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69117 Heidelberg
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200 Jahre Heidelberger Gastronomie-Geschichte

Die Veröffentlichung des Stadtarchivs (Bild: Stadtarchiv Heidelberg)
Die Veröffentlichung des Stadtarchivs (Bild: Stadtarchiv Heidelberg)

Welche Gaststätten hatten Probleme mit der Polizei oder dem Wirtschaftskontrolldienst? Welche Einschnitte erlebte die Gastronomiebranche in der NS-Zeit und dem zweiten Weltkrieg? Wer waren die bekanntesten Gäste in Heidelberger Kneipen und Weinstuben?

Die Antworten auf diese Fragen gibt es in der Veröffentlichung „Von der Concession zur Consumption – Eine kleine Heidelberger „Wirtschafts“-Geschichte“ Diese nimmt die letzten 200 Jahre Heidelberger Gastronomie-Geschichte unter die Lupe. Auch unerwartet aktuelle Bezüge, wie etwa Sperrzeiten und Kneipensterben, sind Thema. Am 17. Oktober 2019 wurde die Neupublikation im traditionsreichen Studentenlokal „Zum Roten Ochsen“ vorgestellt.

Grundlage für die Publikation sind unter anderem Auswertungen der überlieferten Konzessionsakten. Daraus entstand eine Geschichte der Heidelberger Kneipen, Gastwirtschaften, Weinstuben, Cafés und Szenelokale. „In dieser Geschichte spiegelt sich unverfälscht und bisweilen durchaus amüsant das spezifische Heidelberger Lokalkolorit“, sagt Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner. „Wie unter einem Brennglas werden auf gerade einmal 108 Seiten Heidelbergs Geschichte in vielfältigsten Facetten, eine betont menschliche Atmosphäre sowie sein unverwechselbarer, authentischer Charakter augenfällig“, ergänzt der Herausgeber und Leiter des Archivs Dr. Peter Blum.

Den Informationen aus den Konzessionsakten hauchte Autor Volker von Offenberg Leben und Atmosphäre ein: besondere Vorkommnisse, interessante Gäste, schöne Abbildungen und Anekdoten über kauzige Wirte oder renitente Kundschaft und etwas Klatsch und Tratsch fanden Eingang. Dem historischen Überblick über die Heidelberger Gastronomie folgen Einzeldarstellungen Heidelberger Lokale, etwa des „Café Haeberlein“ in der Friedrich-Ebert-Anlage, des „Güldenen Schaf“ oder des legendären „Cafasö“ in der Hauptstraße. Und nach Lektüre der über 100 Seiten weiß der Leser: Probleme wie die Nachtkonzession ziehen sich schon seit über 100 Jahren durch die hiesige Stadtpolitik.

Das Buch erscheint als Band 24 der Sonderveröffentlichungen der Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg im Verlag Regionalkultur. Es ist für 17,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

Clubförderung in Heidelberg

Die bundesweite Diskussion um das Clubsterben hat auch Heidelberg erreicht - zuletzt mussten langjährig etablierte Clubs in der Stadt schließen. Gemeinsam mit dem Kulturamt hat das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft sich dem Thema angenommen und ist in den Dialog mit den Heidelberger Clubbetreibern getreten. Erste Meilensteine sind eine Livemusikförderung sowie die Round-Table-Gespräche mit den Clubbetreiberinnen und –betreibern. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stadt Heidelberg.

(Erstellt am 12. November 2019)