beendet: Eine Antragsstellung war bis zum 31. Oktober 2020 möglich.

Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals
Für das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals)“ werden von der Bundesregierung im Rahmen von NEUSTART KULTUR bis zu 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für die pandemiegerechte Entwicklung und Umsetzung von Livemusik-Programmen, Konzertreihen sowie Musikfestivals können ab Montag, 7. September 2020, 10 Uhr finanzielle Mittel beantragt werden.
Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalter*innen und Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Wir bieten eine telefonische Antragsberatung und Online-Workshops an. Eine Antragsstellung ist noch bis zum 30. November 2020 möglich (Frist wurde verlängert).

"Neustart Kultur" für nicht überwiegend öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen

Back on Stage - Neustart Kultur für Privattheater
Bis zu 30 Millionen Euro stellt der Bund in der Corona-Pandemie für Privattheater zur Verfügung. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Ausgaben für das künstlerische Personal bis Ende 2021. Der Zuschuss kann dabei maximal 140.000 Euro betragen.
Die Antragsfrist wurde bis zum 30. April 2021 verlängert. 
Nähere Informationen und Antragsstellung auf den Seiten des Deutschen Bühnenvereins.

Förderung von investiven Schutzmaßnahmen
Mit insgesamt 250 Millionen Euro fördert die Bundesregierung investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren.
Unterstützt werden zum Beispiel Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen oder auch der Umbau von Lüftungsanlagen oder Sanitärbereichen.

Hier finden Sie Fördergrundsätze und weitere Informationen zu den Maßnahmen für überwiegend privat finanzierte 

"Neustart Kultur" für den Tanz

Einzelheiten zu den Förderprogrammen finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Partnerorganisationen.

  • TANZ DIGITAL
    Mit tanz digital sollen Tanzkünstler*innen, Tanzensembles und Institutionen des Tanzes (Spielstätten, Archive, Tanzschulen, Vermittlungsprojekte u.a.) in der medialen Präsentation künstlerischer Produktionen gestärkt und die Erprobung neuer technischer Mittel gefördert werden. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 30.000 €, für Kooperationen von Künstler*innen mit Archiven bis zu 40.000 €.
    Die Ausschreibung beim Dachverband Tanz Deutschland erfolgt am 29.03.2021, Antragsfrist ist der 10.05.2021.

    Am 1. und 8. April 2021 bietet der Dachverband Tanz Deutschland Informationsveranstaltungen via Zoom an. Diese werden von 11.00-13.00 Uhr stattfinden. 
    Anmeldung für den 01.04. bitte bis 30.03., für den 08.04. bitte bis 06.04. an: tanz-digital(at)dachverband-tanz.de
  • DIS-TANZEN
    Mit dem zweiteiligen Hilfsprogramm DIS-TANZEN - einem Förderprogramm für Soloselbständige Tanzschaffende (DIS-TANZ-SOLO) und der Impulsförderung für Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen (DIS-TANZ-IMPULS) - unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen. 
    Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen auf www.dis-tanzen.de.
    Die dritte Ausschreibungsrunde von DIS-TANZ-SOLO endete am 22.03.2021.
    Die neue Ausschreibung für DIS-TANZ-IMPULS findet vom 26. April bis 19. Mai 2021 statt.
    Beratungs-Hotline des Dachverband Tanz Deutschland: 030 / 992119112 (dienstags bis freitags, 10 bis 14 Uhr)
  • TANZPAKT Reconnect
    Mit der Sonderausschreibung TANZPAKT RECONNECT unterstützt Diehl+Ritter in Referenz zu den Kriterien und Förderschwerpunkten von TANZPAKT Stadt-Land-Bund, jedoch mit erleichterten Antragsbedingungen, den Erhalt und die Stärkung der Strukturen für professionelles Arbeiten im Tanz, die aufgrund der Corona Krise geschwächt wurden. Ziel des mit insgesamt 6 Mio. Euro ausgestatteten Notfallprogramms ist der Ausbau der erforderlichen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung künstlerischer Qualität, die Schaffung von Planungssicherheit und die Erreichung nachhaltiger Synergieeffekte. Somit soll sichergestellt werden, dass der Tanz in der Krise und über sie hinaus in unserer Gesellschaft wirksam bleibt. Antragsberechtigt sind professionelle etablierte Künstler*innen, Ensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals mit nationaler/internationaler Sichtbarkeit, Archive, Produktionsbüros und Tanznetzwerke.
    Weitere Informationen und Auschreibungsunterlagen auf www.diehl-ritter.de.
    Antragsfrist ist beendet (15. September 2020)
  • NPN-STEPPING OUT
    Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.
    Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen auf www.jointadventures.net
    Antragsfrist:
    1. Oktober 2021 (4. Vergabe)

