50 Jahre Kita Buchwaldweg

Gruppenfoto mit Kindern vor neugepflanztem Baum
Gemeinsam wachsen: Die frisch gepflanzte Trauerweide im Garten der Kita Buchwaldweg soll als Geburtstagsgeschenk dauerhaft an das 50. Jubiläum erinnern. (Foto: Philipp Rothe)

Die städtische Kindertageseinrichtung Buchwaldweg steht für Vielfalt wie kaum eine andere.

Seit 50 Jahren ist die Einrichtung am Übergang zwischen den Stadtteilen Emmertsgrund und Boxberg ein Ort, an dem Kinder unterschiedlichster Herkunft gemeinsam aufwachsen, voneinander lernen und miteinander groß werden. 100 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt werden derzeit hier betreut und gefördert. Sprachliche Bildung spielt in der Einrichtung eine zentrale Rolle.

Eine frisch gepflanzte Trauerweide im Garten der Kita soll als Geburtstagsgeschenk dauerhaft an das Jubiläum erinnern. Beim Sommerfest wurde der Baum von den Kita-Kindern gemeinsam mit Bürgermeisterin Stefanie Jansen und den Kita-Leiterinnen Ayla Arbaz und Songül Uluca symbolisch angegossen.

„Die kulturelle Vielfalt dieses Hauses ist ein großes Geschenk. Ich danke dem Team, das mit großem Engagement und viel Herzblut die Kita zu dem gemacht hat, was sie heute ist: ein Ort der Vielfalt, der Teilhabe und der wichtigen frühkindlichen Bildung“, sagte Bürgermeisterin Stefanie Jansen. 

Unsere Kita ist ein Ort des guten Miteinanders. Eltern und Fachkräfte arbeiten hier Hand in Hand für das Wohl der Kinder zusammen. Nur dadurch können wir beispielsweise personelle Herausforderungen stemmen, mit denen auch wir in Zeiten des Fachkräftemangels zu kämpfen haben“, betonte Arbaz.

Sprachbildung im Fokus

Sprachliche Bildung auf hohem fachlichem Niveau spielt in der Kita Buchwaldweg eine zentrale Rolle. Seit vielen Jahren nimmt die Kita Buchwaldweg an verschiedenen Sprachförderprogrammen teil. Ein Beispiel ist das Programm „Deutsch für den Schulstart“, das in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg entwickelt wurde. Im Bereich der Heilpädagogik hat die Kita echte Pionierarbeit geleistet: In einem Modellprojekt gemeinsam mit dem Luise-Scheppler-Heim und der Beratungsstelle der Graf-von-Galen-Schule wurde ein niedrigschwelliges Förderangebot etabliert. 

Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/kinderbetreuung