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Vielfalt am Arbeitsplatz
Hätten Sie´s gedacht?!? Unter diesem Titel hat die Kommunale Behindertenbeauftragte mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr mehrere Filmporträts umgesetzt. In einem Kurzfilm und einzelnen Porträts sind interessante Menschen mit Behinderungen aus Heidelberg zu sehen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Projekte aus dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten

NATÜRLICH barrierefrei!

Auch mit starker Mobilitätseinschränkung an Naturführungen teilzunehmen war bislang schwer bis unmöglich. Dank der Kooperation zwischen der Stadt Heidelberg, dem Hersteller Sunrise Medical sowie dem Sanitätshaus adViva steht für verschiedene Aktionen im Sommer 2022 der geländegängige Elektrorollstuhl Magic Mobility zur Verfügung.

Bei zwei Veranstaltungen im Rahmen von Natürlich Heidelberg konnte der geländegängige Rollstuhl bereits eingesetzt werden. "Heute habe ich mich gar nicht behindert gefühlt!", so Kristina V. bei der geführten Weinbergwanderung. Ziel ist, dieses Angebot dauerhaft zu verankern. Zunächst jedoch besteht beim Aktionstag "Lebendiger Neckar" am 19. Juni die Möglichkeit, den "Magic Mobility" auszuprobieren:

„NATÜRLICH barrierefrei“ heißt es auch beim Aktionstag „Lebendigen Neckar“ am 19. Juni. Dann können mobilitätseingeschränkte Menschen einen geländegängigen Elektrorollstuhl ausprobieren. Das Sanitätshaus adViva bietet dafür einen Parcour an und sorgt für die Einweisung. Die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß steht gemeinsam mit dem Team der Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ für Informationen zur Verfügung. Die Aktion findet am Stand von „Natürlich Heidelberg“ statt. Zu finden ist er von 11 bis 19 Uhr gegenüber der Uferstraße 12-16 auf dem Parkstreifen zwischen Uferstraße und Neckarwiese. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Behindertenbeauftragte Christina Reiß sieht in dem noch neuen Angebot eine große Chance für Menschen, deren Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist: „Mit starker Mobilitätseinschränkung an Naturführungen teilzunehmen war bislang schwer bis unmöglich. Dank der Kooperation zwischen der Stadt Heidelberg und dem Hersteller Sunrise Medical steht nun für verschiedene Aktionen in diesem Sommer der elektrisch angetriebene Geländerollstuhl mit dem schönen Namen „Magic Mobility“ zur Verfügung.“
 Im Rahmen von „Natürlich Heidelberg“, dem Umweltbildungsprogramm der Stadt Heidelberg, fanden bereits einige Veranstaltungen mit dem geländegängigen Elektrorollstuhl statt. Auch beim „Erlebniswanderweg Wein und Kultur“ konnten Interessierte den Rollstuhl ausprobieren. Eine Teilnehmerin, der wegen einer MS-Erkrankung das Laufen schwerfällt, freute sich, dass sie mühelos über Stock und Stein kam und sie sogar zum Abschluss im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe an der Weinprobe am hohen Bistrotisch teilnehmen konnte: Mit der Liftfunktion des Elektrorollstuhls konnte sie gut die Tischhöhe erreichen. „Ich habe mich heute überhaupt nicht behindert gefühlt“, resümierte sie zum Abschluss der Probetour.

Auch unwegsames Gelände ist mit dem geländegängigen Elektrorollstuhl zu erkunden
Über Stock und Stein ging es bei der Weinbergwanderung

Am Bürgerfest konnten Interessierte im Rahmen eines Quiz Fragen zum Thema Barrierefreiheit beantworten.

Das Motto lautete: "Mit Barrierefreiheit gewinnen alle". Über die Preise entscheidet das Los. Es gibt Spiele, Bücher und Ähnliches zu gewinnen, der Hauptgewinn ist eine Wanderung mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner mit Testmöglichkeit des geländegängigen Elektrorollstuhls „Magic Mobility“ im Lauf des Sommers. 

Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner, im Hintergrund die Alte Brücke Heidelberg
Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner (Foto: Julia Beekmann)

Landesbehindertenbeauftragte: Antrittsbesuch in Heidelberg

Sozialdezernentin Jansen, KBB Reiß und Landesbehindertenbeauftragte Fischer stehen vor dem taktilen Altstadtmodell
Anhand des tastbaren Altstadtmodells diskutierten Sozialdezernentin Jansen, KBB Reiß und die Landesbehindertenbeauftragte Fischer Aspekte von Barrierefreiheit und Inklusion in Heidelberg (Foto: Dimmer)

Auf Einladung von Christina Reiß und Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen war die neue Landesbehindertenbeauftragte Simone Fischer zu Gast in Heidelberg. Im Vorfeld des 5. Mai, des Europäischen Protesttags der Menschen mit Behinderungen, wollten die drei auf das Thema "Leichte Sprache" als Aspekt der Barrierefreiheit aufmerksam machen. Leider musste die als Aufhänger geplante Stadtführung in Leichter Sprache kurzfristig wegen Erkrankung des Stadtführers abgesagt werden. In einem Austauschgespräch wurden dann aber verschiedene Themen, die sowohl das Land als auch die Stadt betreffen, erörtert. Die Umsetzung des BTHG, aber auch die Unterbringung und Versorgung von ukrainischen Geflüchteten mit Behinderungen, waren Themen.
Simone Fischer kam bereits mit einem guten Eindruck von Heidelberg: .„Das Netzwerk, das in Heidelberg rund um die Belange von Menschen mit Behinderungen besteht, strahlt an vielen Stellen ins Land“, sagte Fischer. Mit dem Projekt „Heidelberg hürdenlos“ beispielsweise sei Heidelberg eine der ersten Städte in Baden-Württemberg gewesen, die eine Datenbank für Menschen mit Mobilitäts-Einschränkungen und anderen Behinderungen zusammen mit den Betroffenen entwickelt hätte. Das Motto „Nichts über uns ohne uns“ wurde dabei vorbildlich umgesetzt. Nach dem intensiven Austausch nahm sie weitere positive Eindrücke der Stadt mit, aber auch Herausforderungen wie Barrierefreiheit in einer denkmalgeschützten Altstadt. mehr dazu

Auch die RNZ berichtete über den Antrittsbesuch.

Jahresbericht 2021 ist druckfrisch erschienen

Die Kommunale Behindertenbeauftragte legt ihren Jahresbericht 2021 vor. Dieser ist druckfrisch im Büro erhältlich, wird demnächst auf der Website eingestellt und ist beim Aktionstag zum Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen am 7. Mai erhältlich. 

Selbsthilfe trifft Forschung

Auf Seite 16 der aktuellen GESUNDHEITSPRESS bewertet Christina Reiß rückblickend das Forschungsprojekt INFOPAT, bei dem eine patientengesteuerte Patientenakte entwickelt werden sollte. Christina Reiß, Soziologin, ist seit 2016 Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Heidelberg und war lange in der Selbsthilfeunterstützung tätig.

Heidelberger Bürgerfest: Stand der Kommunalen Behindertenbeauftragten

Beim Heidelberger Bürgerfest im SNP dome  am 20. März war die Kommunale Behindertenbeauftragte mit einem Infostand vertreten. Sie bot zwei Führungen zu verschiedenen Aspekten der Barrierefreiheit im und um den SNPdome an, die auf reges Interesse stießen. 

Informationsstand der KBB auf dem Bürgerfest 2022
So präsentierte sich die Kommunale Behindertenbeauftragte beim Bürgerfest (Foto: Stadt Heidelberg)

Außerdem gab es ein Quiz rund um das Thema Barrierefreiheit. Wer es gleich ausgefüllt abgab, durfte in den Krabbelsack langen, denn: "Mit Barrierefreiheit gewinnen alle!"

Aufmerksam gemacht wurde am Stand und mit dem Quiz auf die Kampagne "NATÜRLICH barrierefrei", die rund um den 5. Mai, dem Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen, stattfindet. Dabei besteht die Möglichkeit, an ausgewählten Veranstaltungen des Umweltbildungsprogramms "Natürlich Heidelberg" mit einem geländegängigen Elektrorollstuhl teilzunehmen. Der Hauptgewinn des Quiz ist eine Wanderung mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner mit Testmöglichkeit des geländegängigen Elektrorollstuhls „Magic Mobility“. Als weitere Preise werden Spiele, Bücher und Ähnliches verlost.

