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Soforthilfe Clubs
Die Stadt Heidelberg wird Clubs in der Corona-Pandemie mit einem weiteren Soforthilfeprogramm fördern. Der Förderantrag kann ab sofort beim Kulturamt gestellt werden. Er muss dort bis spätestens 31. Januar 2021 eingereicht werden. Mehr dazu

Smartphone mit Kopfhörern

Digitales Kulturangebot in Zeiten der Coronavirus-Pandemie
Viele Heidelberger Kulturinstitutionen und Kulturschaffende bringen ihr Kulturprogramm online zu ihrem Publikum nach Hause.
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Andrea Edel
UNESCO City of Literature / Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-33000

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Phillip Koban
UNESCO City of Literature / Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-33010

Corona: Hilfreiche Tipps für Künstler*innen und Kultureinrichtungen

Überblick über Hilfsprogramme und Informationsangebote

Inhaltsübersicht

Allgemeine Informationen

Angebot der MFG Baden-Württemberg

Beratungshotline zu den bestehenden Corona-Hilfen.
Montag bis Freitag, 10-12 Uhr und 14-16 Uhr
Festnetz: 0711 90715413
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Aktuelle Aktionen der Stadt Heidelberg

  • Auftakt Kunst! Heidelberger Künstlerinnen und Künstler zeigen aktuelle Werke
    Unter dem Namen „Auftakt Kunst!“ können hauptberuflich freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz Heidelberg ein aktuelles Werk aus eigener Produktion in Form eines Kurzvideos präsentieren. Gegenstand kann ein Werk sein, das in den vergangenen Wochen oder Monaten entstanden oder dieser Tage im Entstehen ist. Die Videos werden ab dem 23. Januar 2021 unter www.heidelberg.de/auftaktkunst und auf Youtube frei zugänglich zur Verfügung gestellt und können in den sozialen Medien weiterverbreitet werden. Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler erhalten eine einmalige Bruttovergütung von 500 Euro. Auf der Internetseite sind Infos zur Ausschreibung, den einzusendenden Materialien und das benötigte Formular zu finden. Einreichschluss für die Videos ist am 10. Januar 2021.
  • Kurzfristige Aufstockung des Förderprogramms Kultur- und Kreativwirtschaft
    Viele freiberuflich Tätige sind auf staatliche Wirtschaftshilfen angewiesen. Voraussetzung ist meist eine Prüfung und Antragsübermittlung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Hier setzt die städtische Soforthilfe an: Pro Förderantrag bei der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft können bis zu 500 Euro für Leistungen durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden. Soloselbständige, die direkt antragsberechtigt sind, können ebenfalls Beratungsleistungen durch prüfende Dritte in Anspruch nehmen. Antragsberechtigt sind freiberuflich und selbständig Tätige sowie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Sitz in Heidelberg. Anträge können vom 1. Januar bis 31. März 2021 gestellt werden, für Beratungsleistungen in diesem Zeitraum. Mehr dazu
  • Dankeschein
    Mit dem „Dankeschein“ (vormals Solidaritäts-Gutschein genannt) startet die Wirtschaftsförderung zum Vorweihnachtsgeschäft eine große Solidaritätsaktion für Geschäfte, Gastronomie, Hotels, Dienstleistungsbetriebe, Kunst- und Kultureinrichtungen, (Solo-)Selbstständige, gemeinnützige Vereine und mehr. Alle Heidelbergerinnen und Heidelberger ab 16 Jahren erhalten voraussichtlich Anfang Dezember einen Dankeschein per Post und können durch dessen Abgabe beim Einkauf ihren Lieblingsladen, -friseur, -gastwirt, -künstler oder -verein unterstützen: Pro Dankeschein erhalten teilnehmende Betriebe einen Zuschuss der Stadt von 10 Euro.
    Betriebe, Einrichtungen und Vereine, die an der Aktion teilnehmen und vom Dankeschein profitieren wollen, können sich ab Dienstag, 17. November 2020, im Internet unter www.vielmehr.heidelberg.de registrieren. Teilnehmen kann, wer aufgrund der Corona-Landesverordnung vom 17. März 2020 (mit Ergänzungen vom 20. und 28. März) schließen musste.

Informationen zu Maßnahmen des Bundes

Informationen zu Maßnahmen auf Ebene des Landes Baden-Württemberg finden Sie weiter unten stehend auf dieser Seite

Auf der Homepage der Bundesregierung gibt es einen Überblick über Hilfen für Künstler*innen und Kreative.

