Fotoausstellung „United | Disunited“ im Mark Twain Center
Bilder aus den USA der Nachkriegszeit
Die Ausstellung „United | Disunited“ im Mark Twain Center zeigt mit mehr als 80 Schwarzweiß-Arbeiten und Farbbildern den Fotografen Max Scheler als Chronisten historischer Ereignisse mit großer Liebe zum Alltäglichen.
Im Fokus stehen dabei seine Fotografien aus den USA. Die USA der fünfziger Jahre wirkten auf den jungen Fotografen Max Scheler wie eine Befreiung aus der Nachkriegstristesse der jungen Bundesrepublik. Trotz seiner Faszination für die „Neue Welt“ richtet sich sein fotografischer Blick aber auch auf die gesellschaftlichen und politischen Widersprüche der neuen Weltmacht. Bis zur Mitte der 1970er Jahre berichtet er immer wieder über Armut und Reichtum, die atomare Bedrohung in Zeiten des Kalten Kriegs, den Rassismus vieler weißer US-Bürger und das wachsende Selbstbewusstsein der Afroamerikaner. Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter www.mark-twain-center.com
