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Breitbandausbau in Heidelberg (Foto: oxa/shutterstock.com)

FAQ 
Häufig gestellte Fragen zum Thema Breitbandausbau. mehr dazu

Wie entwickelt sich Heidelberg zur digitalen Stadt?
Welche smarten, intelligenten Lösungen gibt es bereits heute? Und welche Vorteile bieten sich für die Bürgerinnen und Bürger? Antworten auf diese und viele weitere Fragen haben die Besucherinnen und Besucher beim 2. Forum „Digitale Stadt“ am 25. Juli 2018, im Dezernat 16  erhalten. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

OB-Referat - Digitale Stadt
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Phone 06221 58-10000
Fax 06221 58-4618000

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Orangefarbenes Breitbandkabel (Foto: Chiccododifc/shutterstock.com)

Breitbandausbau

Hohe Abdeckung mit schnellem Internet in Heidelberg

Tabellarische Versorgungsanalyse (Foto: TÜV Rheinland)

Der Breitbandausbau ist in Heidelberg bereits deutlich weiter fortgeschritten als im Landesdurchschnitt. Auch die letzten „weißen Flecken“ im Stadtgebiet sollen so schnell wie möglich ans schnelle Internet angeschlossen werden.

Mittlerweile sind rund 88 Prozent aller Haushalte mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeschlossen. Bei dieser Geschwindigkeit ist ein Lied etwa in einer Sekunde aus dem Internet heruntergeladen, ein zweistündiger Film in circa drei bis vier Minuten. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg sind nur knapp 80 Prozent der Haushalte an schnelles Internet angeschlossen.

Die Zahlen speisen sich aus dem Breitbandatlas des Bundes, dem zentralen Informationsmedium zur aktuellen Breitbandversorgung in Deutschland. Telekommunikationsanbieter können dort freiwillige Angaben zur Breitbandverfügbarkeit hinterlegen.

Schnelles Internet auch für unterversorgte Gebiete

Dennoch gibt es immer noch „weiße Flecken“ ohne Anbindung an schnelles Internet in einigen Gebieten in Heidelberg, in denen die privaten Telekommunikationsunternehmen keine ausreichende Rentabilität sehen.
Eine Machbarkeitsstudie des TÜV Rheinland hat folgende „weiße Flecken“ in Heidelberg identifiziert:

  • Teilbereiche von Schlierbach, Ziegelhausen und Neuenheim,
  • äußere Wohnbereiche (Königstuhl, Kohlhof, Kurpfalzhöfe, Neurott und Grenzhof),
  • Teile der Gewerbegebiete Fabrikstraße, Handschuhsheim-Nord, Hardtstraße, Im Bosseldorn, Pfaffengrund, Rohrbach-Süd, Weststadt, Wieblingen-Süd, Wieblingen-West

Da in diesen Gebieten in den kommenden drei Jahren kein Ausbau der Anbindung durch private Anbieter zu erwarten ist, also ein Marktversagen festzustellen ist, springt die Stadt Heidelberg ein und fördert und koordiniert hier den Breitbandausbau.

Voraussichtlich ab Sommer 2019 werden die verbliebenen „weißen Flecken“ – beginnend mit Schlierbach und Ziegelhausen – sukzessive mit Breitbandanschluss versorgt. Bund und Land fördern die städtischen Maßnahmen mit 5,3 Millionen Euro. Geplant ist, ein Glasfasernetz im Eigentum der Stadt Heidelberg zu errichten und den Betrieb auszuschreiben. Für die Endnutzer ist dann immer der privatwirtschaftliche Anbieter der Ansprechpartner.

Mitverlegung in Neubaugebieten

In Neubaugebieten, wie beispielsweise auf den Konversionsflächen, verlegen die Stadtwerke Heidelberg im Zuge ihrer Erschließungsaufträge für Strom, Wasser, Wärme und Kälte gleichzeitig Leerrohre mit unbeleuchteten Glasfaserleitungen – so genannte Dark Fiber – bis zum Gebäude (FTTB – Fiber-to-the-building) die von privaten Telekommunikations-Unternehmen mit aktiven Komponenten beleuchtet werden. Unternehmen oder Haushalte mit hohem Bandbreitenbedarf haben die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Neubau- / Rohbauarbeiten Glasfaserleitungen im Gebäude zu verlegen  (FTTH - Fiber-to-the-home). 

Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft lässt im Rahmen ihrer Neubaumaßnahmen High Speed Internet (FTTB) verlegen. Nicht nur die Leitungen, sondern alle Services vom Internet über Telefonie bis zu TV werden dabei zu marktgerechten Preisen angeboten.

Projektbezogener Glasfaserausbau in Bestandsgebieten

In Bestandsgebieten erfolgt ein projektbezogener Glasfaserausbau. Da bis zu 80 Prozent der Breitbandausbaukosten durch Tiefbauarbeiten und Deckschichtwiederherstellung anfallen, gilt es, Synergien beim Infrastrukturausbau/Netzbaumaßnahmen (zum Beispiel durch Verkehrs-, Versorgungs-, Abwasser-Aktivitäten) durch Mitverlegung von Leerrohren zu nutzen. Die Stadtwerke Heidelberg werden in Kooperation mit den privaten Telekommunikationsunternehmen auf Basis von Abfragen und Interessensbekundungen den kundengetriebenen Glasfaserausbau betreiben.

Im Vorfeld von städtischen Baumaßnahmen informiert die Stadt Heidelberg jeweils frühzeitig die privaten Telekommunikationsunternehmen über die Möglichkeit, Glasfaserkabel mit zu verlegen. Zudem werden im Zuge von innerstädtischen Tiefbaumaßnahmen für Glasfaser geeignete Leerrohre an exponierten Stellen vorsorglich mitverlegt.