Neue Perspektiven für Dramatikerinnen und Dramatiker

Autorinnen und Autoren des Theaters sind von den Auswirkungen der Pandemie in besonderer Weise betroffen, denn sie leben von Tantiemen aus Vorstellungen. Doch ein regulärer Theaterbetrieb findet seit fast einem Jahr nicht mehr statt, Vorstellungen fallen zu Tausenden aus oder wurden vor sehr begrenzter Zuschauerzahl gespielt, ein Ende der Situation ist nicht in Sicht.  
Im Rahmen des Neustarts Kultur der BKM startet der Deutsche Literaturfonds ein Förderprogramm zur Stärkung der Dramenliteratur: Es setzt sich zum Ziel, durch die Linderung der pandemiebedingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspektive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fortführen können und weiterhin für die Bühne schreiben.
Die Überbrückungsförderung wird als Stipendium zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an professionelle freischaffende Bühnenautorinnen und -autoren, deren originäre, eigenständige, deutschsprachige Theaterstücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem professionellen Theater in deutscher Sprache nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können. 
Die Bewerberin, der Bewerber darf 2020 und 2021 nicht in Vollzeit in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gestanden haben oder stehen. Die jeweilige Bühne muss im Deutschen Bühnenjahrbuch verzeichnet sein.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Spielstätte, die für die Vorstellungen vorgesehen waren oder sind. Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. Die maximale Fördersumme beträgt EUR 8.000.

Die Einsendungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Das Programm ist zunächst auf bis zu eine Million Euro begrenzt.
Die Bewerbungsfrist beginnt am 8. März 2021, das Online-Antragsformular wird um 12 Uhr freigeschaltet. 

Alle Informationen und Zugang zur Online-Bewerbung auf der Webseite des Deutschen Literaturfonds.

"Neustart Kultur" für Kinder- und Jugendtheater

Das Programm NEUSTART KULTUR – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen. So sollen insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die ASSITEJ.
Mit "Theater" sind gemeint: Einzelkünstler*innen mit eigenem Gastspielprogramm, freie Theater mit und ohne Spielstätte, mobile Theater, Spielstätten und Theaterhäuser, die nicht in öffentlicher Trägerschaft sind (Vereine, GmbHs, GbRs) sowie bereits regelmäßig stattfindende Kinder- und Jugendtheaterfestivals, die professionelle Produktionen für junges Publikum präsentieren.
Die Fördersummen können zwischen 5.000 € und 200.000 € liegen, so dass Antragstellung und Abrechnung auch für Einzelkünstler*innen und kleine Theater möglich und machbar sind.
Antragsberechtigt sind professionelle Kinder- und Jugendtheater in freier Trägerschaft mit Sitz in Deutschland, die folgende Kriterien erfüllen:
- Theater erhalten entweder unter 50% ihres Gesamtetats aus öffentlicher (institutioneller) Förderung oder die öffentlichen Zuwendungen (institutionelle Förderung) betragen bis zu 70% des Gesamtetats, sind aber niedriger als die regelmäßigen Personalkosten einschließlich regelmäßig anfallender Honorarkosten z.B. für Technik, Gäste und Theaterpädagogik.Theater zeigen mindestens 30 Aufführungen pro Spielzeit für junges Publikum.
- Theater haben in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 mindestens eine Neuinszenierung für junges Publikum zur Premiere gebracht.
- Theater bieten für Gruppen einen ermäßigten Preis des Einzeltickets in Höhe von maximal 10 Euro an.Professionelle Ausbildung und/oder entsprechende Berufserfahrung des künstlerischen Personals.Mindestens 2-jährige Tätigkeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater.

Ein eigenes Haus oder eine eigene Spielstätte sind nicht erforderlich.
Weitere Informationen auf der Webseite der ASSITEJ.

Informationen zu Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg

Pressemitteilung

des MWK vom 25. Februar 2021

"Kultur in Corona-Zeiten / Land legt weitere Unterstützungsprogramme auf": Mehr dazu

Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand

Übersicht der Hilfsmaßnahmen des Landes für Kulturschaffende auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Fortsetzung des "Fiktiven Unternehmerlohns"
Ab sofort ist die Antragstellung für den fiktiven Unternehmerlohn des Landes möglich. Die Ergänzungsförderung zur Überbrückungshilfe III des Bundes kommt insbesondere den von der Krise schwer getroffenen Selbständigen und kleinen Unternehmen zugute.
Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Januar bis Juni 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt.
Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können ab dem 18. Mai 2021 im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über die Plattform des Bundes gestellt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Nothilfefonds für Kunst und Kultureinrichtungen
Mit dem Nothilfefonds soll wirtschaftlich gefährdeten Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen der Breitenkultur geholfen werden.

