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Vegetationsbrand (Foto: Feuerwehr Heidelberg)
Bild: pixabay by ambquinn

ACHTUNG: nur ein TEST - kein Ausbruch!!!

Afrikanische Schweinepest

Hinweise zum Erreger und Auswirkungen

Im Stadtgebiet Heidelberg wurde der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an einem verendeten Wildschein amtlich festgestellt.
Das Wildschwein wurde im +++Bereich definieren+++ gefunden. Sowohl das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe, sowie das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) haben das Wildschwein positiv aus ASP getestet.

++++ Alternative wenn Seuchenausbruch nicht HD, HD aber von Restriktionszonen betroffen sind +++

In +++Ort+++ wurde der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an einem Wildschwein festgestellt. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Heidelberg wurde seitens der Stadtverwaltung eine Sperrzone zur Seuchenabwehr eingerichtet.

In Abstimmung mit dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) laufen umfangreiche Maßnahmen, um die Ausbreitung von ASP zu stoppen und auf ein möglichst kleines Gebiet zu begrenzen. Seitens der Stadt Heidelberg wurde ein Tierseuchenstab eingerichtet, der die notwendigen Maßnahmen auf dem Stadtgebiet koordiniert. Hier arbeitet die Stadt Heidelberg auch eng mit dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zusammen.

Auf dieser Seite haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu ASP sowie der notwendigen und in der Umsetzung befindlichen Bekämpfungsmaßnahmen zusammengestellt.

Die entsprechende Allgemeinverfügung zur Regelung der Bekämpfungsmaßnahmen finden Sie hier (+++Link einfügen+++).

Was ist ASP?

ASP ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung, die nur Haus- und Wildschweine befällt und bei diesen fast immer tödlich endet.
Die Tierseuche breitet sich seit einigen Jahren von Osteuropa kommend in Richtung Westen aus und tritt seit September 2020 auch in Ostdeutschland auf.
Es existieren aktuell keine Impfstoffe gegen die ASP.

Weiterführende Informationen zur ASP finden Sie auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Instituts.


Ist ASP für den Menschen gefährlich?

Nein, für den Menschen ist ASP ungefährlich und auch auf Haus- und sonstige Nutztiere - außer Schweinen - nicht übertragbar.
Auch der Verzehr von möglicherweise kontaminiertem Fleisch stellt keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. 

Der Mensch spielt aber bei der Übertragung von ASP eine große Rolle, wenn es Lebensmittel unsachgemäß entsorgt oder durch das Virus an Kleidung oder Gegenständen verschleppt.


Welche Symptome treten bei einer Ansteckung mit ASP auf?

Etwa vier Tage nach Ansteckung treten vielfältige Symptome wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme. Durchfall und Blutungserscheinungen können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen häufig auch eine verringerte Fluchtbereitschaft. Die ASP endet für infizierte Schweine meist tödlich.


Wie wird ASP übertragen?

Die Übertragung erfolgt vor allem durch direkten Kontakt von Tier zu Tier (zum Beispiel im Stall, Tiertransporten, Viehmärkten) oder über kontaminiertes Material (Speiseabfälle, sowie indirekte Übertragungswege über Fahrzeuge, Jagdausrüstung, landwirtschaftliche Geräte, Kleidung die Kontakt mit dem Virus hatten).

Das ASP-Virus ist sehr widerstandsfähig.
Es kann in zubereitetem Fleisch teilweise über Jahre hinweg infektiös bleiben (z.B. in Parma-Schinken über ein Jahr, in tiefgefrorenen Schlachtkörpern viele Jahre). Bei einer Temperatur von 70°C wird das Virus nach 30 Minuten inaktiviert.


Wie wird ASP bekämpft?

Bei der Feststellung eines positiven Wildschweins werden um den Fundort verschiedene Sperrzonen festgelegt. In diesen werden behördliche Maßnahmen angeordnet und durchgeführt, wie Beispielsweise Betretungsverbote, Jagdruhe, Kadaversuche und –bergung, und Zaunbau.

