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Neuer Investor im Heidelberg Innovation Park – iWerkx wird Zentrum für junge Hi-Tech-Unternehmen

OB Prof. Würzner: „Ein Gewinn für unser Innovationsquartier“ / Weitere Meilensteine in Sichtweite

Im Gebäude im Hintergrund wird künftig iWerkx zuhause sein. Investor Dr. Friedrich Hoepfner stellte das Projekt gemeinsam mit Aline Moser (Amt für Wirtschaftsförderung), Stadtdirektorin Nicole Huber, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Marc Massoth (Leiter Amt für Wirtschaftsförderung) und Georg Breithecker (Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks, von links) vor. (Foto: Rothe)
Im Gebäude im Hintergrund wird künftig iWerkx zuhause sein. Investor Dr. Friedrich Hoepfner stellte das Projekt gemeinsam mit Aline Moser (Amt für Wirtschaftsförderung), Stadtdirektorin Nicole Huber, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Marc Massoth (Leiter Amt für Wirtschaftsförderung) und Georg Breithecker (Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks, von links) vor. (Foto: Rothe)

Auf dem Heidelberg Innovation Park (hip) entsteht ein neues Zentrum für junge Unternehmen aus dem Technologie-Bereich. Es wird den Namen iWerkx tragen und voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2021 in ein Bestandsgebäude im östlichen Teil des hip ziehen. Investor ist Dr. Friedrich Hoepfner, der ähnliche Projekte bereits in Karlsruhe und Berlin realisiert hat. „Ich freue mich, dass sich Friedrich Hoepfner für Heidelberg und den hip entschieden hat. Er hat große Erfahrung damit, wie junge Unternehmern erfolgreich wachsen können. Sein Ansatz passt sehr gut zu unseren Plänen für den hip und iWerkx ist ein Gewinn für unser Innovationsquartier“, erklärte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei einer Pressekonferenz auf dem hip.

Hoepfner ist seit Jahren als sogenannter „Business Angel“ aktiv – das heißt, er unterstützt und berät Start-ups und junge Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg und investiert auch selbst. Einen Schwerpunkt hat er dabei auf die Verfügbarmachung, Vermietung und Betreuung von geeigneten Räumlichkeiten gelegt. „Wir wollen mit unserem iWERKx nach Heidelberg in den hip kommen, weil hier die kreative Community ihren Nährboden finden wird und das innovative Klima geschaffen werden kann, um junge Unternehmen zukunftsfähig zu entwickeln“, erklärte Hoepfner.

Weitere Nutzer im hip

Mit iWerkx konkretisiert sich damit weiter, wer künftig im hip wirken wird. Das erste sanierte Gebäude ist bereits seit Herbst dieses Jahres vollständig belegt. Die Firma AMERIA, das städtische Amt für Digitales, die städtische Digital-Agentur und der vom Land geförderte Digital-Hub kurpfalz@bw sind bereits eingezogen. Mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) steht ein weiterer Nutzer bereits in den Startlöchern. Das DAI wird in einem Bestandsgebäude sein „Begeisterhaus“ einrichten, das als Werkstatt, Denkatelier und Begegnungsstätte fungieren wird. Bereits in Betrieb ist das Business Development Center des Technologieparks Heidelberg, in dem vor allem Gründer aus dem Hochtechnologiebereich günstige Büro- und Laborflächen nutzen können.

„Wir erleben ein sehr großes Interesse von IT-Unternehmen, die den hip als attraktiven Standort sehen. Der HIP entwickelt sich sehr dynamisch und ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte“, sagt Georg Breithecker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP), die gemeinsam von Stadt und Sparkasse Heidelberg getragen wird.

Öffentlicher Spaziergang am 15. November

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei einem öffentlichen Spaziergang am Freitag, 15. November, über die aktuellen Entwicklungen auf dem hip informieren. Die Stadt Heidelberg und ihre Partner erklären bei der rund 90 Minuten langen Tour die einzelnen Prozessschritte des hip. Treffpunkt für alle Interessierten ist am Eingang Ost am Kirchheimer Weg 4. Der Spaziergang beginnt um 15.30 Uhr. Die Tour umfasst einige der Bestandsgebäude im Osten des Areals, die erhalten werden. Anschließend geht es zur neuen Großsporthalle im Südwesten des Areals, die im kommenden Jahr fertig werden wird. Weiter geht es zu den ehemaligen Stallungen, einem lang gestreckten Ensemble, das ebenfalls erhalten bleibt. Ein Blick auf die großzügigen Freiflächen soll anschließend deren Potential und ihre Dimension als künftiges Quartierszentrum vermitteln. Das jüngst fertiggestellte Business Development Center des Technologieparks Heidelberg wird am Ende des Rundgangs angelaufen. Anschließend sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich zum geselligen Abschluss in die Räume der Caritas Gemeinwesenarbeit im Mörgelgewann 11b einladen.

Hintergrund

Die Digitalisierung ist die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts. Im Heidelberg Innovation Park (hip) entstehen Lösungen für die digitale Welt. Kurze Wege, eine offene Campus-Atmosphäre und attraktive Treffpunkte fördern ein intensives Zusammenwirken von kreativen Köpfen. Das Umfeld soll dazu beitragen, dass sich aus Ideen und Gedankenspielen gemeinsame Projekte zwischen Industrie, Forschung und Wirtschaft entwickeln. Im hip entstehen rund 5.000 bis 6.000 Arbeitsplätze. Alle Gebäude erhalten über Glasfaser Zugang zur Breitband-Versorgung. Auch neue Organisationsformen der Arbeit – wie Coworking-Spaces oder ein Makerspace – werden im Ideenquartier für die digitale Zukunft Einzug finden. Für die Entwicklung und Vermarktung des Areals ist die Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP) zuständig, ein Unternehmen der Stadt Heidelberg und der Sparkasse Heidelberg.

Foto zum Download 

(Erstellt am 11. November 2019)