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Beendet im April ihre Künstlerresidenz mit Lesungen in Heidelberg und Dilsberg: Die britische Autorin und Astrophysikerin Pippa Goldschmidt. (Foto: Philipp Rote)
Beendet im April ihre Künstlerresidenz mit Lesungen in Heidelberg und Dilsberg: Die britische Autorin und Astrophysikerin Pippa Goldschmidt.

Auf Spurensuche in Deutschland

Literatur-Stipendiatin Pippa Goldschmidt beendet ihren Aufenthalt mit Lesungen am 20. und 27. April

Die britische Autorin und Astrophysikerin Pippa Goldschmidt verabschiedet sich aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis: Zum Ende ihres dreimonatigen Aufenthaltes als erste gemeinsame Stipendiatin der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V. und der UNESCO City of Literature Heidelberg, wird Goldschmidt noch zwei Lesungen in der Region geben: am Freitag, 20. April 2018, um 19.30 Uhr im Museum Haus Cajeth, Haspelgasse 5, in Heidelberg und am Freitag, 27. April 2018, um 19.30 Uhr im Kommandantenhaus Dilsberg. Gemeinsam mit der Übersetzerin Dorothée Langhoff wird sie nach einem kurzen Resümee ihrer Residenz aus ihrem Tagebuch und ihrer im März auf Deutsch erschienenen Kurzgeschichtensammlung „Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen“ lesen. 

Goldschmidt hat sich während ihres Aufenthaltes intensiv mit der Geschichte ihres Großvaters auseinandergesetzt, der in den späten 1930er Jahren aus Offenbach am Main nach London emigrierte. In ihrem Tagebuch, das sie während ihrer Zeit in Dilsberg führt und aus dem sie anlässlich der Lesungen Auszüge vortragen wird, berichtet sie von unbeantworteten Fragen zur Fluchtgeschichte ihres Großvaters und daraus resultierenden Gedanken zur eigenen Identität.
 
Auf die Nachfrage, was sie nach ihrer Rückkehr am meisten vermissen wird, antwortet Pippa Goldschmidt: „Die täglichen Spaziergänge im Dilsberger Wald und die herrliche Landschaft in der die Residenz liegt. Aber auch die historischen Gebäude Heidelbergs mit seinen kleinen Seitenstraßen und den vielen freundlichen Buchhändlern und Bibliothekaren, bei denen ich während meines Aufenthaltes viel Zeit verbracht und gearbeitet habe.“
 
Veranstalter der Lesungen sind die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V. und die UNESCO City of Literature Heidelberg. Der Eintritt ist frei.

Die Lesungen auf einen Blick

  • Freitag, 20. April 2018 / 19.30 Uhr Museum Haus Cajeth, Haspelgasse 12, 69117 Heidelberg 
  • Freitag, 27. April 2018 / 19.30 Uhr Kommandantenhaus Dilsberg, Burghofweg 3, 69151 Neckargemünd-Dilsberg

Zur Autorin

Pippa Goldschmidt wuchs in London auf und lebt seit 2004 in der UNESCO City of Literature Edinburgh. Sie ist Absolventin des renommierten Masters-Kurses der University of Glasgow in Creative Writing und Autorin von zahlreichen Kurzgeschichten, Essays und Gedichten. Die promovierte Astrophysikerin arbeitete außerdem mehrere Jahre in der Forschung und Wissenschaftspolitik, unter anderem auch in der Weltraumbehörde. Von 2014 bis 2015 war sie „Fiction Meets Science“-Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst, bei dem es ihr ermöglicht wurde, sich frei von akademischen Verpflichtungen auf ihre literarischen Vorhaben zu konzentrieren und dabei Anregungen aus anderen Disziplinen und aus unterschiedlichen Wissenschaftstraditionen aufzunehmen. Ihr erster Roman „The Falling Sky“ über eine Astronomin, die glaubt, sie hätte Beweise, die der Urknalltheorie widersprechen, erreichte den zweiten Platz beim Dundee International Book Prize. Er liegt seit 2015 auch in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Weiter als der Himmel“ im Weidle Verlag vor. Beiträge zu ihrer Arbeit wurden unter anderem in der New York Times veröffentlicht und auf BBC Radio 4 ausgestrahlt. Ihr Erzählband „Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen“ ist in der Übersetzung der renommierten Autorin Zoë Beck während der Residenz im März 2018 auf Deutsch im Hamburger Verlag CulturBooks erschienen.

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(Erstellt am 12. April 2018)