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Heidelberg aktiv gegen Einwegbecher
Die Stadt Heidelberg macht sich für einen Kaffeegenuss im Mehrwegbecher stark indem sie unter anderem die Heidelberger Unternehmen bei der Einrichtung eines einheitlichen Pfandsystems unterstützt. mehr dazu

Weniger Abfall - Mehr Heidelberg

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
Fax 06221 58-29900

Kontaktformular
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Abfall aktuell

   
Waste & cleanliness
 
Englische Flagge
Besucherin am Infostand der Abfallberatung trinkt ihren Coffee to go in der Porzellantasse (Stadt Heidelberg)

Abfallvermeiden

Ressourcen schonen

Wir sind gut im Abfall trennen und sortieren. Doch produzieren wir in Deutschland im Durchschnitt mehr Verpackungen als unsere europäische Nachbarn. Das ist Verschwendung von Ressourcen! 

Immer mehr Menschen gestalten ihr Leben nachhaltig und abfallarm. Die Stadt unterstützt diese Initiativen mit Aufklärung, Information und adressatenbezogene Beratungsangebote. Sie sollen das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Abfallvermeidung und für einen nachhaltigen Konsum stärken. Adressaten sind insbesondere die privaten Haushalte, Schulen, Kindergärten und Gewerbebetriebe.

Die zentrale Telefonnummer für Fragen, Informationen und Beschwerden: 06221 58-29999

Bei Fragen, Informationen und Anregungen steht der zentrale Kundenservice Abfall unter Telefon 06221 58-29999 von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung. Rund um die Uhr erreichen Sie die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung über ein Kontaktformular

Weniger Verpackungsmüll – aber wie?

Mehrweg statt Einweg
Nutzen Sie Mehrwegsysteme und Nachfüllpackungen, die es mittlerweile für viele Produkte gibt. Fast jedes Einwegprodukt gibt es auch in einer Nachfüllverpackung: Feuerzeuge, Kugelschreiber, Papiertaschentücher, Plastiktüten, Einweggeschirr, nachfüllbare Kugelschreiber, Wasch-und Putzmittel.

Verpackungslabor testet gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Verpackungen
 
Vom 1. Mai bis 31. Juli 2021 können Verbraucherinnen und Verbraucher im Verpackungslabor „Alles drin, wenig drum“ verschiedene Verpackungslösungen vergleichen und sich über deren Nachhaltigkeit informieren. Die Projektpartner Alnatura, dm, die Heidelberger Unverpackt-Läden, der Onlinehändler memo und viele weitere Heidelberger Geschäfte präsentieren verschiedene Verpackungslösungen für Lebensmittel, Wasch- und Kosmetikprodukte und Bürobedarf. In vielfältigen Vorträgen und Exkursionen erfahren Verbraucherinnen und Verbrauchern außerdem, welche Möglichkeiten es gibt, Kunststoffabfälle zu reduzieren.
 
Das Verpackungslabor wird vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) wissenschaftlich begleitet und soll Möglichkeiten ausloten, wie Verpackungen im Einzelhandel reduziert werden können. Bei der Konzeption neuer Geschäftsmodelle wird besonders darauf geachtet, wie Kundinnen und Kunden sowie die teilnehmenden Geschäfte diese wahrnehmen. Dazu werden sie im Verpackungslabor getestet.

Das Projekt „Innoredux“
 
Seit 2019 erarbeiten das IÖW und das ifeu gemeinsam mit Handelsunternehmen und der Stadt Heidelberg im Rahmen des Projekts „Innoredux“ innovative Verpackungslösungen für den Online- und stationären Handel. Ziel ist es, den immer noch steigenden Einsatz von Kunststoffverpackungen zu reduzieren, der erhebliche Umweltprobleme mit sich bringt. Basierend auf den Erfahrungen im Verpackungslabor entwickelt das Projekt Strategien für Kommunen und Unternehmen, wie diese den Einsatz von nachhaltigen Verpackungslösungen voranbringen können. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
 
Einen Überblick zu den geplanten Aktionen im „Verpackungslabor” sowie zum Projekt „Innoredux“ gibt es unter www.plastik-reduzieren.de.


Obst- und Gemüsebeutel für den Einkauf

"Gib dem Einkauf einen Korb"
Denken Sie vor dem Einkauf daran, eine Tasche oder einen Korb für den Transport nach dem Einkauf mitzunehmen. Hilfreich sind da auch die Stofftaschen, die zusammengepackt in jede Handtasche verstaut werden können – damit auch bei einem spontanen Einkauf die Plastiktüte im Laden bleiben kann.

Stadt fördert abfallarmen Einkauf 
Mehrweg statt Plastik: Das städtische Bürger- und Ordnungsamt hat im Herbst 2020 allen Heidelberger Markthändlerinnen und -händlern jeweils 30 Obst- und Gemüsebeutel aus Stoff schenken. Die Beutel sollen an die Kundschaft weitergegeben werden und diese dazu motivieren, für den Einkauf von Obst, Gemüse und Brot zukünftig Mehrwegtaschen zu verwenden. 


#andersbechern - Heidelberger Kampagne gegen die Einwegbecherflut beim Coffee to go

320.000 Einwegbecher werden jede Stunde in Deutschland für den „Kaffee oder Tee für unterwegs“ verbraucht. Diese Menge könnte vermieden werden, wenn stattdessen Mehrweg- oder Pfandbecher verwendet würden. #andersbechern regt die Bürgerinnen und Bürger an, Getränke bewusster zu konsumieren.

Im Vergleich zu einem Kaffee oder Tee aus der Porzellantasse ist der Ressourcenverbrauch bei einem Einwegbecher immens. Die Wiederverwendung eines Bechers schont die Umwelt und manchmal sogar den Geldbeutel – einige Heidelberger Cafés bieten auf ein Getränk im Mehrwegbecher Rabatt. 

Pfandsystem hilft Abfall vermeiden
Als praktische Variante für den abfallarmen Coffee to go gibt es in Heidelberg inzwischen an vielen Stellen die Möglichkeit, den Kaffee im Pfandbecher zu kaufen. 
Gegen einen Euro Pfand kann man den Becher dann nach dem Genuss wieder zurückgeben und bekommt das Pfandgeld wieder zurück. Auch in den Heidelberger Filialen von McDonald’s erhält man den Coffee to go im Pfandbecher. Das spart Abfall und schont die Umwelt!

Die Becherkarte
Wer in Heidelberg den mitgebrachten Mehrwegbecher wieder befüllt, Rabatt für das „Mehrweg“-Getränk gibt oder den Coffee to go im Pfandbecher anbietet, zeigt die Online-Becherkarte. Die Karte ist auch als handliches Infoblättchen, in Größe einer Scheckkarte, für den Geldbeutel erhältlich.