Sandra Gugić liest aus neuem Roman "Zorn und Stille"

Sandra Gugić (Foto: Dirk Skiba)

Mit einer Lesung der Schriftstellerin Sandra Gugić am 18. November startet das Interkulturelle Zentrum die zweite Runde der CoronaReadings und möchte somit die kulturelle und menschliche Isolation überwinden.

Sandra Gugić gewann mit ihrem hochgelobten Debütroman „Astronauten“ (2015 bei C.H. Beck erschienen) den Reinhard-Priessnitz-Preis und die Prämie des österreichischen Bundeskanzleramts. Ihr zweiter Roman „Zorn und Stille“ erschien 2020 beim Verlag Hoffmann und Campe und behandelt die Geschichte einer Fotografin, die durch den Tod ihres Vaters von der Vergangenheit ihrer Familie im ehemaligen Jugoslawien und dem Verschwinden ihres Bruders eingeholt wird.
Das Buch wurde im Feuilleton hoch gelobt. So schrieb Miriam Zeh vom Deutschlandfunk: „Sandra Gugics neuer Roman ist ein Reflektionsangebot zu den großen globalen Fragen unserer Gegenwart.“ und Paul Jandl von der NZZ: «Zorn und Stille» übertrifft das hochgelobte Debüt, «Astronauten», noch weit an analytischer Überzeugungskraft und erzählerischer Farbigkeit.

Am Mittwoch, den 18.11., um 20:15 Uhr liest sie bei der digitalen Lesereihe aus ihrem neuen Roman „Zorn und Stille“ vor. Die Lesung ist auf den digitalen Kanälen (Facebook, Twitter und Youtube) des Interkulturellen Zentrums frei zugänglich und kann auch noch im Anschluss nachgeschaut werden. Weitere Lesungen sind in Planung und werden in Kürze bekannt gegeben.

Corona Readings

Die CoronaReadings boten im Frühling 2020, während des ersten Lockdowns, ein abwechslungsreiches Literaturprogramm mit Autor*innen von Belletristik und Sachbücher, u.a. mit Carolin Emcke, Sibylle Berg und Düzen Tekkal. Mit den digitalen
Die Lesungen haben mehrere 10.000 Zuschauer*innen aus ganz Deutschland an die Bildschirme geholt und sind im digitalen Kulturzentrum auch weiterhin verfügbar.

(Erstellt am 12. November 2020)