Novemberhilfe

Die Novemberhilfe kann bis zum 31. Januar 2021 beantragt werden.

Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen werden durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, der sogenannten Novemberhilfe. Die Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- Euro beantragen.
Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt damit, den Antrag auf Novemberhilfe für sie zu stellen.

Alle Informationen zur Antragstellung auf Novemberhilfe finden sich auf der Webseite zur Überbrückungshilfe.

Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) wird aufgrund der Verlängerung der Schließungen als "Dezemberhilfe" fortgesetzt. Damit sollen auch für die Zeit der Maßnahmen im Dezember von diesen Schließungen betroffenen Unternehmen Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 als Hilfen zur Verfügung stehen.

Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, indirekt betroffene und mittelbar indirekt betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe.
Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.
Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten. 

Die Antragstellung ist bis zum 31. März 2021 möglich über die  IT-Plattform der Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe II

Antragsberechtigt:
private und kommunale Unternehmen, Betriebe, Soloselbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen, die auf der auf Grundlage des Beschlusses der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen).
Auch indirekt betroffene Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den vorab genannten Unternehmen erzielen. Entsprechendes gilt auch für verbundene Unternehmen, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt und indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.

Die Antragstellung soll elektronisch durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer erfolgen. Soloselbstständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.

Es werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Soweit erst nach dem 31. Oktober 2019 die Geschäftstätigkeit aufgenommen wurde, können als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Grundumsatz seit Gründung herangezogen werden.

Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Anträge hierfür können rückwirkend bis 31. Januar 2021 gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragstellung auf der Plattform zur Überbrückungshilfe.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020 (Rückwirkende Antragstellung bis 31. Januar 2021 möglich). Sie wird als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert. Sie unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind. Dabei handelt es sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 
Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe: siehe unten). 

Weitere Informationen auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

Neustarthilfe für Soloselbstständige

Die neue Überbrückungshilfe III umfasst auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden, Rechnung getragen werden. Sie erhalten künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist.

Nähere Informationen und Formulare auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

Programm "Neustart Kultur" des Bundes

Übersicht

Förderprogramme "Neustart Kultur"

Der Deutsche Kulturrat bietet auf seiner Webseite eine tabellarische, hilfreiche Übersicht der vielfältigen Förderungen unter Nennung der Sparten, mittelvergebenden Institutionen, Fristen und des finanziellen Gesamtvolumens. Hier geht es direkt zum pdf (Stand 18.9.2020).

Für das Programm "Neustart Kultur" des Bundes stellt die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch schnellstmöglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler zu schaffen.
Fördergrundsätze und Antragsformulare zu weiteren Förderprogrammen von NEUSTART KULTUR werden in den kommenden Wochen sukzessive auf den Internetseiten von Branchenverbänden und anderen Organisationen veröffentlicht. Aktuelle Hinweise darauf sollen auf dieser Seite veröffentlicht werden.
Die gesamten Hilfsmittel aus "Neustart Kultur"sollen
- Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen ermöglichen
- Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen gewährleisten
- kleinere und mittlere, privatwirtschaftlich finanzierte Kulturstätten und –projekte darin unterstützen, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:
Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und –vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.
Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.
Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Für alternative, insbesondere auch digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.
100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig bundesgeförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.
Hilfen für private Hörfunkveranstalter sind in Höhe von bis zu 20 Millionen vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten.

"Neustart Kultur" für Verlage und Buchhandlungen

Die Bundesregierung hat Fördermittel in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Verlage sowie kleinere Buchhandlungen bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen. Als Verlag erhalten Sie die Förderung für Druck- und Produktionskosten von neu erscheinenden Büchern, E-Books, Hörbüchern und Kalendern; Buchhandlungen können Zuschüsse für die Digitalisierung Ihrer Vertriebswege beantragen.

Die Antragsfrist wurde bis zum 31. Januar 2021 verlängert!
Alle Informationen auf den Seiten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Verlage sollten bitte auch Kenntnis nehmen vom Förderprogramm "extensiv initiativ" des Deutschen Übersetzerfonds.

