Stadt setzt auf Künstliche Intelligenz bei Protokollierung von Sitzungen

Das Team im neuen Sitzungssaal
Von links: Sascha Verhoeven (Team Innovation), Stefan Lenz und Michelle Eisel (Sitzungsdienste) haben die Einführung der KI-Software begleitet. (Foto: Stadt Heidelberg)

Protokolle zu schreiben kostet viel Zeit und Konzentration. 

Besonders in der Verwaltung sind Sitzungen oft lang und komplex – das Nachbereiten kann Stunden dauern. In Heidelberg ist das jetzt anders: Die Stadt setzt auf eine digitale Lösung, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch Protokolle erstellt. Die Software SpeechMind erkennt gesprochene Inhalte, strukturiert sie sinnvoll und stellt die wichtigsten Ergebnisse schnell zur Verfügung. Datenspeicherung erfolgt verschlüsselt in Deutschland, die Datenverarbeitung in Europa. Ein Training mit Kundendaten ist ausgeschlossen.

„Die Software ermöglicht es, dass sich unsere Beschäftigten wieder stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Natürlich sind sie weiterhin gefragt – denn die KI liefert Vorschläge, die kritisch geprüft und mit fachlichem Urteilsvermögen gelesen und gegebenenfalls angepasst werden müssen“, erklärt Stefan Lenz, Leiter der Sitzungsdienste.