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Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner sprach mit Flüchtlingen und Helfern über Integration

Besuch im Internationalen Café in Kirchheim bei der Aktion #HolDenOberbürgermeister

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (rechts) sprach mit Murat Yulafci (2. von rechts) von Mosaik Heidelberg sowie weiteren Helfern und Menschen auf der Flucht. (Foto: Dittmer)

Wie fördert die Stadt Heidelberg die Integration von Menschen auf der Flucht? Und welche Beiträge können Asylbewerber zum Gelingen leisten? Um diese und andere Fragen ging es bei einem Besuch von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner am 9. Dezember bei der Aktion #HolDenOberbürgermeister in der Flüchtlingsunterkunft in Kirchheim. Im Internationalen Café InCa, das von der Caritas gemeinsam mit Mosaik Heidelberg betrieben wird, sprach Dr. Würzner mit Menschen auf der Flucht und Helfern. Mosaik Heidelberg e.V., eine freie christliche Kirche, die als Verein organisiert ist, hatte mit ihrem Vorschlag in der 22. Abstimmungsrunde von #HolDenOberbürgermeister die meisten Stimmen erhalten.

„Ein toller Ort, an dem Integration gelebt wird“

„Das Internationale Café ist ein toller Ort, an dem Integration gelebt wird. Wir brauchen solche Cafés, die Anlaufpunkte zu Gesprächen sind, auch verstärkt in anderen Stadtteilen. Das gemeinsame Unterhalten und gelebte Miteinander ist ein Schatz, den man nicht hoch genug bewerten kann“, sagte Dr. Würzner und bedankte sich bei Caritas und Mosaik Heidelberg für deren Arbeit. Das Internationale Café wird seit rund einem Jahr angeboten und findet donnerstags von 18 bis 20 Uhr statt. „Es ist unser aller Aufgabe, dass Flüchtlinge in Heidelberg ein Klima der Mitmenschlichkeit vorfinden“, sagte der Oberbürgermeister in der Unterkunft in der Hardtstraße und betonte die Bemühungen der Stadt Heidelberg bei der Integration von Menschen auf der Flucht, unter anderem durch Schaffung von Wohnraum in dezentralen Unterkünften und Unterstützung bei der Suche nach Arbeitsplätzen. Es gehe darum, diesen Menschen eine Perspektive für die Zukunft aufzuzeigen, so Dr. Würzner.
 
„Wir leben hier in einer sehr toleranten Stadt, in der jeder Respekt vor dem anderen hat – egal, aus welchem Kulturraum er oder sie kommt und egal, welcher Religion er oder sie angehört. Eine Stadt, in der alle Kinder gleiche Bildungschancen haben“, sagte Dr. Würzner. „Wir akzeptieren nur eines nicht: Intoleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen oder unserem Lebensstil“, betonte das Stadtoberhaupt die hohe Bedeutung von Toleranz und gegenseitigem Respekt. Dies seien – neben dem Erlernen der deutschen Sprache – wichtige Grundvoraussetzungen für Flüchtlinge in Heidelberg, so Dr. Würzner.

Vor Ort sein, wo es Nöte gibt

„Sie sind ein starkes Vorbild“, dankte Patricia Fischer von Mosaik Heidelberg Oberbürgermeister Dr. Würzner für dessen Engagement, Flüchtlinge dezentral in der Stadt unterzubringen. Eine Kirche müsse immer dort sein, wo es Nöte gebe, ergänzte Murat Yulafci, ebenfalls von Mosaik Heidelberg. Neben dem Internationalen Café kümmert sich der Verein unter anderem auch um Patenschaften, bei denen Ehrenamtliche regelmäßig Flüchtlingsfamilien besuchen. „Wir sind mit Leidenschaft für Heidelberg da“, sagte Yulafci.

Die Aktion #HolDenOberbürgermeister

Mit der Aktion #HolDenOberbürgermeister können Bürgerinnen und Bürger, Freundinnen und Freunde von Heidelberg und Interessierte eigene Themen und Projekte ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Gleichzeitig haben sie die Chance, den Terminkalender von Heidelbergs Stadtoberhaupt mit zu beeinflussen. Unter www.holdenoberbuergermeister.de und www.getthemayor.com können auf einem virtuellen Stadtplan Orte und Projekte eingetragen werden, die Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner unbedingt einmal besuchen sollte.

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