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Ein nutzungsoffener Aufenthalts- und Spielraum

Der Siegerentwurf der Landschaftsarchitekten aus Zürich, Studio Vulkan, sieht im «Common Ground» (Grünfläche südlich der „Chapel“ zwischen Römer- und Kirschgartenstraße) eine Aneignungsfläche mit vielfältigen bürgerschaftlich getragenen Nutzungen vor – von den Menschen in der Südstadt für die Südstadt.

Anfang 2019 wurden deshalb die Anwohner*innen eingeladen, Ideen, die sie selbst umsetzen und verantworten möchten, einzureichen. Am 11. Mai 2019 stellten dann die Ideengeber*innen ihre Vorschläge im Rahmen des „Tags der Städtebauförderung“ einer Jury vor. Diese Ideen wurden gemeinsam unter den Aspekten Realisierbarkeit, Umsetzungshorizont und Eigenressourcen (Skills, Zeit, Finanzierung) betrachtet und diskutiert.
Als Vertragspartner der Stadt und als Multiplikator zu den verschiedenen Aneigungsakteur*innen/Einzelnutzungen auf der Fläche konnte der NABU e.V. Heidelberg gewonnen werden.

Im südlichen Bereich des «Common Ground» kann eine Fläche von rund 1’000 m2 ab Winter 2021/22 in Etappen bespielt und genutzt werden (z.B. durch gemeinschaftliches Gärtnern). Ein öffentlicher Charakter (Zugänglichkeit) bleibt dabei immer erhalten.

Die „Botschaft der Vielfalt“ ist ein zentrales Wesensmerkmal: zusätzliche Nutzungen/Interessenten sollen im weiteren Prozess aufgenommen werden können. Um die Flexibilität und dauerhafte Integration neuer Nutzer zu ermöglichen gilt daher die Regel: die Fläche wird nach der Nutzung so übergeben, wie sie vor der Nutzung übernommen wurde.

Interessent*innen, Gruppen und Vereine können sich an die Koordinator*innen des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) wenden:
E-Mail: common-ground-nabu@online.de
Telefon: Frau Wiethaler - 0174-3058688
Internet: https://www.nabu-heidelberg.de/naturschutzzentrum-kontakt/