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Löschgruppenfahrzeug 16 TS

Das Löschgruppenfahrzeug 16 TS ist ein Fahrzeug, das für Belange des Zivilschutzes in den 1960er Jahren konzipiert wurde.
Ausgehend von der damaligen Bedrohungslage des Kalten Krieges, wurde für den Kriegsfall mit flächendecken Luftbombardements und massiven Bränden gerechnet. Es wurde daher ein Fahrzeug konzipiert welches große Mengen Wasser und dieses über lange Wegstrecken fördern kann.
Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen verfügt das LF 16 TS daher über nur eine geringe Beladung für technische Hilfeleistungen. Ebenso fehlt der heute standardmäßige Wassertank.

Eine Besonderheit dieses Fahrzeugs sind die verwendeten Pumpen:
Laut Norm ist auf dem Fahrzeug eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Normleistung von 1.600 Liter/Minute verbaut. Tatsächlich bringt die Pumpe eine Leistung von 2400 Liter/Minute!
Auch die im Heck eingeschobene Tragkraftspritze verfügt über eine höhere Leistung als nach Norm vorgesehen. Anstelle der Normleistung von 800 Liter/Minute wird eine Leistung von 1.600 Liter/Minute erbracht.

Dieses Fahrzeug wurde der Stadt Heidelberg 1984 vom Bund im Rahmen des Katastrophenschutzes übergeben. 

Fahrgestell

  • Fahrgestell: DB LAF 1113
  • Aufbau: Lentner/Wackenhut
  • Motorleistung: 168 PS
  • Hubraum: 5.638cm³
  • Fahrzeugmaße: 7*2,48*3m
  • Zulässige Gesamtmasse: 9 to
  • Funkrufname: Florian 11/45

Beladung

  • dreiteilige Schiebleiter
  • vierteilige Steckleiter
  • eingeschobene Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 1.600 L/Min
  • 30 B-Schläuche á 20m
  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Kettensäge inklusive der notwendigen Schutzausrüstung
  • 120 Liter Mehrbereichsschaummittel
  • 5 KVA Stromerzeuger mit Halogenscheinwerfer und Stativ