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Startseite / 08.10. Elektronische Bauakte: Heidelberg ist bundesweit ein Vorbild für viele Kommunen
Auf einem Laptop ist die Webseite der Stadt Heidelberg geöffnet. (Foto: Stadt Heidelberg)

Elektronische Bauakte: Heidelberg ist bundesweit ein Vorbild für viele Kommunen

Wer einen Gebäudeneubau plant oder nachträglich einen Balkon errichten möchte, muss bei der Stadt Heidelberg eine Baugenehmigung beantragen. Jährlich erreichen das Amt für Baurecht und Denkmalschutz rund 700 solcher Anträge. Seit November vergangenen Jahres kann die Bearbeitung komplett digital erfolgen: Die Stadt Heidelberg hat damals eine neue Baugenehmigungssoftware inklusive elektronischer Bauakte eingeführt. Wie sie funktioniert, ließen sich Anfang Oktober rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Städten und anderen Institutionen vorführen – darunter die Städte München, Mannheim und Ulm sowie das sächsische Staatsministerium des Inneren.

Im Bauverwaltungsportal „Bau Online“ unter www.heidelberg.de/bau-online gibt es seit knapp einem Jahr die elektronische Bauakte, auf die alle Beteiligten digital zugreifen können. Bauherren, Architekten und Fachämter haben dabei individuelle Lese- und Schreibrechte. Die Datensicherheit ist für alle gewährleistet, ein passwortgeschützter Web-Client sorgt für zusätzlichen Schutz. Bisher mussten sämtliche Dokumente und Pläne im Laufe eines Baugenehmigungsverfahrens in Papierform eingereicht, bearbeitet und archiviert werden. Bei großen Bauvorhaben kommt dabei schnell ein Meter an Aktenordnern zusammen – nicht nur beim zuständigen Amt für Baurecht und Denkmalschutz, sondern auch bei den übrigen beteiligten Ämtern und Dienststellen.

Die elektronische Bauakte wurde als Alternative zum bisherigen Baugenehmigungsverfahren eingeführt: Auch künftig können Bauherren, wenn sie es wünschen, auf das rein „analoge“ Verfahren zurückgreifen.

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