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Kumamoto Suizenji Garten (Foto: Stadt Kumamoto)

Sehenswertes

Die "Stadt der Wälder", wie Kumamoto Ende des 19. Jahrhunderts von dem bekannten Schriftsteller Natsume Sôseki beschrieben wurde, überrascht auch heute noch durch das viele Grün in der Stadt, insbesondere durch auffällig schöne und große Bäume. Der "Stadtbaum“ von Kumamoto ist der Ginkgo biloba, ein ungewöhnlicher Baum, der in ganz Ostasien verbreitet ist.

Kumamoto Schloss (Foto: Stadt Kumamoto)
Kumamoto Schloss (Foto: Stadt Kumamoto)

Sehenswert in Kumamoto ist besonders das Schloss, das zu den schönsten Japans gehört. Es wurde von 1601 bis 1607 von Kiyomasa Katô errichtet. Der reizvolle Kontrast von Schwarz und Weiß in der langen Mauer, die das Schloss umgibt, und ihre konkave Krümmung - man nennt sie deshalb mushagaeshi, d.h. "Kriegerabwerfer" - sowie der mit natürlichen Flussläufen verbundene Schlossgraben vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der damaligen Baukunst. Ursprünglich umfasste das Schloss drei Bergfriede, 49 Türme, 18 Haupttore und 29 kleinere Tore auf einer Fläche von 980.000 Quadratmetern. 1877 während des Südwest-Krieges wurde das Schloss durch eine 50 Tage lange Belagerung schwer beschädigt. Dabei wurden die meisten Gebäude zerstört, aber das Schloss nicht erobert. Erst 1960 wurde mit der teilweisen Rekonstruktion der zerstörten Gebäude begonnen.

Kumamoto Honmaru Goten Palast (Foto: Stadt Kumamoto)
Kumamoto Honmaru Goten Palast (Foto: Stadt Kumamoto)

In Kumamoto gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von Tempeln (buddhistische Kultstätten) und Schreinen (shintoistische Kultstätten), die im Laufe der Jahrhunderte gebaut wurden. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit in Kumamoto ist der Suizenji-Park, der 1632 als Landschaftsgarten für die Sommerresidenz der herrschenden Hosokawa-Familie angelegt wurde. Mit seinen ebenmäßigen Rasenflächen, dem Teich mit kristallklarem Wasser und den künstlichen Hügeln - der größte von ihnen stellt den "Fuji", Japans berühmtesten Berg, dar - ist der Suizenji-Park einer der schönsten Landschaftsgärten Japans. Die Anordnung des Parks ist den 53 Stationen der Tôkaidô-Straße,
dem alten Verbindungsweg zwischen Tôkyô und Kyôto, nachempfunden.

Von Kumamoto aus sind die beiden Nationalparks der Insel Kyûshû, Aso und Amakusa, leicht zu erreichen. Kurzausflüge zum weltberühmten Aso-Vulkan, nach Hitoyoshi und Kuma lohnen sich auf jeden Fall. Der Aso ist das Symbol des "Landes des Feuers"; wie die Region um Kumamoto wegen ihres vulkanischen Ursprungs früher genannt wurde, und die Orte Hitoyoshi und Kuma vermitteln ein Bild des Mittelalters, in dem der Geist der Samurai noch immer spürbar ist. Amakusa, eine herrliche Inselkette, ist umgeben von tiefblauem Meer und eng verbunden mit der Geschichte des Christentums in Japan. Amakusa, das sind die berühmten Inseln des Rosenkranzes.