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OB-Referat - Digitale Stadt
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-10000
Fax 06221 58-4618000

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist „Breitband“?

Unter dem Begriff „Breitband“ werden schnelle Internetzugänge mit einer hohen Datenübertragungsrate zusammengefasst. „Breitband“ ist ein Sammelbegriff für die vier unterschiedlichen Zugangsformen per Glasfaserkabel, Mobilfunk, DSL (Kupferleitungen) und Satellit.


Ab welcher Geschwindigkeit liegt ein Breitbandanschluss vor?

Dazu gibt es keine einheitlichen Beschlüsse. Die Bundesregierung und die Europäische Union (EU) streben eine Anbindung aller Haushalte mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) an – dafür setzt sich auch die Stadt Heidelberg ein. Bei dieser Geschwindigkeit ist ein Lied etwa in einer Sekunde aus dem Internet heruntergeladen, ein zweistündiger Film in circa drei bis vier Minuten.


Wie viele Haushalte in Heidelberg sind an Breitband angeschlossen?

Die Breitbandversorgung in Heidelberg ist in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut worden: Mittlerweile sind rund 88 Prozent aller Haushalte in der Stadt mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s angeschlossen.

Die Zahlen speisen sich aus dem Breitbandatlas des Bundes, dem zentralen Informationsmedium zur aktuellen Breitbandversorgung in Deutschland. Telekommunikationsanbieter können dort freiwillige Angaben zur Breitbandverfügbarkeit hinterlegen.


Ist die Stadt für meinen Internetanschluss verantwortlich?

Nein. Die Versorgung mit schnellem Internet ist grundsätzlich Aufgabe der Privatwirtschaft. Die Stadt Heidelberg darf nur im Ausnahmefall in einem Gebiet den Breitbandausbau fördern und koordinieren. Ein derartiger Ausnahmefall liegt bei einem „Marktversagen“ vor. Dass heißt, in einem Gebiet ist in den kommenden drei Jahren kein Ausbau durch die Privatwirtschaft auf mindestens 30 Mbit/s vorgesehen. Die Stadt Heidelberg hat diese „weißen Flecken“, in denen Marktversagen nachgewiesen wurde, im Stadtgebiet bereits identifiziert und treibt dort nun eine Versorgung mit Glasfaserkabel voran.


Wie kann ich feststellen, ob ich von einem unterversorgten „weißen Fleck“ betroffen bin?

Eine Machbarkeitsstudie des TÜV Rheinland hat folgende „weiße Flecken“ in Heidelberg identifiziert: Teilbereiche von Schlierbach, Ziegelhausen und Neuenheim, äußere Wohnbereiche (Königstuhl, Kohlhof, Kurpfalzhöfe, Neurott und Grenzhof), Teile der Gewerbegebiete Fabrikstraße, Handschuhsheim-Nord, Hardtstraße, Im Bosseldorn, Pfaffengrund, Rohrbach-Süd, Weststadt, Wieblingen-Süd, Wieblingen-West.


Wann werden die letzten „weißen Flecken“ an das Breitband angeschlossen?

Voraussichtlich ab dem Frühjahr 2019 werden die verbliebenen „weißen Flecken“ – beginnend mit Schlierbach und Ziegelhausen – sukzessive mit Breitbandanschluss versorgt. Bund und Land fördern die städtischen Maßnahmen mit 5,3 Millionen Euro. Geplant ist, ein Glasfasernetz im Eigentum der Stadt Heidelberg zu errichten und den Betrieb auszuschreiben. Für die Endnutzer ist dann immer der privatwirtschaftliche Anbieter der Ansprechpartner.


Was unternimmt die Stadt Heidelberg darüber hinaus zur Sicherung einer Breitbandversorgung?

Die Stadt Heidelberg informiert beispielsweise im Vorfeld von städtischen Baumaßnahmen frühzeitig die privaten Telekommunikationsunternehmen über die Möglichkeit, im Zuge der Baumaßnahme auch Glasfaserkabel zu verlegen. Zudem werden im Zuge von innerstädtischen Tiefbaumaßnahmen für Glasfaser geeignete Leerrohre vorsorglich mitverlegt.


Was kann ich machen, wenn ich mit meinem Internetanschluss unzufrieden bin?

Wenn Sie an einem der unterversorgten „weißen Flecken“ wohnen, können Sie ab 2019 mit der Anbindung an eine schnelle Versorgung rechnen. Sollten Sie an einem anderen Ort in Heidelberg wohnen, wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bitte an Ihren jeweiligen Telekommunikationsanbieter. Die Stadt hat hier leider grundsätzlich keine operative Einflussmöglichkeit, betont in Gesprächen mit den Telekommunikationsanbietern allerdings regelmäßig die Notwendigkeit, die Bandbreiten auf Grundlage der vorhandenen Infrastruktur maximal zu erhöhen.


Was ist der Unterschied zwischen Glasfaserkabeln – wie sie beispielsweise durch die Stadtwerke Heidelberg verbaut werden – und Kupferleitungen?

Glasfaserverbindungen bieten über große Distanzen eine hohe Bandbreite an. Vergleichbare Bandbreiten sind mit einer Kupferverbindung nur über sehr kurze Distanzen oder überhaupt nicht möglich. Daher ist für die Zukunft der reine Glasfaserausbau bevorzugt.


Wo erhalte ich aktuelle Informationen rund um die Breitbandversorgung in Heidelberg?

Aktuelle Informationen rund um die Breitbandversorgung sind auf der Internetseite www.digitales.heidelberg.de zu finden. Weitere Informationen zum Thema Digitale Stadt finden Sie auf der Facebook-Seite www.facebook.com/DigitalesHeidelberg. Bestandsdaten über das Glasfasernetz der Stadtwerke Heidelberg Netze beziehungsweise Leerrohre, in die Glasfaser ohne erneute Tiefbauarbeiten bei Bedarf zügig eingezogen werden können, können über die Online-Netzauskunft des Energieversorgers abgerufen werden. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.swhd.de/netzauskunft.