In schweinehaltenden Betrieben sind vorbeugende Maßnahmen, insbesondere die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen und Hygiene entscheidend, um eine Einschleppung zu verhindern.
Tritt ASP in Schweinehaltungsbetrieben auf, muss der gesamte Schweinebestand getötet werden.

Den rechtlichen Rahmen der Bekämpfung geben der europaweit verbindliche Tiergesundheitsrechtsakt (Animal Health Law, VO (EU) 2016/429) sowie weitere Tertiärrechtsakte vor.


Was mache ich, wenn ich ein verendetes Wildschwein finde?

Bitte informieren Sie umgehend die Veterinärabteilung (tierseuche@heidelberg.de) über den Fund. Beschreiben Sie den Fundort so genau wie möglich.
Am Smartphone können Sie sich über Google Maps die GPS-Koordinaten anzeigen lassen. Das hilft sehr den Fundort schnell zu finden.

Wichtig: bitte berühren Sie das Wildschwein nicht und halten Sie ausreichend Abstand zu dem toten Tier, um das Virus nicht zu verbreiten.


Welche Sperrzonen gibt es und was ist hier zu beachten?

Um die Ausbreitung von ASP zu verhindern, hat die Stadt Heidelberg eine Sperrzone eingerichtet.
Innerhalb der Sperrzone gelten die Einschränkungen, die in der Allgemeinverfügung (+++ Link einfügen +++) angeordnet wurden.

Übersicht der wichtigste Maßnahmen:

  • Maßnahmen benennen

Innerhalb der Sperrzone wurde ein Kerngebiet definiert, in dem mit den ersten behördlichen Maßnahmen, Kadaversuche und Zaunbau begonnen wird. Hier gelten zusätzlich zu den Vorgaben für die Sperrzone weitere Einschränkungen.

Übersicht der wichtigste Maßnahmen:

  • Maßnahmen benennen

Was müssen Hausschweinehalter beachten?

Um einen Eintrag von ASP zu verhindern, müssen Hausschweinehalter eigenverantwortlich Biosicherheitsmaßnahmen treffen.
Dies sind zum Beispiel:

  • Personen- und Fahrzeugverkehr auf das Minimum beschränken
  • Desinfektion von Material und Ausrüstung an den Ein- und Ausgängen der Haltungen
  • Kontakt zu Wildschweinen verhindern. Hierzu zählt auch die sichere Lagerung von Futter oder Speiseabfällen.
  • Tiere in Freilandhaltung aufstallen
  • kein Futter unbekannter Herkunft sowie nur für Schweine vorgesehenes Futter verwenden

Es kann notwendig werden, dass zusätzlich tierseuchenrechtliche Anordnungen getroffen werden. Diese können zum Beispiel umfassen:

  • Verbringungsverbote von Hausschweinen innerhalb und außerhalb der Sperrzone
  • Verbot beziehungsweise Widerruf von Freilandhaltungen
  • Meldepflicht von verendeten, kranken und insbesondere fieberhaft erkrankten Hausschweinen

Wie kann man die Seuchenbekämpfung unterstützen?

Um die Ausbreitung von ASP zu verhindern, kann jeder aktiv mithelfen!

  • Bitte beachten Sie die Betretungsverbote im Kerngebiet. Die Wildschweine sollen nicht aufgeschreckt werden und sich fluchtartig in andere Bereiche bewegen.
  • Entsorgen Sie keine Speiseabfälle im Wald. Nehmen Sie diese bitte mit nach Hause und führen sie verschlossenen Restmüllbehältern zu.
  • Wenn Sie Schäden am Schutzzaun erkennen, melden Sie diese bitte sofort der Veterinärabteilung tierseuche@heidelberg.de
  • Melden Sie tote Wildschweine sofort der Veterinärabteilung (tierseuche@heidelberg.de)
  • Beachten Sie das bestehende Verbot Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse aus Nicht-EU- Ländern (Drittländern) mitzubringen