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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-30000 und -30001
Fax 06221 58-30010

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Stadt plant Förderprogramm für den inhabergeführten Einzelhandel

Der Einzelhandel leidet mit am stärksten unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Um die inhabergeführten Geschäfte in Heidelberg zu unterstützen und ihnen insbesondere in Zeiten des Onlinehandels ein modernes und attraktives Gesicht zu geben, plant die Stadt Heidelberg ein Förderprogramm. Das Gesamtvolumen beträgt 155.000 Euro für das Jahr 2022 – Restmittel aus einer Spende von Unternehmer Wolfgang Marguerre. Der Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft hat dem Förderprogramm zugestimmt. Der Gemeinderat entscheidet endgültig im Februar. Erst wenn diese Entscheidung gefallen ist, sind Bewerbungen möglich.

Blick in eine der Seitengassen in der Heidelberger Altstadt.
Die Heidelberger Innenstadt kann mit vielen inhabergeführten Geschäften aufwarten. (Foto: Stadt HD)

Mit finanzieller Unterstützung soll das vom Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft entwickelte Förderprogramm neue und bestehende inhabergeführte Einzelhandels- und Lebensmittelhandwerksbetriebe in Heidelberg dazu anregen, in ihre Ladengeschäfte zu investieren. Konkret geht es um Zuschüsse zu Um- oder Ausbauarbeiten sowie Modernisierungsmaßnahmen. Belaufen sich im Jahr 2022 die Gesamtkosten der geplanten Investitionen auf mehr als 2000 Euro, fördert die Stadt als Anteilsfinanzierung im Umfang von 75 Prozent der Gesamtkosten, maximal 7500 Euro. Kleinmaßnahmen mit Gesamtkosten zwischen 1000 und 2000 Euro werden pauschal mit 500 Euro unterstützt.

Gemeinderatsentscheidung steht noch aus

Im Jahr 2023 und auch darüber hinaus ist eine Weiterführung des Förderprogramms geplant – dann mit einem Betrag von 50.000 Euro aus dem städtischen Haushalt. Auch hierüber muss der Gemeinderat zu gegebener Zeit entscheiden. Die Gesamtkosten einer geplanten Investitionsmaßnahme müssen ab 2023 mindestens 1000 Euro betragen, um gefördert zu werden. Die Anteilsfinanzierung liegt dann bei 50 Prozent, maximal 5000 Euro.

(Erstellt am 16. Dezember 2021)