Fotoausstellung „United | Disunited“ im Mark Twain Center

Bilder aus den USA der Nachkriegszeit

Fünf Schwarze Frauen in gemusterten Kleidern ziehen zwischen Hochhäusern die Blicke auf sich
Als freier Bildjournalist arbeitete der gebürtige Kölner Max Scheler in allen Teilen der Welt. Hier ein Bild aus Manhattan im Jahr 1969 (Foto: Max Scheler Nachlass, Hamburg). 

Die Ausstellung „United | Disunited“ im Mark Twain Center zeigt mit mehr als 80 Schwarzweiß-Arbeiten und Farbbildern den Fotografen Max Scheler als Chronisten historischer Ereignisse mit großer Liebe zum Alltäglichen.

 Im Fokus stehen dabei seine Fotografien aus den USA. Die USA der fünfziger Jahre wirkten auf den jungen Fotografen Max Scheler wie eine Befreiung aus der Nachkriegstristesse der jungen Bundesrepublik. Trotz seiner Faszination für die „Neue Welt“ richtet sich sein fotografischer Blick aber auch auf die gesellschaftlichen und politischen Widersprüche der neuen Weltmacht. Bis zur Mitte der 1970er Jahre berichtet er immer wieder über Armut und Reichtum, die atomare Bedrohung in Zeiten des Kalten Kriegs, den Rassismus vieler weißer US-Bürger und das wachsende Selbstbewusstsein der Afroamerikaner. Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.mark-twain-center.com