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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-30000 und -30001
Fax 06221 58-30010

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„Pop-up Science“ bringt die Heidelberger Wissenschaft in die City

Heidelberg ist eine Stadt der Wissenschaft. Gerade in der Altstadt verstecken sich hinter vielen Türen Orte der Wissenschaft. Dass die Wissenschaft in Heidelberg sich aber nicht zu verstecken braucht, zeigt nun auch eine neuen Initiative der Stadt Heidelberg in Kooperation mit den Heidelberger Wissenschaftsinstitutionen. Internationale Auszeichnungen und wichtige Forschungsergebnisse bestätigen die Exzellenz Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Aber was genau wird in Heidelberg erforscht? Um die Wissenschaft einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, wird mit dem neuen Format „Pop-up Science“ Heidelberger Wissenschaft direkt in der Innenstadt präsentiert. Das hat gleich mehrere positive Effekte: Zum einen wird ein leerstehendes Ladenlokal temporär genutzt und trägt zur Attraktivität der Innenstadt bei, zum anderen können Heidelberger Institute und ihre Forscherinnen und Forscher zeigen, woran sie arbeiten – und das in einem ganz neuen Rahmen.

Ein Mann und ein Kind schauen durch das Schaufenster von Pop-up Science.
Ein Blick in das Schaufenster von Pop-up Science fasziniert Groß und Klein. (Foto: Dittmer)

Das Schaufenster zum Weltall

Die ehemalige Galerie in der Hauptstraße 106 beim Theaterplatz erstrahlt zurzeit nicht nur aufgrund der Vorweihnachtszeit im Sternenglanz. Wissenschaftler aus sieben Heidelberger Institutionen, die sich mit Astronomie beschäftigen, entwickelten zusammen mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft und dem Dezernat 16 das Pilotprojekt für Pop-up Science. Die wissenschaftlichen Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Astronomie, das Zentrum für Astronomie und das Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg, das Max-Planck-Institut für Kernphysik, das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) sowie der Sonderforschungsbereich SFB 881 „Das Milchstraßensystem“ und das Haus der Astronomie. „Die Sterne begeistern uns Menschen schon seit Urzeiten, Astronomie fungiert quasi als eine Art Einstiegsdroge in die Welt der Wissenschaft“ erklärt Dr. Renate Hubele, die Organisatorin der Ausstellung, ihre Motivation für das Projekt. „Diese Faszination, die so manch einer etwa beim Betrachten einer Aufnahme eines farbenfrohen astronomischen Nebels verspürt, nutzen wir gerne, um ein wenig von dem Wissen, das wir über unser Universum gesammelt haben, weiterzugeben. Die Astronomie in Heidelberg ist hier gewissermaßen unser Fenster zum Weltall.“

Im Schaufenster stehen Bilder von Galaxien und die Buchstaben "Unser Fenster zum Weltall".
Pop-up Science ist derzeit "unser Fenster zum Weltall". (Foto: Dittmer)

Die großflächigen Schaufenster bieten den Blick auf hochauflösenden Fotografien aus dem Weltall und geben mit informativen Texten Einblick in die Forschung, die in Heidelberg dazu betrieben wird. Oder wussten Sie schon, dass Heidelberger Technik im neuen James-Webb-Weltraumteleskop steckt? Haben Sie schon mal einen echten Meteoriten gesehen? Wissen Sie, wie man Exoplaneten finden kann? Oder dass Sternenbilder in der Dreidimensionalität ganz anders aussehen als am Nachthimmel?

Prof. Thomas Henning, Direktor am Max-Planck-Institut für Astronomie: „Die Astronomie ist seit nahezu 500 Jahren fest in Heidelberg verankert. Und auch heute sind Heidelberger Astronominnen und Astronomen in vielen Bereichen der Forschung absolute Weltspitze. Wir freuen uns daher, die astronomischen Institute und ihre Forschung erneut der Heidelberger Bevölkerung präsentieren zu können“. Aufgrund der aktuellen Pandemielage sind leider keine Besuche im Ladenlokal in der Hauptstraße 106 möglich, aber vorbeischauen lohnt sich trotzdem!

Blick ins Schaufenster mit den Ausstellungsstücken.
Es gibt bei Pop-up Science viel zu entdecken. (Foto: Dittmer)

Ausblick

Für das Jahr 2022 sind weitere Termine in Planung – immer unter Berücksichtigung der Corona-Lage. Als nächster Projektpartner wird das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Februar in den Räumen am Theaterplatz spannende und abwechslungsreiche Einblicke in das Thema Krebsforschung und Krebsprävention geben: Wie wirkt Immuntherapie? Kann man Krebs in einem Tropfen Blut diagnostizieren? Wie kann man Prostatakrebs früher erkennen? Junge Teams aus dem DKFZ präsentieren täglich eine andere, spannende Forschungsfrage – das „Thema des Tages“ – und stehen für alle Fragen der Besucher bereit.

(Erstellt am 16. Dezember 2021)