Logo facebook Logo Twitter Logo YouTube Logo RSS Logo YouTube Logo Instagram

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Achim Fischer
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 58-12000

Konversion Südstadt: Neuer Gesamtplan verdeutlicht Entwicklungen im ganzen Quartier

Öffentliche Ausstellung ab 11. Mai im Checkpoint-Bereich an der Rheinstraße

Der städtebauliche Entwurf stellt den Gesamtplan für die Konversionsfläche Südstadt dar. (Entwurf: ARGE metris architekten und Stadtplaner/711LAB / Stadt Heidelberg)
Der städtebauliche Entwurf stellt den Gesamtplan für die Konversionsfläche Südstadt dar. (Entwurf: ARGE metris architekten und Stadtplaner/711LAB / Stadt Heidelberg)

Die städtebaulichen Planungen für die Teilflächen der insgesamt 44 Hektar großen Konversionsfläche Südstadt sind so weit vorangeschritten, dass sie nun in einem Gesamtplan für die Konversionsfläche zusammenfassend dargestellt werden können. Der Gesamtplan gibt einen Orientierungsrahmen für vertiefende und konkretisierende Planungen und ist eine Konkretisierung des 2014 verabschiedeten Masterplans für die Südstadt. Ziel war es, die Entwicklung der unterschiedlichen Teilbereiche – zum Beispiel MTV-Südost, MTV-Nord, Campbell Barracks, Sickingenplatz und MTV-West sowie „DER ANDERE PARK“ – in Bezug zur über 40 Hektar großen Gesamtfläche zu setzen. Die Planungen zu einzelnen und vertiefenden Themenstellungen laufen noch weiter. Der Gesamtplan wird nun in den gemeinderätlichen Gremien ab Mittwoch, 27. Februar 2019 vorgestellt und ist auch Anlass für eine öffentliche Ausstellung, die die bisherige Entwicklung in der Südstadt veranschaulicht sowie einen Ausblick in die Zukunft gibt. Ab dem 11. Mai 2019 werden Bewohner, Nutzer und weitere Akteure im Rahmen der Ausstellung sichtbar werden und ihre Geschichten erzählen. Die Ausstellung läuft voraussichtlich bis zum 6. Juni 2019.

Gesamtplan gibt der neuen Südstadt eine Identität

Der Gemeinderat hatte im Mai 2015 beschlossen als planerisches Werkzeug einen Gesamtplan aufzustellen, der die einzelnen Planungsprozesse zusammenführt. Aufgabe war es, die Planungen für die einzelnen Entwicklungsbereiche aufeinander und mit den Akteuren untereinander abzustimmen und zu konkretisieren sowie dabei die Bürgerinnen und Bürger über den Co-Design-Prozess zu informieren und intensiv zu beteiligen. Mit Abschluss der Mehrfachbeauftragung zu den Bereichen MTV-West und Sickingenplatz konnten die letzten Bausteine im Gesamtplan ergänzt werden. Der Gesamtplan orientiert sich an den drei Themenschwerpunkten „Vernetzung“, „Diversität“ und „Identität“, die als Leitziele für die Konversionsflächenentwicklung der Südstadt formuliert wurden. Zusätzlich wurden weitere Querschnittsthemen wie Regenwasserentwässerung, Oberflächengestaltung und Verkehr für die gesamte Konversionsfläche durch die Erstellung des Gesamtplanes ausgelöst und konkretisiert.

Hintergrund: Die beiden Konversionsflächen Mark-Twain-Village und Campbell Barracks in der Heidelberger Südstadt sind insgesamt rund 44 Hektar groß. Auf der ehemaligen US-Fläche entstehen zurzeit etwa 1400 Wohnungen. 70 Prozent davon sollen als preiswerter Wohnraum angeboten werden. Aktuell leben bereits mehrere Hundert Menschen im Quartier. Zu den künftigen Nutzern zählen außerdem das Mark-Twain-Center für transatlantische Beziehungen, gemeinschaftlich organisierte Wohnprojekte, das Kulturhaus Karlstorbahnhof, eine private Hochschule, ein neues Zentrum für die Kultur- und Kreativwirtschaft, ein Bürgerzentrum in der ehemaligen Chapel, die Julius-Springer-Schule, ein Wohnhaus für Auszubildende, die Kriminalpolizei und weitere Gewerbeunternehmen. Herzstück des Areals ist das Projekt „DER ANDERE PARK“. Dabei soll über eine Abfolge von Frei- und Grünflächen ein Ort der Begegnung geschaffen werden, der die unterschiedlichen Orte des Wissens vernetzt. Das Projekt wird von der Internationalen Bauausstellung begleitet und ist in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen worden.

Ergänzend: Weitere Informationen zu den Konversionsflächen in Heidelberg und deren Planungsprozesse gibt es online unter www.heidelberg.de/konversion.

Entwurf zum Download