Christina Erbertz

Stein schlägt Papier

Buchrezension von Heidelberger Literaturscout Anna H.

Christina Erbertz: Stein schlägt Papier. BELTZ & Gelberg

Der Roman „Stein schlägt Papier“ von Christina Erbertz ist eine unerwartete und sehr realitätsbezogene Geschichte. Das Leben der Protagonistin wird durch eine undurchdachte, spontane Handlung maßgeblich verändert. Nachdem sie einen Jungen ins Koma schlägt, landet sie im Gefängnis. Leider wird der Plot bereits im Klappentext gespoilert. Die Charaktere werden im Buch nur kurz beschrieben und generell erscheint das Buch irgendwie zu kurz für die Geschichte. Da auf dem Cover ein Mädchen in Kampfkunst Position gezeigt wird, dachte ich, dass dieser Sport das eigentliche Thema des Buches sein würde.

Aber das Buch handelt primär von der Zeit, die das Mädchen im Gefängnis verbringt, es geht um das Gerichtsverfahren und um eine schlechte Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die aber auch meines Erachtens zu wenig ins Detail geht. Insgesamt wurde mir zwar nicht langweilig beim Lesen und die Grundidee des Buches hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt, aber die Geschichte wird viel zu kompakt und mit zu wenig Details und Hintergründen übermittelt.

Sprachlich ist das Buch ganz gut, aber es zieht durch das Cover möglicherweise die falschen Leser an und die Geschichte hätte gerne ausführlicher erzählt werden können

Das Buch:

Christina Ebertz
Stein schlägt Papier
ab 14
Beltz & Gelberg 2025
ISBN 978-3407752758

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