Abgerundet wird das Angebot durch Informationsmaterial.

Heidelberg vertritt die Städte in der LAG-KBB

Im Herbst 2020 gründete sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Behindertenbeauftragten Baden-Württemberg (LAG-KBB). Die LAG-KBB organisiert sich unter dem Dach von Städte- und Landkreistag. Bislang wurden die Städte im Vorstand der LAG von Simone Fischer (Stadt Stuttgart) vertreten. Diese wurde nun zur Landesbehindertenbeauftragten bestellt. In der Folge vertritt nun die Heidelberger Behindertenbeauftragte Christina Reiß bis zur Neuwahl des LAG-Vorstands im Herbst 2022 die Städte im Vorstand der LAG-KBB.

Die Heidelberger Antidiskriminierungsbroschüre ist da!

Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” mit Fotos von verschiedenen Menschen
Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt."

Unter dem Titel “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” wurden im Rahmen des Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerks alle Angebote in Heidelberg zur Beratung und Empowerment für Betroffene von Diskriminierung, sowie zu Bildung und Vernetzung zusammengestellt. Die Informationen werden als Broschüre vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg und Mosaik Deutschland e.V. herausgegeben. Die Broschüre gibt es online und barrierefrei zum Download auf der Website von Mosaik-Deutschland e.V. und als Druckversion. mehr dazu

Aktuelles zu Corona

Ausnahmen bestätigen die Regel: Befreiung von der Maskenpflicht mit ärztlichem Attest
Plakataktion der Kommunalen Behindertenbeauftragten

Die Kommunale Behindertenbeauftragte informiert aktuell und ausführlich zum Thema Corona - Aspekte für Menschen mit Behinderung und ältere Menschen.

Es gibt Bürgerinnen und Bürger, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind. Die Voraussetzungen dafür sind mit ärztlichem Attest nachzuweisen. Machen Sie darauf aufmerksam mit den städtischen Plakaten (553,3 KB).

Es häufen sich Rückmeldungen von Betroffenen, die wegen der ärztlich bestätigten Ausnahme von der Maskenpflicht Probleme bekommen haben. Daher wirbt die Kommunale Behindertenbeauftragte für Verständnis und Rücksichtnahme. mehr dazu

Häufige Fragen in der Beratung

Antworten auf „Häufige Fragen“ in der Beratung bei der Kommunalen Behindertenbeauftragten werden auf der Website zur Verfügung gestellt.  mehr dazu

Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"
Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Die Kommunalen Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg haben gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe die Broschüre „Leben mit Hörbehinderung“ erstellt. Diese Broschüre kann im Büro bestellt werden oder als Download bezogen werden.

Serviceangebot der Kommunalen Behindertenbeauftragten: Verleih der mobilen Induktionshöranlage

Bei der mobilen Induktions- / FI-Anlage erhalten Hörgeschädigte ein Empfangsgerät, das die Tonsignale direkt auf ihr Hörgerät (Voraussetzung: T-Spule) oder CI-Gerät sendet. Wer keine individuelle Hörtechnik nutzt, kann einen Kopfhörer aufsetzen.

Die Entleihe ist kostenfrei, es fallen jedoch 20 € / Stunde für eine betreuende Servicekraft an. Frühzeitige Terminvereinbarung empfohlen.

Aktion „Hürdenlos rein“: Stadt wirbt bei Geschäften und Lokalen für die Anschaffung mobiler Rampen

Pictogramm der Kampagne "Hürdenlos rein"

Seit Dezember 2016 wirbt die Kommunale Behindertenbeauftragte bei Läden und Lokalen darum, mit mobilen Rampen einfach und kostengünstig eine Barriere abzubauen. mehr dazu

Bestandsaufnahme: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Die Kommunale Behindertenbeauftragte erarbeitete als Standortbestimmung für Heidelberg eine Bestandsaufnahme (7,003 MB) und stellte diese anlässlich des Inklusionslabors am 23. März 2019 der Öffentlichkeit vor. mehr dazu