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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Landschafts- und Forstamt
Weberstraße 7
69120 Heidelberg
Telefon 06221 58-28000 und 58-28010
Fax 06221 64923-29

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Ehrenfriedhof

Anschrift

Promenadenweg/Bierhelderhofweg
69117 Heidelberg

Verkehrsanbindung

Bus Linie 1004
Haltestelle Ehrenfriedhof

Allgemeine Information

Der Ehrenfriedhof mit einer Fläche von circa 17,2 ha befindet sich in etwa 290 m Höhe auf dem sogenannten Ameisenbuckel, oberhalb des Bergfriedhofs. Er wurde in den Jahren 1931 – 1935 vom Reichsarbeitsdienst erbaut, um für die im 1. Weltkrieg gefallenen und verstorbenen Soldaten einen Ruheplatz anzulegen, der auch für Aufmärsche und Zeremonien geeignet war.

Am 28. Oktober 1934 begann die Überführung der Gefallenen des 1. Weltkrieges vom Zentralfriedhof (auf dem Gelände des heutigen Zoos), welcher wegen des Baus des Neckarkanals nicht weiterbelegt werden konnte, auf den neuen Ehrenfriedhof. Am 27. Oktober 1934, dem Tag vor Allerseelen, überführte man die Toten im feierlichen Zug.

Bereits 1940 begannen die Planungen zu einem Ehrenfriedhof des 2. Weltkrieges. Einige Gefallene wurden neben der Aufmarschstraße bestattet, später aber bis auf zwei in die Anlage des 2. Weltkriegs umgebettet. 1946 gingen die Planungen weiter und zogen sich jedoch bis 1953 hin. An die Stelle der nationalsozialistischen Ideologie, die in der Gestaltung der Hauptanlage noch zu erkennen ist, trat nun die christliche Ideologie. Man erstrebte eine möglichst gegensätzliche Gestaltung zu der früheren. Zum Beispiel war zeitweise ein 6 Meter hohes Steinkreuz auf der Aufmarschstraße vorgesehen, das aber wegen der dabei erhalten bleibenden Axialität der Anlage nicht ausgeführt wurde.

Als Ehrenmal galt eine nicht überdachte Rundhalle mit einem Relief des heiligen Michael. Auf 14 Steinplatten stehen die Namen der in den Gräbern Ruhenden. Eine Inschrift, deren Text von der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg entworfen wurde, weist auf Schutz, Gnade und Güte des allmächtigen Gottes hin. 1962 wurde am Ehrenmal eine Bronzetafel zum Gedenken der Toten im Osten angebracht.