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Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Hilde-Domin-Preises wird auf das Jahr 2023 verschoben

Mit den Haushaltsmitteln wird eine Gastresidenz für Autorinnen und Autoren aus der Ukraine ermöglicht

Mit dem "Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil" ehrt die Stadt Heidelberg alle drei Jahre Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die im Exil in Deutschland leben oder als Nachkommen mit diesem Thema in Berührung kamen, sich literarisch damit auseinandersetzten und in deutscher Sprache publizieren. Aufgrund der aktuellen humanitären Notsituation in der Ukraine sowie der zeitlichen Überschneidung mit der Vergabe des Karl-Jaspers-Preises wird die turnusgemäße Vergabe des Hilde-Domin-Preises 2022 in das kommende Jahr verschoben. Das hat der Ausschuss für Kultur und Bildung in seiner Sitzung am 31. März 2022 einstimmig beschlossen.

Die für die Preisvergabe im Haushalt 2022 veranschlagten Mittel von 20.000 Euro sollen stattdessen für die schnelle Einrichtung einer mehrmonatigen Gastresidenz für ukrainische Autorinnen und Autoren verwendet werden. Die UNESCO-Literaturstadt Heidelberg nutzt damit in der aktuellen Situation auch im literarischen Bereich ihre Möglichkeiten zur Nothilfe: Das internationale Netzwerk der UNESCO Cities of Literature arbeitet derzeit an der Einrichtung von Arbeitsstipendien für Autorinnen und Autoren aus der Ukraine, die in engem Zusammenspiel mit den ukrainischen UNESCO-Literaturstädten Lwiw und Odessa vermittelt werden.