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Zwei Mitarbeiter der Heidelberger Müllabfuhr mit Gelben Tonnen (Foto: Stadt HD)

Jetzt kostenfrei eine Gelbe Tonne bestellen

Plastik vermeiden und Verpackungen umweltfreundlich entsorgen

Die Stadt bietet für die komfortable Entsorgung der Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffe eine kostenfreie Gelbe Tonne an. Nutzen Sie die Möglichkeit!

Eine Gelbe Tonne steigert nicht nur den Entsorgungskomfort; Die Haushalte tragen damit auch zur Vermeidung von unnötigen Mengen an Plastiktüten bei. Außerdem entfällt damit der Gang zum Bürgeramt um Gelbe Säcke abzuholen.

Einfach bestellen - hoher Service

Eine Bestellung der Gelben Tonne kann einfach formlos per E-Mail unter abfallwirtschaft@heidelberg.de oder über ein Onlineformular "Gelbe Tonne" beantragt werden. Dies muss durch die Grundstückseigentümerin oder den Grundstückseigentümer erfolgen. 

Erfahrungsgemäß kann man von einer Menge von 30 Liter pro Person alle 14 Tage zur Berechnung der notwendigen Tonnengröße ausgehen. Nennen Sie uns die gewünschte Größe und den gewünschten Service (Teilservice, Vollservice oder Komfortservice). Die Leerung erfolgt regulär weiterhin alle 14 Tage.

Die Entsorgung ist im Teilservice weiterhin kostenfrei. Falls für den Restmüll der Voll- oder Komfortservice gewählt wurde, kann dieser Service auch bei der Gelben Tonne gegen einen Kostenbeitrag angeboten werden.

Für die Sammlung von Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien können entweder Gelbe Säcke oder Gelbe Tonnen verwendet werden. Beides zusammen ist nicht möglich. 

Die eingesammelten Verpackungsabfälle werden zur Abfallentsorgungsanlage Heidelberg-Wieblingen gebracht, von den Dualen Systemen abgeholt und zu den unterschiedlichen Sortieranlagen gefahren. Es gibt mittlerweile zehn Duale Systeme in Deutschland, die für die Wiederverwertung der Verpackungen zuständig sind.

Was gehört in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne?

In den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne kommen alle Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterialien, wie zum Beispiel:

Verpackungen aus Kunststoff
Kunststofffolien, zum Beispiel Einwickelfolien, Tragetaschen, Beutel;
Kunststoffflaschen, zum Beispiel Spül-, Putz-, Wasch- oder Körperpflegemittel;
Geschäumte Verpackungen, zum Beispiel Obst- oder Gemüseschalen, Styroporchips, Styroporformteile 
Verpackungen aus Metall
Aluminiumdeckel, Aluminiumfolien, Konservendosen, Weißblechdosen, Verschlüsse
Verpackungen aus Verbundmaterialien
Getränke- oder Milchkartons, Tiefkühl-, Vakuum- oder Blisterverpackungen

Kein Hausmüll, kein Papier und kein Glas

Stark verschmutzte Verpackungen und Hausmüll gehören in die Restmülltonne. Auch Papier und Glas gehören nicht in die Gelben Säcke oder die Gelbe Tonnen. Bitte geben Sie Ihr Papier in die Papiertonne. Das Altglas bringen Sie bitte zu einem Glascontainer


Wo gibt es die Gelben Säcke?

Gelbe Säcke erhalten Sie bei allen Bürgerämtern sowie an den Pforten vom Rathaus und der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg.

Die Dualen Systeme stellen den Haushalten für die Sammlung der Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien Gelbe Säcke kostenfrei zur Verfügung. Dabei gehen sie von einer begrenzten Anzahl von 26 Stück im Jahr je Haushalt aus. Das bedeutet ein Sack je Abholung.

Um eine zweckbezogene Verwendung der Gelben Säcke auf die Sammlung der Verpackungen zu gewährleisten, sind die Bürgerämter aufgerufen, die Ausgabe auf eine Rolle zu beschränken. Da die Gesamtmenge an Gelben Säcken durch vertragliche Regelungen begrenzt ist, müssen Mehrmengen durch die Stadt Heidelberg dazugekauft werden. Die Einschränkung verhindert erhöhte Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden muss. Diese Regelung ist auch im Sinne der Umwelt, indem unnötige Plastikmengen vermieden werden.
 
Haushalte, die nachweislich einen höheren Bedarf an Gelben Säcken haben, werden gebeten, sich mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg unter der zentralen Telefonhotline 06221 58-29999 in Verbindung zu setzen, sobald die ausgegebene Menge verbraucht ist.


Gelbe Tonne statt Gelber Säcke

Für die Sammlung von Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien können entweder Gelbe Säcke oder Gelbe Tonnen verwendet werden. Auf Anfrage stellen wir Ihnen daher gerne eine Gelbe Tonne zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Eigentümerinnen oder Eigentümer, die eine Gelbe Tonne haben möchten, müssen diese schriftlich bestellen. Die 14-tägliche Leerung der Gelben Tonne ist kostenfrei.

Die Stadt Heidelberg weist darauf hin, dass es grundsätzlich nicht erlaubt ist, wenn eine Gelbe Tonne vorhanden ist, gleichzeitig Gelbe Säcke zu verwenden – auch nicht, um den Abfall für die Gelbe Tonne darin zu sammeln. 


Leerungstage

Der Gelbe Sack/die Gelbe Tonne wird 14-täglich abgeholt. Bitte stellen Sie die „Gelben“ am Abfuhrtag spätestens um 6 Uhr früh selbst am Straßenrand bereit. Gelbe Tonnen können auf Wunsch auch im Vollservice geleert werden. 


Duales System - Hintergründe

Für die Sammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen sind bundesweit die Dualen Systeme zuständig. Sie organisieren auf Grundlage des § 6, Abs. 3 der Verpackungsverordnung die Sammlung der gebrauchten Verkaufsverpackungen und deren Sortierung nach Materialgruppen und führen sie einer Verwertung zu. Die Dualen Systeme erhalten von den Herstellern und Vertreibern, die sich an dem System beteiligen, Lizenzgebühren.
Es gibt mittlerweile zehn Duale Systeme in Deutschland, die für die Wiederverwertung der Verpackungen zuständig sind.

Bereits seit 1992 führt die Stadt Heidelberg die Sammlung der Verkaufsverpackungen im Auftrag der Dualen Systeme durch. Sie hat sich bei den Ausschreibungen der Erfassungsverträge immer wieder gegen die die Konkurrenz zahlreicher leistungsstarker privaten Entsorgungsunternehmer durchgesetzt.
Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ist dieses Ergebnis begrüßenswert, da hierdurch weiterhin alle abfallwirtschaftlichen Leistungen "in einer Hand" bleiben.

Die eingesammelten Verpackungsabfälle werden in der Abfallentsorgungsanlage Heidelberg-Wieblingen gesammelt, von den Dualen Systemen abgeholt und zu den unterschiedlichen Sortieranlagen gefahren.