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Achim Fischer
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
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69117 Heidelberg
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Konversion Südstadt: Projekt „Grünes Band des Wissens“ soll 2017 starten

Gemeinderat bestätigt 2,95 Millionen Euro Eigenanteil / Freiraum neuen Typs mit Sanierung Kommandantur

Beim Projekt „Grünes Band des Wissens“ werden ausgewählte Orte der kulturellen Bildung, wie das Stadtteilzentrum in der Chapel, das geplante Mark Twain Center in der ehemaligen Kommandantur, die Praxishochschule im Torhaus sowie der Karlstorbahnhof und das Kreativwirtschaftszentrum in den ehemaligen Stallungen über zentrale öffentliche Freiräume (Sequenz von Torhausplatz – Paradeplatz – und Reitplatz sowie der Park an der Kommandantur) miteinander verknüpft (Kartografie Peh & Schefczik).
Beim Projekt „Grünes Band des Wissens“ werden ausgewählte Orte der kulturellen Bildung, wie das Stadtteilzentrum in der Chapel, das geplante Mark Twain Center in der ehemaligen Kommandantur, die Praxishochschule im Torhaus sowie der Karlstorbahnhof und das Kreativwirtschaftszentrum in den ehemaligen Stallungen über zentrale öffentliche Freiräume (Sequenz von Torhausplatz – Paradeplatz – und Reitplatz sowie der Park an der Kommandantur) miteinander verknüpft (Kartografie Peh & Schefczik).
 

Im Juli dieses Jahres hat der Bund bekanntgegeben, das Projekt „Grünes Band des Wissens“ auf der Konversionsfläche Campbell Barracks in der Südstadt im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 5,9 Millionen Euro fördern zu wollen. Nun hat der Gemeinderat alle Voraussetzungen geschaffen, damit die Mittel auch bewilligt werden können. In seiner jüngsten Sitzung beschloss das Gremium einstimmig, einen entsprechenden Zuwendungsantrag zu stellen und bestätigte gleichzeitig die Bereitstellung eines kommunalen Eigenanteils in Höhe von 2,95 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis 2020. 

Das Bundesbauministerium hatte am 13. Juli 2016 in Berlin bekanntgegeben, den Antrag der Stadt mit 5,9 Millionen Euro fördern zu wollen. Die Begleitung und Qualifizierung des Projekts durch die Internationale Bauausstellung (IBA) Heidelberg ist ein wichtiger Baustein, um die für ein „Nationales Projekt des Städtebaus“ geforderte hohe Qualität zu erfüllen. Mit dem „Grünen Band des Wissens“ wird ein Freiraum neuen Typs entstehen, der Wissensorte in den ehemaligen Campbell Barracks klug miteinander vernetzt. Ausgewählte Orte der kulturellen Bildung, wie das Stadtteilzentrum in der Chapel, das geplante Mark Twain Center in der ehemaligen Kommandantur, die Praxishochschule im Torhaus sowie der Karlstorbahnhof und das Kreativwirtschaftszentrum in den ehemaligen Stallungen werden über zentrale öffentliche Freiräume (Sequenz von Torhausplatz – Paradeplatz – und Reitplatz sowie der Park an der Kommandantur) miteinander verknüpft.

Wettbewerb zum Gesamtkonzept

Als erster Schritt in der Planungsphase ist im Frühjahr 2017 ein Wettbewerb zum Gesamtkonzept für das „Grüne Band des Wissens“ vorgesehen. Hier und bei den weiteren Schritten bis hin zur konkreten Umsetzung wird die Bürgerschaft intensiv eingebunden. Das gesamte Verfahren soll durch einen „Arbeitskreis Grünes Band des Wissens“ begleitet werden, der sich aus lokalen Akteuren (Politik, Stadtteil, Vereine), Vertretern der Stadt und der IBA, externen Experten sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt. Die breite Öffentlichkeit wird in jeweils spezifischen Formaten zur mitgestaltenden Beteiligung eingeladen. Für Kinder und Jugendliche soll es eigene altersgruppenspezifische Beteiligungsformate geben.
 
Während des Planungs- und Beteiligungsverfahrens sollen bereits Abbruch- und Entsiegelungsmaßnahmen erfolgen. Die Umsetzung der einzelnen Teilprojekte des „Grünen Band des Wissens“ könnte dann in den Jahren 2018 bis 2020 erfolgen. Die Freiräume sollen abschnittsweise in Abhängigkeit von der baulichen Entwicklung im Umfeld realisiert werden. Derzeit ist vorgesehen, mit dem Torhausplatz, dem Umbau des Parks und der Verbindung zum Paradeplatz zu beginnen.

Eines der Kernvorhaben des Gesamtprojekts wird die bauliche Sanierung der ehemaligen Kommandantur für eine öffentliche kulturelle Nutzung. Es ist beabsichtigt, zunächst die Planungsleistungen öffentlich auszuschreiben, so dass im Frühjahr 2017 erste Planungen vorliegen werden. Die Sanierungsarbeiten könnten dann im Herbst 2017 beginnen. Die Stadt schlägt vor, in den Räumen das Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen unterzubringen – ein Forschungszentrum, ein Erinnerungsort und eine Begegnungsstätte zu Geschichte und Gegenwart der deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Weitere Infos

Grafik zum Download  (4,626 MB)
www.konversion.heidelberg.de