Alle Informationen und Formulare auf der Webseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst unter dem Punkt "Unterstützungsprogramme des Wissenschaftsministeriums".

Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ - Fördertranche 2021
Antragsberechtigt sind grundsätzlich nur Kultureinrichtungen sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg, die inhaltlich dem Ressort der Kunstabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugeordnet sind und deren Gründungsdatum vor dem 1. Januar 2019 liegt. Der Antragsteller muss rechtlich eigenständig sein (e.V., gGmbH, Stiftung, GbR, Einzelunternehmen etc.) oder in der Trägerschaft einer Kommune oder des Landes liegen.
Schwerpunktmäßig gefördert werden Open Air-Veranstaltungen, alternative Formate, die Nutzung größerer Räumlichkeiten, Hygienemaßnahmen, das Testen der Mitwirkenden und des Publikums. Die Fördersumme liegt zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro. Ein Eigenanteil in Höhe von in der Regel mindestens 20 % der Projektkosten wird erwartet. 
Pro Antragsteller darf nur ein Antrag eingereicht werden. Antragsteller, die bereits mehr als einmal im Impulsprogramm "Kunst trotz Abstand" gefördert wurden, sind nicht antragsberechtigt. Ebenso ist eine gleichzeitige Durchführung von zwei Projekten im Impulsprogramm Kunst trotz Abstand nicht möglich. Ein Antrag kann daher nur für ein Projekt gestellt werden, dass nach Abschluss des bereits geförderten Projektes beginnt.

Eine Antragstellung war bis 18. April 2021 möglich.

Projektstipendien für freischaffende Künstlerinnen und Künstler
Für das Jahr 2021 wurde ein Stipendienprogramm mit einem Budget von 15 Millionen Euro aufgelegt. Die erste Ausschreibungsrunde fand im Juni 2021 statt, nun wurde das Stipendienprogramm erneut ausgeschrieben:

- Es werden Projektstipendien in Höhe von je 3.500 Euro ausgegeben.

- Das Stipendienprogramm richtet sich an professionell arbeitende, freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg, die selbständig tätig sind und die ihr Einkommen überwiegend aus ihrer künstlerischen Tätigkeit beziehen und jetzt Nachteile durch die Corona-Pandemie erleiden.

- Auch junge Absolventinnen und Absolventen künstlerischer Fächer an staatlich anerkannten Hochschulen und Akademien mit Abschlüssen in den Jahren 2019, 2020 und Winter 2020/21 können sich bewerben.

- Es gibt keine Altersgrenze für die Gewährung eines Stipendiums. Nicht antragsberechtigt sind jedoch Personen unter 18 Jahren.

- Die Projektstipendien sind spartenoffen. Inhaltliche oder programmatische Vorgaben werden, dem Primat der Kunstfreiheit folgend, nicht gemacht.

- Die Projektstipendien dienen dazu, Projekte zum Abschluss zu bringen und neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen sowie neue Formen der Präsentation zu entwickeln.

- Voraussetzung für die Gewährung eines Stipendiums ist: eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse oder der Nachweis einer Mitgliedschaft in einem einschlägigen künstlerischen Berufsverband oder einer berufsspezifischen Verwertungsgesellschaft oder Belege für eine künstlerische Tätigkeit an sich

Alle Informationen zur Bewerbung auf das Stipendienprogramm auf der Webseite des MWK.

Die Online-Bewerbung ist bis zum 13. Oktober 2021 möglich.

Weitere Hilfsprogramme und Informationen

BASF-Soforthilfe: Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt 2021

BASF SE unterstützt gemeinnützige Institutionen in Höhe von 150.000 Euro mit der Aktion „Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt“. Das Hilfsfonds zielt auf Vereine in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) aus allen Bereichen: Sport, Soziales, Bildung und Kultur. Durch Corona in eine wirtschaftliche Notlage geratene Vereine können Hilfen beantragen.
Fördervoraussetzungen:
Der Verein ist gemeinnützig und in den Bereichen Sport, Soziales, Bildung und Kultur aktiv.
Der Vorstand aus ehrenamtlich tätigen Mitgliedern besteht.
Ausnahmsweise ist auch eine Doppelförderung möglich, zum Beispiel, wenn die gemeinnützige Institution bereits eine Förderung für ein Projekt von BASF erhalten hat. 

Die Antragsstellung ist bis zum 25. Oktober 2021 möglich.
Nähere Informationen und Antragsstellung auf der Webseite der BASF SE.

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