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Hilmar Klute (Foto: Jan Konitzki)

Hilmar Klute:

„Was dann nachher so schön fliegt“

„Bibliophiles Highlight“ im Rahmen von StadtLesen am Sonntag, 19. Mai um 15.30 Uhr auf der Außenbühne (Eintritt frei)

Hilmar Klute hat mit „Was dann nachher so schön fliegt“ ein Roman-Debüt geliefert, das zwischen Demenzstation und Künstlerleben schwankt. Glanz und Elend vom West-Berlin der 1980er und die nüchterne Menschlichkeit des Ruhrgebiets leben hier wieder auf.

Romanheld Volker Winterberg arbeitet Mitte der achtziger Jahre im Ruhrgebiet als Zivildienstleistender in einem Seniorenheim mit Demenzkranken. Eigentlich träumt er davon ein Dichter zu werden, wie der von ihm verehrte Peter Rühmkorf und die Mitglieder der Gruppe 47. Doch vorläufig muss er noch Tag für Tag seine Alten betreuen. Dann macht er Ernst, trampt per Anhalter nach Paris und kehrt nach diversen Abenteuern mit seinem bislang besten Gedicht zurück. Dafür erhält er die Einladung zu einem Treffen für Nachwuchsschriftsteller in Berlin. Hier lernt er Heiner Müller kennen, den Jungschriftstellerkollegen Thomas und vor allem Katja, die mit Volker Ausflüge an die Mauer macht und ihm nach seiner Rückkehr Liebesbriefe schreibt. Als Volker ein zweites Mal nach Berlin reist, beginnt ein turbulentes Abenteuer mit Katja und eine verwickelte Odyssee durch das alte West-Berlin.

Hilmar Klute ist Autor der „Süddeutschen Zeitung“. Er hat einige Bücher veröffentlicht, darunter den zeitkritischen Essay „Wir Ausgebrannten“ (2012). 2015 erschien bei Galiani seine „ebenso kluge wie gründliche und liebevolle“ (FAZ) Ringelnatz-Biografie „War einmal ein Bumerang.“ Hilmar Klute lebt in Berlin und Paris.

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