"Neustart Kultur" für vornehmlich Künstlerinnen und Künstler sowie spezifische Kultureinrichtungen und -unternehmen

Diese sechs Bundeskulturfonds erhalten aus dem Programm NEUSTART KULTUR zusätzliche MIttel, um in den von ihnen vertretenen Kultursparten Projekte zu fördern. Viele ihrer Förderungen richten sich unmittelbar an Künstlerinnen und Künstler. Die Antragsfristen der im Sommer 2020 aufgelegten Programme wurden vielfach auch bis 2021 verlängert oder neu ausgeschrieben. Nähere Informationen zur Antragsstellung über die jeweiligen die eigene Kunstrichtung betreffenden Fonds:

  • Fonds Darstellende Künste e.V.
    Diverse Teilprogramme innerhalb des Programms "#takethat". Aktuell ist im Programmteil "#TakeCare" (Förderung von Recherchevorhaben für Künstler*innen" noch eine Antragsfrist bis 1. Februar 2021 offen.
  • Stiftung Kunstfonds
  • Deutscher Literaturfonds
  • Deutscher Musikrat
    "Stipendienprogramm Klassik"
    Rund 1600 Stipendien in Höhe von je 6.000 Euro an freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der klassischen Musik aller Epochen bis zur klassischen Moderne, vergeben. 
    Die Bewerbungsphase beginnt am 29.12.2020 um 12:00 Uhr und endet am 17.01.2021.
  • Musikfonds e.V.
    Die zur Verfügung stehenden Fördermittel für 2020 seien aufgebraucht. Für das Jahr 2021 können aktuell keine Projekte bewilligt werden – sobald dies wieder möglich ist, weit der Musikfonds auf seiner Seite und im Newsletter darauf hin.
  • Fonds Soziokultur e.V.
    Kommende Ausschreibungen in den Themenbereichen:
    • "Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt" 
      * Antragsmöglichkeit: 4.-31. Januar 2021
      * Projektstart: ab Mitte März 2021
    • "Ta4: Digitalität + Soziokultur"
      * Antragsmöglichkeit 1.-31. März 2021
      * Projektstart: ab Mitte Mai 2021
  • Deutscher Übersetzerfonds e.V.
    Das bestehende Stipendienangebot des Deutschen Übersetzerfonds wird umfänglich erweitert.
    • "RADIAL-Stipendien" für in der Bundesrepublik lebende Übersetzer·innen aus dem Deutschen in andere Zielsprachen in Form von Arbeits-, Reise-, Initiativ- und Weiterbildungsstipendien. Die Stipendienvergabe erfolgt dreimal jährlich jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai und zum 15. September.
    • "extensiv initiativ" aktiviert Übersetzerinnen und Übersetzer als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein. Gefördert werden beide Seiten: die Übersetzerin / der Übersetzer durch ein Stipendium, und der Verlag durch die Bezuschussung der Übersetzungskosten und die damit einhergehende Erleichterung der verlegerischen Kalkulation. Die drei Bewerbungstermine sind: 15. Oktober 2020, 15. Februar 2021, 15. Juni 2021.  
    • Der "Neustart-Projektfonds" unterstützt Kultureinrichtungen, aber auch Akteure der freien Szene, die das Übersetzen als Kunst oder auch als soziale Praxis in den Mittelpunkt von Veranstaltungen, Workshops und Initiativen stellen. Der Ausbau einer digitalen Infrastruktur für Veranstaltungen und Vermittlungsangebote mit Fokus Literaturübersetzung geht damit einher. Anträge können zu drei Ausschreibungsterminen online über das Bewerbungsportal eingereicht werden: 15. Oktober 2020, 31. Januar 2021, 30. April 2021.

"Neustart Kultur": Zusätzliche Mittel für die Initiative Musik

Finanzhilfen für Künstler*innen, Musikclubs und Musikfestivals und -veranstaltungen sind bei der Initiative Musik beantragbar:

- Künstler*innen
Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die in Deutschland leben. Gefördert wird eine breites Genrespektrum: neben Rock, Pop, Jazz und Hip-Hop auch Metal, experimentelle und elektronische Musik. Die Initiative Musik unterstützt mit diesem Förderprogramm insbesondere Newcomer*innen dabei, auf dem deutschen sowie dem internationalen Markt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen können Musiker*innen finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen. Entscheidend für eine Förderung sind Originalität, musikalische Sprache und musikwirtschaftliches Potenzial. Grundsätzlich gibt es vier Förderrunden jährlich.
Der Abgabeschluss für die 53. Förderrunde ist am 26. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
Die Termine für die weiteren Förderrunden im Jahr 2021 werden veröffentlicht, sobald sie feststehen.


- Musikclubs
Das Programm richtet sich an Betreiber*innen von deutschen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen.
Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:
Die Fördersumme beträgt bis zu 90 Prozent der GesamtausgabenDie Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer FestbetragsfinanzierungMaximale Förderhöhe wird je nach Kapazität des Musikclubs bemessenProjektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtausgaben ausmachenKomplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich.
Beendet: Eine Antragsstellung war bis zum 31. Oktober 2020 möglich.

Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals
Für das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals)“ werden von der Bundesregierung im Rahmen von NEUSTART KULTUR bis zu 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für die pandemiegerechte Entwicklung und Umsetzung von Livemusik-Programmen, Konzertreihen sowie Musikfestivals können ab Montag, 7. September 2020, 10 Uhr finanzielle Mittel beantragt werden.
Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalter*innen und Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Wir bieten eine telefonische Antragsberatung und Online-Workshops an. Eine Antragsstellung ist noch bis zum 30. November 2020 möglich (Frist wurde verlängert).

"Neustart Kultur" für nicht überwiegend öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen

Mit insgesamt 250 Millionen Euro fördert die Bundesregierung investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren.
Unterstützt werden zum Beispiel Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen oder auch der Umbau von Lüftungsanlagen oder Sanitärbereichen.

Hier finden Sie Fördergrundsätze und weitere Informationen zu den Maßnahmen für überwiegend privat finanzierte 

"Neustart Kultur" explizit für die Freie Tanzszene

Bis zu 20 Millionen Euro werden im Rahmen von NEUSTART KULTUR für ein mehrteiliges Hilfsprogramm zur Unterstützung der freien professionellen Tanzszene zur Verfügung. Sie kommen Künstlerinnen und Künstlern, aber auch Produktionsstätten oder Festivals zugute, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen sind. Einzelheiten zu den Förderprogrammen finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Partnerorganisationen.

  • DIS-TANZEN
    Mit dem zweitteiligen Hilfsprogramm DIS-TANZEN - einem Förderprogramm für Soloselbständige Tanzschaffende (DIS-TANZ-SOLO) und der Impulsförderung für Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen (DIS-TANZ-IMPULS) - unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen. 
    Weitere Informationen und Auschreibungsunterlagen auf www.dis-tanzen.de.
    Antragsschluss für die zweite Runde von DIS-TANZ-SOLO war der 23. November 2020. Die dritte Ausschreibungsrunde von DIS-TANZ-SOLO beginnt am 01.03.2021, Antragsfrist ist der 22.03.2021. 
    Antragsschluss für die zweite Runde von DIS-TANZ-IMPULS ist der 30. November 2020
  • TANZPAKT Reconnect
    Mit der Sonderausschreibung TANZPAKT RECONNECT unterstützt Diehl+Ritter in Referenz zu den Kriterien und Förderschwerpunkten von TANZPAKT Stadt-Land-Bund, jedoch mit erleichterten Antragsbedingungen, den Erhalt und die Stärkung der Strukturen für professionelles Arbeiten im Tanz, die aufgrund der Corona Krise geschwächt wurden. Ziel des mit insgesamt 6 Mio. Euro ausgestatteten Notfallprogramms ist der Ausbau der erforderlichen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung künstlerischer Qualität, die Schaffung von Planungssicherheit und die Erreichung nachhaltiger Synergieeffekte. Somit soll sichergestellt werden, dass der Tanz in der Krise und über sie hinaus in unserer Gesellschaft wirksam bleibt. Antragsberechtigt sind professionelle etablierte Künstler*innen, Ensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals mit nationaler/internationaler Sichtbarkeit, Archive, Produktionsbüros und Tanznetzwerke.
    Weitere Informationen und Auschreibungsunterlagen auf www.diehl-ritter.de.
    Antragsfrist ist beendet (15. September 2020)
  • NPN-STEPPING OUT
    Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.
    Weitere Informationen und Auschreibungsunterlagen auf www.jointadventures.net
    Antragsfrist:
    15. Januar 2021 (3. Vergabe)

Informationen zu Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg

Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand

Pressemitteilung

des MWK vom 18. Dezember 2020

Für 2021 wurden weitere Corona-Hilfen beschlossen: Weiterführung des Soforthilfeprogramms für die Vereine der Breitenkultur und des Impulsprogramms „Kunst trotz Abstand“ sowie Neueinführung eines Stipendienprogramms für freischaffende Künstler*innen aller Sparten. Mehr dazu

Übersicht der Hilfsmaßnahmen des Landes für Kulturschaffende auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Nothilfefonds für Kunst und Kultureinrichtungen
Mit dem Nothilfefonds soll wirtschaftlich gefährdeten Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen der Breitenkultur geholfen werden..
Alle Informationen und Formulare auf der Webseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst unter dem Punkt "Unterstützungsprogramme des Wissenschaftsministeriums".

Weitere Hilfsprogramme und Informationen

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